Dja (Fluss)
| Dja Dscha, Ngoko (im Unterlauf) | ||||||||||||
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Der Dja | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | Datei:Flag of Cameroon.svg Kamerun Region Est und Sud Datei:Flag of the Republic of the Congo.svg Republik Kongo | |||||||||||
| Flusssystem | Kongo | |||||||||||
| Abfluss über | Ngoko → Sangha → Kongo → Atlantik | |||||||||||
| Quelle | südöstlich Abong-Mbang, ungefähr: 3° 40′ 0″ N, 13° 35′ 0″ O {{#coordinates:3,6666666666667|13,583333333333|
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| Quellhöhe | 760 m<ref name="FluCAM">PDF zur Hydrologie Kameruns (Französisch) Zugriff 25. Juli 2018 </ref> | |||||||||||
| Zusammenfluss | nahe Moloundou mit dem Boumba zum NgokoKoordinaten: 2° 2′ 5″ N, 15° 11′ 37″ O
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| Mündungshöhe | 350 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | 410 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 0,41 ‰ | |||||||||||
| Länge | 990 km<ref name="FluCAM"/> (inklusive Ngoko) | |||||||||||
| Einzugsgebiet | etwa 75.000 km²<ref>Global Watersheds</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Ngbala (1448050)<ref name="GRDC" /> AEo: 38.600 km² Lage: etwa 50 oberhalb der Mündung |
NNQ (Min. Monat Ø) MNQ 1954–1978 MQ 1954–1978 Mq 1954–1978 MHQ 1954–1978 HHQ (Max. Monat Ø) |
91 m³/s 183 m³/s 420 m³/s 10,9 l/(s km²) 924 m³/s 1610 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Long, Makoum, Myin, Edje | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Mey, Ndjou, Lobo, Afamba, Libii, Menyii, Momo, Mye | |||||||||||
Das nördliche Einzugsgebiet des Sangha mit dem Dja (Unten links) | ||||||||||||
Der Dja, veraltet Dscha,<ref>Stichwort: Dscha. Veröffentlicht in: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band I, Leipzig. 1920. S. 476.</ref> ist ein Fluss im Zentralen Afrika.
Verlauf
Der Dja hat seine Quellen, genauso wie der Nyong und der Boumba, in einem dichten Netz von Flüssen wenige Kilometer südöstlich der Stadt Abong-Mbang in einem Sumpfgebiet im Regenwald. Er hat im Oberlauf nur sehr geringes Gefälle. Er beschreibt einen weiten Bogen nach Westen in die Region Sud, bis er nach Süden eine 180° Kehre macht. Hier mündet der Lobo, der in seinem Quellgebiet Überschneidungen mit dem das Soo, einem Nebenfluss des Nyong, hat. Hier nimmt auch das Gefälle zu. Er fließt weiter Richtung Osten. Im Unterlauf befinden sich mehrere Stromschnellen und die 29 Meter hohen Nki Fälle. Er vereinigt sich schließlich bei Moloundou mit dem Boumba und wird ab da in den meisten Quellen als Ngoko bezeichnet.<ref name="FluCAM"/>
Ökologie
Im Einzugsgebiet des Dja sind, in der Schleife das Wildtierreservat Dja, und an der Mündung des Boumba der Boumba-Bek-Nationalpark.
Flussgeschichte
Es gibt die Theorie, dass der Dja einst nicht in den Kongo entwässerte. Der ursprüngliche Verlauf folgte demnach dem heutigen Nebenfluss Lobo und dessen Nebenfluss dem Mintele bis zum Ort Abangok, 8 km nordwestlich von Zoétélé, wo sich heute die Wasserscheide befindet. Von da ab über den Awout, einem Nebenfluss des Soo, bis zum Nyong. Dies hatte das Einzugsgebiet des Nyong um 10.000 km² vergrößert. Der plötzliche Richtungswechsel des Dja bei der Mündung des Lobo und das darauf folgende Gefälle, sind Indizien die dafür sprechen.<ref name="FluCAM"/> Inzwischen wurde kurz nach der Mündung das Kraftwerk Mekin errichtet.
Identifikation
Manchmal wird der Unterlauf des Dja an der Grenze zur Republik Kongo als Ngoko bezeichnet, oder der gesamte Flussverlauf bis zur Mündung in den Sangha (bei 1° 39′ 6″ N, 16° 3′ 20″ O
{{#coordinates:1,651737|16,055646|
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|name=Mündung Ngoko
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}}) wird Dja genannt.
Hydrometrie
Die Durchflussmenge des Flusses wurde 24 Jahre lang (1954–1978) in Ngbala, etwa 50 km oberhalb des Zusammenflusses mit dem Boumba in m³/s gemessen.<ref name="GRDC">Homepage UNH/GRDC - Der Dja in Ngbala Abgerufen am 27. Dezember 2015</ref>
Literatur
- Stichwort: Dscha. Veröffentlicht in: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band I, Leipzig. 1920. S. 476.
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>