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Moby Aki

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Moby Aki
Datei:Bateau Moby Aki Port - Bastia (FR2B) - 2021-09-12 - 6.jpg
Die Moby Aki im Hafen von Bastia
Die Moby Aki im Hafen von Bastia
Schiffsdaten
Flagge ItalienDatei:Civil Ensign of Italy.svg Italien
Schiffstyp Fähre
Rufzeichen IBVV<ref name="equasis">Equasis - France-Ministry for Transport: Administrative Daten der "Moby Aki". Abgerufen am 29. Dezember 2011.</ref>
Heimathafen Neapel
Eigner Moby Lines
Reederei Moby Lines
Bauwerft Fincantieri, Ancona
Baunummer 6116
Bestellung 2. Juli 2003
Kiellegung 7. April 2004
Stapellauf 20. November 2004
Übernahme 15. Mai 2005
Indienststellung Mai 2005
Verbleib in Dienst
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 162,85<ref name="rina">RINA - Registro Italiano Navale: Technische und administrative Daten der „Moby Aki“. Abgerufen am 29. Dezember 2011.</ref> m (Lüa)
Breite 27,6 m
Tiefgang (max.) 7,0 m
Vermessung 36.284 BRZ<ref name="equasis" />
 
Besatzung 120
Maschinenanlage
Maschine 4 × Dieselmotor (Wärtsilä 12V46D), je 12.600 kW<ref>Wärtsilä: Technische Informationen zum Schiffsdieselmotor Wärtsilä 46. Abgerufen am 21. Mai 2011.</ref>
Maschinen­leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat 50.400 kW (68.525 PS)
Höchst­geschwindigkeit 27 kn (50 km/h)
Propeller 2 × Verstellpropeller<ref name="rina" />
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 5.628<ref name="equasis" /> tdw
Zugelassene Passagierzahl 2.080<ref name="rina" />
Fahrzeugkapazität 700 PKW
Sonstiges
Klassifizierungen Registro Italiano Navale
Registrier­nummern IMO-Nr. 9299393<ref name="equasis" />

Die Moby Aki ist ein Fährschiff der italienischen Fährlinie Moby Lines.

Geschichte

Die Moby Aki wurde am 7. April 2004 in Ancona bei Fincantieri auf Kiel gelegt. Am 12. Mai 2005 wurde sie an die Eignergesellschaft übergeben. Das Schiff wird seit Mai 2005 zwischen Livorno und Olbia eingesetzt.

Im September 2019 schlossen die Reedereien DFDS Seaways und Moby Lines eine Vereinbarung, nach der DFDS Seaways die Moby Aki sowie ihr Schwesterschiff Moby Wonder übernehmen und ab 2020 als Amsterdam Seaways und Newcastle Seaways auf der Route Amsterdam – Newcastle einsetzen würde.<ref>New ferries for Amsterdam – Newcastle route. DFDS, 6. September 2019, abgerufen am 6. September 2019.</ref> Die King Seaways und die Princess Seaways sollten stattdessen zu Moby Lines wechseln. Dies scheiterte, da Moby Lines beide Schiffe nicht vertragsgemäß an DFDS übergeben konnte.<ref>Agreement with Moby cancelled. DFDS, 19. Oktober 2019, abgerufen am 13. Februar 2020.</ref> Die italienische Bank Unicredit wollte die beiden Schiffe nicht von ihren Sicherungs-Hypotheken befreien.<ref>Claudio Zoccheddu: Guerra totale Moby-Unicredit sulla vendita delle navi. La Nuova Sardegna, 2. November 2019, abgerufen am 11. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit Ankunft der Fähren Moby Fantasy und Moby Legacy werden sie auf der Route von Genua nach Olbia eingesetzt. Seit 2025 bedienen sie zusätzlich den Hafen von Bastia von Genua und Olbia an. Im Winter wird die Moby Aki von Genua nach Porto Torres zusammen mit der Moby Ale Due eingesetzt.

Ausstattung und Kapazität

Das Schiff kann 700 Fahrzeuge und 2.080 Passagiere befördern und wird auf der Strecke Livorno - Olbia (Sardinien) eingesetzt. Bei Tag benötigt die Fähre für diese Strecke eine Fahrzeit von etwa sechs Stunden. Selbst für die relativ kurze Distanz werden 320 Kabinen mit Service, sowie Junior-Suiten für bis zu vier Personen, À-la-carte-Restaurant, Solarium und Swimming-Pool angeboten. Am Frontaufbau unterhalb der Brücke befindet sich ein dreistöckiges Panoramadeck.

Schwesterschiffe

Die Moby Aki ist das dritte Schiff einer Serie von vier Schnellfähren, die auf der italienischen Werft Fincantieri in Ancona sowie bei Daewoo in Okpo gebaut wurden. Zwei dieser Schiffe, die Moby Wonder und die Moby Aki, fallen durch die reederei-typischen Lackierungen mit Motiven der Warner Bros.-Comics (Looney Tunes) auf. Das Thema der Außenbemalung findet sich auch in der Inneneinrichtung wieder. Das zweite Schwesterschiff, die ehemalige Moby Freedom, wurde mittlerweile an Eckerö Line verkauft und das jüngste Schiff der Serie, die Pascal Lota, ist im Besitz von Corsica Ferries – Sardinia Ferries.

Weblinks

Commons: IMO 9299393 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />