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Hella Jurich

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Hella Jurich
Hella Jurich (2011)
DKB-Beach-Cup 2011
Porträt
Geburtstag 28. Dezember 1980
Geburtsort Tokio, Japan
Größe 1,80 m
Hallenvolleyball
Position Zuspiel
Vereine
1990–1997
1997–2005
Marzahner VC
USC Münster
Nationalmannschaft
seit 2021 Ü40-Nationalmannschaft
Erfolge
2000 – Deutsche Pokalsiegerin
2004 – Deutsche Meisterin und Pokalsiegerin
2005 – Deutsche Meisterin und Pokalsiegerin
2018 – Deutsche Ü31-Vizemeisterin
2021 – Ü40-Europameisterin
2022 – Ü40-Weltmeisterin
Beachvolleyball
Partnerin 2003–2008 Rieke Brink-Abeler
2009, 2011 Antje Röder
2010 Melanie Gernert
Verein Marzahner VC
Erfolge
2004 – Deutsche Meisterin
2006 – 2. Platz DM
2008 – 2. Platz DM
Stand: 26. Januar 2026

Hella Jurich (* 28. Dezember 1980 in Tokio) ist eine ehemalige deutsche Volleyball- und Beachvolleyballspielerin. Mit Rieke Brink-Abeler als Partnerin war sie 2004 deutsche Meisterin im Sand.

Karriere Halle

Hella Jurich begann 1990 in Berlin mit dem Volleyball in der Halle beim Marzahner VC. Von 1997 bis 2005 war die Zuspielerin beim Bundesligisten USC Münster aktiv, mit dem sie zweimal Deutscher Meister wurde und dreimal den DVV-Pokal gewann. Mit dem USC Münster wurde sie 2018 auch deutsche Ü31-Vizemeisterin.<ref>Wilfried Sprenger: Silber für USC-Seniorinnen in Berlin – und viel zu erzählen. Münstersche Zeitung, 22. Mai 2018, abgerufen am 3. April 2024.</ref> Mit der deutschen Ü40-Nationalmannschaft gewann sie jeweils in Alcúdia 2021 die Europameisterschaft<ref>Diese Ueckermünderin ist frischgebackene Europameisterin. Nordkurier, 30. Oktober 2021, abgerufen am 3. April 2024.</ref> und 2022 die Weltmeisterschaft.<ref>Weltmeisterinnen – Goldene Momente für die deutschen Seniorinnen. DVV, 12. Oktober 2022, abgerufen am 3. April 2024.</ref>

Karriere Beach

Im Mai 2000 spielte Jurich ihr erstes Beachvolleyball-Turnier. 2003 gründete sie ein Duo mit Rieke Brink-Abeler, das im ersten Jahr keine großen Erfolge vorweisen konnte. 2004 traten die beiden Frauen aus Münster als Außenseiterinnen bei der deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand an und besiegten im Finale die Olympiateilnehmerinnen Pohl/Rau. Im folgenden Jahr belegten sie den 13. Platz der Weltmeisterschaft in Berlin und nahmen erstmals an der World Tour teil. 2006 schafften sie es bei einigen Turnieren der Weltserie auf Rang fünf und erreichten das Finale der deutschen Meisterschaft, das sie gegen Goller/Ludwig verloren. Bei der WM 2007 in Gstaad blieben sie in der Vorrunde sowie im deutschen Duell der ersten Hauptrunde gegen Banck/Lahme ohne Satzverlust, schieden aber gegen die nächsten deutschen Gegnerinnen Claasen/Röder aus. Nach einer erneuten deutschen Vizemeisterschaft 2008 trennte Jurich sich von ihrer langjährigen Partnerin Rieke Brink-Abeler und spielte 2009 und 2011 mit Antje Röder sowie 2010 mit Melanie Gernert.

Hella Jurich wurde zusammen mit Rieke Brink-Abeler vom Sportbund der Stadt Münster beim Ball des Sports 2006 sowie 2008 als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet.<ref>Westfälische Nachrichten: Letzte Runde ist eingeläutet – Hochgeschwindigkeits-Endspurt: Viele Kandidaten geben im neuen Jahr schon wieder Vollgas, Münsters Sportler des Jahres 2012, 30. Januar 2013</ref>

Privates

Jurich lebt in Berlin und absolvierte ein Fernstudium in Betriebswirtschaftslehre. Heute ist sie Geschäftsführerin beim IfT Institut für Talententwicklung. Jurich war von 2014 bis 2018 mit dem Beachvolleyballer Tilo Backhaus verheiratet; die beiden haben eine Tochter.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />