Zum Inhalt springen

Unnenberg (Berg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. November 2025 um 04:53 Uhr durch imported>Graph Pixel (Tippfehler korrigiert.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Unnenberg
Blick über die Aggertalsperre zum Unnenberg
Blick über die Aggertalsperre zum Unnenberg
Höhe 505,7 m ü. NHN <ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>
Lage bei Marienheide; Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Gebirge Bergisches Land
Koordinaten 51° 3′ 52″ N, 7° 36′ 38″ OKoordinaten: 51° 3′ 52″ N, 7° 36′ 38″ O
 {{#coordinates:51,064305555556|7,6104166666667|primary
dim=5000 globe= name= region=DE-NW type=mountain
  }}
Besonderheiten Unnenbergturm (AT)
Sendeturm

Der Unnenberg ist ein 505,7 m ü. NHN<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> hoher Berg im Bergischen Land. Er liegt beim Marienheider Ortsteil Dannenberg und dem Gummersbacher Ortsteil Unnenberg im nordrhein-westfälischen Oberbergischen Kreis. Auf dem Berg steht insbesondere der Aussichtsturm Unnenbergturm.

Geographie

Lage

Der Unnenberg erhebt sich im Nordosten des Naturparks Bergisches Land auf der Grenze von Marienheide, zu dem die Gipfelregion gehört und dessen Kernort knapp 6 km nordwestlich liegt, zu Gummersbach, dessen Kernstadt sich rund 5 km (jeweils Luftlinie) südwestlich befindet. An der Südostflanke des Bergs liegen die zu Gummersbach zählenden Dörfer Unnenberg und unterhalb davon das an der Aggertalsperre gelegene Lantenbach. Südwestlich der zuletzt genannten Ortschaft befindet sich der Gummersbacher Ortsteil Frömmersbach. Etwas nordwestlich liegt das zu Marienheide gehörende Dorf Dannenberg. Östlich bis nordöstlich des Bergs erstreckt sich die von der Genkel durchflossene Genkeltalsperre. Im nördlich des Berges gelegenen Übergangsbereich zur Hardt (458,3 m) entspringt der überwiegend südsüdostwärts strebende Agger-Zufluss Seßmarbach.

Naturräumliche Zuordnung und Landschaftsschutz

Der Unnenberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Süderbergland (Nr. 33), in der Haupteinheit Oberagger- und Wiehlbergland (339) des Bergisch-Sauerländischen Gebirges und in der Untereinheit Oberaggerbergland (339.0) zum Naturraum Bergneustädter Bergland (339.01).

Auf dem Unnenberg befinden sich Teile des Landschaftsschutzgebiets Marienheide-Lieberhausen (CDDA-Nr. 322897; 1986 ausgewiesen; 55,37 km² groß).<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>

Türme

Unnenbergturm

Datei:Unnenbergturm.jpg
Unnenbergturm auf dem Unnenberg

Auf dem Unnenberg steht der Aussichts- und Mobilfunkturm Unnenbergturm, der am 20. Juli 2001<ref name="gaulbachtal" /> etwa sieben Monate<ref name="gaulbachtal" /> nach Baubeginn eingeweiht wurde. Er wurde aus Stahlfachwerk mit Stahlbetonfundament errichtet und ist Ersatz für einen Aussichtsturm, der im Jahr 1934 aus einem ausrangierten Hochspannungsmast entstand. Der Turm ist rund 45 m<ref name="structurae" /> hoch und hat auf etwa 31,8 m<ref name="gaulbachtal" /> Höhe eine Aussichtsplattform (höchster öffentlich zugänglicher Punkt im Oberbergischen Kreis), zu der 171 Treppenstufen<ref name="gaulbachtal" /> führen. Wenige Meter nördlich des Turms steht die Turmgaststätte Unnenberg, die seit Oktober 2009 geschlossen ist;<ref name="OVZ26082010" /> jedoch ist der benachbarte Kiosk Unnenbergtreff an Wochenenden und an Feiertagen geöffnet. Der Aussichtsturm kann tagsüber täglich bestiegen werden. Bei geschlossenem Kiosk ist der Eintrittspreis in Höhe von 1 Euro in eine Box neben der Eingangstür zu entrichten.<ref>unnenbergtreff.de, abgerufen am 7. April 2024</ref>

Der Ausblick reicht ins Siebengebirge und an Tagen mit besonders guter Fernsicht (Inversionswetterlage, Rückseitenwetter) von der Hohen Acht in der Hocheifel sowie dem Westerwald im Süden bis zu den Heizkraftwerken im Ruhrgebiet bei Dortmund im Norden und von den Spitzen des Kölner Doms und Kölner Fernsehturms Colonius im Westen bis zur Hunau (mit Fernmeldeturm Bödefeld) bei Schmallenberg im Hochsauerland im Osten. Ferner sind der Rhein-Weser-Turm auf dem Kamm des Rothaargebirges und das Bergische Land von Langenberg im Norden bis Windeck im Süden visuell zu lokalisieren.

Die Funkamateure vom Ortsverband Gummersbach des Deutschen Amateur-Radio-Clubs betreiben auf dem Aussichtsturm Amateurfunkrelais zusätzlich zu den von E-Plus errichteten Mobilfunknetz-Anlagen.

Sendeturm

Etwa 80 m südwestlich des Unnenbergturms steht knapp über der 500-m-Höhenlinie ein Sendeturm.

Verkehr und Wandern

Über den Unnenberg verläuft eine schmale Straße, die südlich der Ortschaft Dannenberg (im Nordnordwesten) von der Landesstraße 337 (Unnenberger Straße) abzweigt und nach Unnenberg (im Südsüdwesten) führt. Zum Beispiel an diesen Straßen beginnend kann der Berg auf Waldwegen und -pfaden erwandert werden. Über den Berg verläuft als 115 km langer Wanderweg der Lenne-Sieg-Weg.

Panoramafotos

Einzelnachweise

<references> <ref name="gaulbachtal">Aussichtsturmdaten, auf ov-g07.de</ref> <ref name="structurae">Aussichtsturmhöhe, auf structurae.de</ref> <ref name="OVZ26082010">Arnd Gaudich: Unnenberger Kopf – Top-Adresse wird aufpoliert. In: rundschau-online.de. 26. August 2010, abgerufen am 7. Juni 2015.</ref> </references>

Weblinks