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Gabriela Maria Schmeide

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Gabriela Maria Schmeide bei der Kinopremiere von Frau Müller muss weg!, Januar 2015, Cinedom Köln

Gabriela Maria Schmeide ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 10. Juli 1965 in Bautzen als Gabriela Kubitz bzw. Kubicec) ist eine deutsch-sorbische Schauspielerin.

Leben

Gabriela Maria Kubitz wuchs als Tochter sorbischer Eltern zweisprachig in Bautzen auf. Nach dem Abitur wollte sie Medizin studieren, was ihr aber in der DDR verwehrt wurde, da ihr Vater in den Westen geflohen war. Stattdessen arbeitete sie im Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen als Souffleuse und kam darüber zur Schauspielerei.

Gabriela Maria Schmeide lebt in Bremen, ist verheiratet und hat eine Tochter.<ref>Wie eine Schauspielerin aus Bautzen in Bremen ein Zuhause fand. weser-kurier.de, 2. November 2019, abgerufen am 27. Juli 2023.</ref>

Bühne

Ab 1984 absolvierte sie zunächst eine Gesangs- und Violinausbildung, um dann von 1987 bis 1991 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin Schauspiel zu studieren<ref>Gabriela Maria Schmeide bei filmportal.de

, abgerufen am 16. Oktober 2021</ref>.

Im Anschluss erhielt sie ein Engagement am Berliner Ensemble. 1992 wurde sie von der Zeitschrift Theater heute zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gewählt; zwei Jahre später erhielt sie den Förderpreis der Akademie der Künste. Von 1994 bis 2009 war sie Mitglied im Ensemble des Theaters Bremen, zuerst mit einem festen Engagement und danach als freie Schauspielerin. In Bremen spielte sie unter Regisseuren wie Andrej Woron und Karin Henkel unter anderem die Blanche in Endstation Sehnsucht und die Lady Macbeth. Auch Chansonabende gehören zu ihrem Repertoire. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist sie festes Ensemblemitglied des Thalia-Theaters in Hamburg.<ref>Gabriela Maria Schmeide beim Thalia Theater Hamburg, abgerufen am 14. November 2023</ref>

Film und Fernsehen

Seit 2000 spielt sie in Film- und Fernsehproduktionen mit und ist so auch dem Publikum außerhalb der Theater bekannt geworden. Ihre erste Filmrolle hatte sie zunächst 2001 im Film Die Polizistin von Andreas Dresen, in dem sie die Titelfigur verkörpert. Ein Jahr später wirkte sie in Dresens Film Halbe Treppe mit, der ebenso wie Die Polizistin einige Filmpreise gewann. Außerdem ist sie seitdem in verschiedenen TV-Produktionen zu sehen gewesen, darunter einige Tatorte und die Serie Das Kanzleramt. 2020 erhielt Schmeide für ihre Nebenrolle als Sozialarbeiterin Frau Bafané in Nora Fingscheidts Spielfilm Systemsprenger (2019) den Deutschen Filmpreis.<ref>Preisträger*innen 2020. In: deutscher-filmpreis.de (abgerufen am 25. April 2020).</ref>

Auszeichnungen

Theaterrollen (Auswahl)

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Kino- und TV-Produktionen

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Hörspiele

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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