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Provinz Satipo

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Provinz Satipo
Datei:Provincia de Satipo.png
Lage der Provinz in der Region Junín
Symbole
Datei:Satipo.png
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Peru
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Junín
Sitz Satipo
Fläche 19.219,5 km²
Einwohner 203.985 (2017)
Dichte 11 Einwohner pro km²
Gründung 26. März 1965
ISO 3166-2 PE-JUN
Webauftritt www.munisatipo.gob.pe/portal/ (spanisch)
Politik
Alcalde Provincial Iván Olivera Meza
(2019–2022)
Datei:Satipo Aerial.jpg
Blick auf die Stadt Satipo
Blick auf die Stadt Satipo
Koordinaten: 11° 15′ S, 74° 38′ W
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Die Provinz Satipo ist die größte und östlichste Provinz in der peruanischen Region Junín. Provinzhauptstadt ist die Stadt Satipo; benannt sind beide nach dem gleichnamigen Fluss Río Satipo, der im Norden der Provinz in den Río Pangoa, einen rechten Nebenfluss des Río Perené, mündet. Die Provinz ist 19.219 km² groß.<ref name="citypopulation" />

Geographische Lage

Von der Küstenstadt Lima aus gesehen liegt Satipo auf der anderen Seite der Anden, im gemäßigten Dschungelklima der „Selva Central“. Die Provinz erstreckt sich von der Zentralkordillere im Westen bis zur Ostkordillere im Südosten. Dazwischen fließt der Río Ene nach Norden. Nach dessen Vereinigung mit dem Río Perené, fließt der Río Tambo anfangs nach Osten und durchschneidet die Ostkordillere, um sich später wieder nach Norden zu wenden. Die Provinz reicht im Nordosten bis an den Stadtrand von Atalaya, wo sich der Río Tambo mit dem Río Urubamba zum Río Ucayali vereinigt. Dieses Gebiet, jenseits der Ostkordillere liegt im Regenwaldgebiet des Amazonasbeckens. Im äußersten Südosten reicht die Provinz bis zur Cordillera Vilcabamba. Dort befindet sich der Nationalpark Otishi.

Um ins immergrüne Hügelland von Satipo zu gelangen, gilt es in zehn Stunden Busfahrt einen 4800 Meter hohen Pass zu überqueren. Flugverbindungen gibt es nur für das Militär und die Drogenpolizei.

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl lag im Jahr 2007 bei 193.872, im Jahr 2017 bei 203.985.<ref name="citypopulation" /> Städte in der Provinz sind Satipo, Mazamari und San Martín de Pangoa.

Geschichte

Zu Zeiten der Wirtschaftskrise 1929 wurde Satipo zum Ziel österreichischer Einwanderer – aus Wien, Ober- und Niederösterreich, dem Burgenland, der Steiermark sowie aus Kärnten – welche dort die Kolonie „Villa Flavia“ gründeten.

In den 1980er und frühen 1990er Jahren wurde Satipo teilweise von Mitgliedern der terroristischen Organisation Sendero Luminoso („Leuchtender Pfad“) kontrolliert. Die Zerstörung von Familien und wirtschaftlichen Strukturen ist in Satipo noch heute spürbar. Im Mai 2021 ermordete ein Kommando des Sendero Luminoso mindestens 14 Einwohner von San Miguel del Ene.<ref>Vraem: al menos 14 personas fueron asesinadas por miembros de Sendero Luminoso. In: El Comercio, 24. Mai 2021, abgerufen am 26. Mai 2021.</ref>

Verwaltungsgliederung

Die Provinz ist in neun Distrikte aufgeteilt. Der Distrikt Satipo ist Sitz der Provinzverwaltung.

Distrikt Verwaltungssitz
Coviriali Coviriali
Llaylla Llaylla
Mazamari Mazamari
Pampa Hermosa Mariposa
Pangoa San Martín de Pangoa
Río Negro Río Negro
Río Tambo Puerto Prado
Satipo Satipo
Vizcatán del Ene San Miguel del Ene

Weblinks

Commons: Provinz Satipo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="citypopulation">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Satipo, Province in Region Junín.] www.citypopulation.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. November 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Chanchamayo | Chupaca | Concepción | Huancayo | Jauja | Junín | Satipo | Tarma | Yauli Vorlage:Klappleiste/Ende