Zum Inhalt springen

Lac qui Parle River

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. August 2023 um 10:28 Uhr durch imported>Giovanni-PSV (Cite web-Fehler bereinigt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Lac qui Parle River
Datei:Lac qui Parle River.jpg
Lac qui Parle River im Lac qui Parle Township (2007)

Lac qui Parle River im Lac qui Parle Township (2007)

Daten
Gewässerkennzahl US646304
Lage Minnesota (USA)
Flusssystem Mississippi River
Abfluss über Minnesota River → Mississippi River → Golf von Mexiko
Quelle Lake Hendricks bei Hendricks, Lincoln County
44° 30′ 17″ N, 96° 26′ 6″ W
 {{#coordinates:44,504722222222|−96,435|
dim= globe= name=Quelle Lac qui Parle River region=US-MN type=waterbody
  }} 
Quellhöhe 535 m
Mündung Minnesota River, Lac qui Parle CountyKoordinaten: 45° 1′ 35″ N, 95° 52′ 49″ W
 {{#coordinates:45,026388888889|−95,880277777778|primary
dim= globe= name=Mündung Lac qui Parle River region=US-MN type=waterbody
  }}
45° 1′ 35″ N, 95° 52′ 49″ W {{#coordinates:45,026388888889|−95,880277777778|
dim= globe= name=Mündung Lac qui Parle River region=US-MN type=waterbody
  }} 
Mündungshöhe 287 m<ref name="USGS"/>
Höhenunterschied 248 m
Sohlgefälle 1,3 ‰
Länge 190 km
Einzugsgebiet 2994 km²
Abfluss<ref name=USGS>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Water Resources Data in Minnesota, Water Year 2005 Annual Report.] United States Geological Survey, , S. Lac qui Parle River near Lac qui Parle, MN (PDF; 141 kB), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2007 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> MQ
4 m³/s
Linke Nebenflüsse West Branch Lac qui Parle River
Kleinstädte Dawson
Datei:Lacqueparlerivermap.png
Lac qui Parle River und West Branch Lac qui Parle River im Einzugsgebiet des Minnesota River

Lac qui Parle River und West Branch Lac qui Parle River im Einzugsgebiet des Minnesota River

Der Lac qui Parle River ist ein 190 km<ref name="Gnis 646304">Lac qui Parle River. In: Geographic Names Information System. United States Geological Survey, United States Department of the Interior; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> langer Nebenfluss des Minnesota Rivers im Südwesten von Minnesota in den Vereinigten Staaten. Eine Reihe von Zuflüssen des Flusses verlaufen im Osten des benachbarten South Dakota, darunter auch der größte von ihnen, der West Branch Lac qui Parle River. Über den Minnesota River ist der Lac qui Parle River Teil des Einzugsgebietes des Mississippi Rivers und entwässert ein Gebiet von 2994 km² in einer landwirtschaftlich geprägten Region. Etwas mehr als zwei Drittel dieses Einzugsgebietes liegen innerhalb des Bundesstaates Minnesota.<ref name="MPCA">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Watersheds of the Minnesota River Basin.] Minnesota Pollution Control Agency, , S. Minnesota River Basin: Lac qui Parle Watershed, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2007 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Name

Der heutige Name Lac qui parle („See, der spricht“) ist eine französische Lehnübersetzung des Sioux-Namens für den Lac qui Parle, einem See, der an der Mündung des Lac qui Parle River am Minnesota River liegt.<ref name="Waters">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref></ref>

Der Dakota-Name des Flusses soll intpa oder inkpa gewesen sein, früher wurde er englisch auch Intpah River genannt.<ref name=":0"></ref> Der auf einer Expedition von Stephen Harriman Long mitreisende Geograph William H. Keating gab den Namen 1823 als Watapan Intapa ‚Fluss am oberen Ende‘ wieder, da für die Dakota der nahe See der Anfang des Minnesota River gelte.<ref></ref>

Geografie

Der Ursprung des Flusses liegt im Lake Hendricks auf der Grenze zwischen den Countys Lincoln und Brookings. Er verlässt den See in Hendricks und fließt als nichtständiger Wasserlauf nordwestwärts durch den Lincoln County auf dem Coteau des Prairies, einer Hochebene, das die Einzugsgebiete des Mississippi Rivers und Missouri Rivers voneinander trennt. Von dort strömt er in den Westen des Yellow Medicine Countys, wo er das Coteau verlässt und binnen 13 km um 76 m an Höhe verliert. Der Fluss setzt seinen Weg nach Nordwesten durch eine flache moränige Ebene fort. In diesem Bereich wachsen Weiden und Pappeln an seinen Ufern. Der Fluss gelangt dann in den Osten der Lac qui Parle County, wo er östlich an Dawson vorbeifließt. Unterhalb des Sees Lac qui Parle im Lac qui Parle State Park mündet der Fluss in den Minnesota River, ungefähr 15 km nordwestlich von Montevideo, nachdem er durch ein bewaldetes Tal geflossen ist, in dessen Sohle er innerhalb von 29 km um 64 m herabgestiegen war.<ref name=MPCA/><ref name=Waters/><ref name=DeLorme>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Der größte Zufluss ist der 89 km lange West Branch Lac qui Parle River,<ref>Lac qui Parle River. In: Geographic Names Information System. United States Geological Survey, United States Department of the Interior; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> der auf dem Coteau im Osten des Deuel County in South Dakota entspringt und anfänglich nordostwärts fließt, dabei Gary passiert und dann nach Osten an Dawson vorbei durch den Lac qui Parle County strömt. Unter den weiteren Zuflüssen sind der 39 km lange Canby Creek, der nordostwärts auf dem Coteau den Westen des Yellow Medicine Countys und den Ort Canby durchfließt, sowie der Tenmile Creek, dessen 53 km langer Lauf in östlicher und nördlicher Richtung durch den Lac qui Parle County mit dem Ort Boyd führt.<ref name=Waters/><ref name=DeLorme/><ref name=MSU>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lac qui Parle River Major Watershed.] Minnesota River Basin Data Center. Minnesota State University, Mankato, , S. Streams within the Lac qui Parle River Major Watershed, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Juni 2007 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Nach Angaben der Minnesota Pollution Control Agency sind in Minnesota 79 % der Landfläche des Einzugsgebietes von 2088 km² landwirtschaftlich genutzt, in erster Linie durch den Anbau von Mais und Sojabohnen.<ref name=MPCA/>

Abflussmenge

Am Pegel des United States Geological Surveys in der Nähe der Gemeinde Lac qui Parle betrug zwischen 1910 und 2005 im langjährigen Durchschnitt die Wassermenge des Flusses vier m³/s. Der höchste Wert wurde mit 484 m³/s am 10. April 1969 aufgezeichnet, der niedrigste Wert null m³/s trat in Trockenperioden mehrerer Jahre auf.<ref name=USGS/>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />