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Karl Euler (Theologe)

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Karl Euler (* 25. Mai 1873 in Landau in der Pfalz; † 24. August 1960 in Gießen) war ein deutscher Theologe und Oberkonsistorialrat.

Leben

Nach dem Studium der evangelischen Theologie wurde er Pfarrer und im Jahre 1926 Oberkonsistorialrat der Rheinischen Kirchenprovinz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bestand. Evangelisches Konsistorium der Rheinprovinz ca. 1826–1948 (Memento vom 12. September 2014 im Internet Archive) (PDF; 1,97 MB); Archiv der evangelischen Kirche im Rheinland, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />1OB 002 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.archiv-ekir.de</ref> In diesem Amt war er mit der Verflechtung kirchlicher Jugendverbände wie des CVJM mit dem Freiwilligen Arbeitsdienst befasst, der 1935 in den Reichsarbeitsdienst überführt wurde.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.archiv-ekir.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )</ref> Obwohl nicht Mitglied in der NSDAP, beteiligte er sich an der antisemitisch motivierten Ausgrenzung sogenannter „nicht-arischer“ Pfarrer aus dem Kirchendienst. So berichtete er 1933 dem altpreußischen Evangelischen Oberkirchenrat über den Kölner Krankenhauspfarrer Ernst Flatow, einen zum Protestantismus konvertierten Juden, den die Rheinische Kirche entlassen wollte: „Flatow hat in seinem Äußeren und in seinem Wesen so in die Augen springend diejenigen Merkmale an sich, die von dem Volke als der jüdischen Rasse eigen angesehen werden, daß eine Beschäftigung in einer Gemeinde unmöglich ist.“<ref>Hans Prolingheuer: Ausgetan aus dem Land der Lebendigen – Leidensgeschichten unter Kreuz und Hakenkreuz 1983.</ref><ref>Hans Prolingheuer: Die Kreuzkapelle und der Umgang der evangelischen Kirche mit den Christen jüdischer Herkunft 1937 bis 1945. Vortrag vom 1. April 1999. Aktualisiertes Manuskript vom Februar 2008, S. 13 - @1@2Vorlage:Toter Link/www.kirchengeschichten-im-ns.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Der entlassene Pastor Flatow starb schließlich nach seiner Deportation im Warschauer Ghetto.<ref>Hans Prolingheuer: Kleine politische Kirchengeschichte, Köln 1991, S. 182, Anmerkung 104</ref> Nach der Entmachtung der bisherigen rheinischen Kirchenleitung 1945 blieb Euler als Kirchenbeamter beurlaubt, bevor er im Oktober 1946 pensioniert wurde.<ref>Joachim Beckmann: Hoffnung für die Kirche in dieser Zeit. Beiträge zur kirchlichen Zeitgeschichte 1946-1974, Göttingen 1997, S. 6</ref> Im Ruhestand verfasste Euler Schriften über altkirchliche Heiligenlegenden.

Werke

Einzelnachweise

<references />

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