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Diisodecylphthalat

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Strukturformel
Struktur von Diisodecylphthalat
Vereinfachte Strukturformel – Gemisch mehrerer isomerer Diester der Phthalsäure
Allgemeines
Name Diisodecylphthalat
Andere Namen
  • Phthalsäurediisodecylester
  • DIDP
Summenformel C28H46O4
Kurzbeschreibung

farblose, fast geruchlose Flüssigkeit<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 247-977-1
ECHA-InfoCard 100.043.601
PubChem 33599
ChemSpider 30996
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Eigenschaften
Molare Masse 446,67 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,96–0,97 g·cm−3 (20 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

−50 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

370 °C<ref>NTP-CERHR Expert Panel Report on <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DI ISODECYL PHTHALATE (Memento vom 15. Januar 2017 im Internet Archive), Oktober 2000 (englisch), abgerufen am 11. Januar 2017.</ref>

Dampfdruck

< 0,1 mbar (20 °C)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser (0,28 mg·l−1 bei 24 °C)<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: 413
P: 273​‐​501<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

>64000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Diisodecylphthalat ist ein Gemisch<ref>Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz: Toxikologische Bewertung <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Diisodecylphthalat (DIDP) (CAS-NR.: 68515-49-1/26761-40-0) (Memento vom 24. Dezember 2010 im Internet Archive), Stand: 16. Mai 2002.</ref> aus mehreren organischen, chemischen Verbindungen (Isomeren) aus der Gruppe der Phthalate (Ester der Phthalsäure), das als Weichmacher für PVC verwendet wird. Es ist eine farblose, fast geruchlose, ölige Flüssigkeit.

Verwendung

Diisodecylphthalat wird als Weichmacher für PVC (mit einer besonders niedrigen Flüchtigkeit und sehr guten Kälteflexibilität) vor allem für Anwendungen im höheren Temperaturbereich (z. B. Kabel in Fahrzeugen) verwendet. DIDP wird jedoch auch bei PUR- und Epoxidharzklebstoffen verwendet. Es ist verboten, die Substanz in Spielzeug und Babyartikeln, die von Kindern in den Mund genommen werden können, zu verwenden, da die Substanz in der Anlage 1 der Bedarfsgegenständeverordnung gelistet ist.

Nachweis

Qualitativ und quantitativ nachgewiesen werden kann Diisodecylphthalat durch chromatographische Verfahren wie z. B. durch HPLC und Gaschromatographie, insbesondere in der Kopplung dieser Verfahren mit der Massenspektrometrie.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Externe Links zu erwähnten Verbindungen

<references group="S" />