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Paroimia

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Paroimia ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) bezeichnete in der Antike ein Sprichwort, eine sprichwörtliche Redensart oder Ähnliches. Etymologisch ist der Begriff wohl von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (wörtlich: „Gang [der Erzählung]“, frei: „Haupthandlungsstrang“) abgeleitet mit dem Präfix para- ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und bezeichnet dementsprechend „Miteinhergehendes“ bzw. „Beiwerk“.

Der Begriff ist erstmals bei Aischylos (Agamemnon 264) belegt. Diogenes Laertius behauptet, dass Aristoteles ein Werk namens Paroimiai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) über Sprichwörter geschrieben habe, das allerdings nicht erhalten ist.

Aus der Spätantike und der byzantinischen Zeit sind einige Sammlungen solcher Sprichwörter erhalten geblieben. Die Verfasser dieser Sammlungen werden als Paroimiographoi bezeichnet. Deren Texte wurden von Ernst von Leutsch und Friedrich Wilhelm Schneidewin im Corpus Paroemiographorum Graecorum gesammelt und ediert.

Siehe auch

Literatur

  • J. Werner: Altgriechische Sprichwortliteratur, nach Sachgruppen geordnet. (Diss.) Leipzig 1957
  • Ernst Ludwig Leutsch / Friedrich Wilhelm Schneidewin: Corpus paroemiographorum Graecorum. Göttingen 1839–51. Nachdruck Olms, Hildesheim 1958

Weblinks