Zum Inhalt springen

Gasverbrauchseinrichtung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. September 2025 um 09:44 Uhr durch imported>Chief335 (Wikilink auf Gasgeräteverordnung hinzu).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein Eine Gasverbrauchseinrichtung im erweiterten Sinne ist jedes Gerät, das Erdgas zur Energieumwandlung nutzt.

Im engeren Sinne wurde die Gasverbrauchseinrichtung über die Richtlinien 90/396/EWG<ref>Richtlinie 90/396/EWG des Rates vom 29. Juni 1990 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für GasverbrauchseinrichtungenVorlage:Abrufdatum. In: Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften. L, Nr. 196, 26. Juli 1990, S. 15–29.</ref> und 2009/142/EG<ref>Richtlinie 2009/142/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über Gasverbrauchseinrichtungen (kodifizierte Fassung)Vorlage:Abrufdatum In: Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften. L, Nr. 330, 16. Dezember 2009, S. 10–27.</ref> definiert. Die 2023 gültige Verordnung (EU) 2016/426 über Geräte zur Verbrennung gasförmiger Brennstoffe (EU-Gasgeräteverordnung) spricht von „Geräten zur Verbrennung gasförmiger Brennstoffe“.<ref>Verordnung (EU) 2016/426 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2016 über Geräte zur Verbrennung gasförmiger Brennstoffe und zur Aufhebung der Richtlinie 2009/142/EGVorlage:Abrufdatum. In: Amtsblatt der Europäischen Union. L, Nr. 81, 31. März 2016, S. 99–147.</ref>

Demnach gelten als Gasverbrauchseinrichtungen:

Nach der Technischen Regel für Gasinstallationen (TRGI) werden Gasverbrauchseinrichtungen als Gasgeräte bezeichnet.

Entsprechende Produkte müssen mit der CE-Kennzeichnung versehen sein, bevor sie in den Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden dürfen.

Siehe auch

Literatur

  • Karl Volger, Erhard Laasch: Haustechnik. Grundlagen – Planung – Ausführung. 9. neubearbeitete und erweiterte Auflage. B.G. Teubner, Stuttgart 1994, ISBN 978-3-322-94746-8.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />