Zum Inhalt springen

Sleuth (U-Boot)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. November 2024 um 14:33 Uhr durch imported>Ambross07 (Linkfix mit AWB).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Sleuth
Datei:HMS Sleuth.jpg
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge Vereinigtes KonigreichDatei:Naval ensign of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich
Schiffstyp U-Boot
Klasse Subtle-Klasse
Bauwerft Cammell, Laird & Company, Birkenhead
Kiellegung 30. Juni 1943
Stapellauf 6. Juli 1944
Indienststellung 8. Oktober 1944<ref name= "Indienststellung der Sleuth">Das uboat.net gibt für die Indienststellung der Sleuth den 8. Oktober 1944 an, Hutchinson (siehe Literatur) den 2. September 1944.</ref>
Verbleib 1958 abgewrackt
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 66,1 m (Lüa)
Breite 7,2 m
Tiefgang (max.) 3,4 m
Verdrängung aufgetaucht: 814–872 tn.l.<ref name="Überwasserverdrängung der Seraph-Klasse">Robert Hutchinson (Siehe: Literatur) gibt 865 tn.l. an, Erminio Bagnasco hingegen 814 bis 872 tn.l.</ref>
getaucht: 990 tn.l.
 
Besatzung 48 Mann
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine Dieselmotor
Elektromotor
Maschinen­leistung 1.900 PS (1.397 kW)
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="für U-Boote spezifische Daten" |Einsatzdaten U-Boot
Aktionsradius >6.000 sm bei 10 kn sm
Tauchzeit 25–30 Sekunden
Tauchtiefe, max. 110 m
Höchst-
geschwindigkeit
getaucht
10 kn (19 km/h)
Höchst-
geschwindigkeit
aufgetaucht
15 kn (28 km/h)
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung
  • 1 × Geschütz 10,2 cm L/40
  • 1 × Flak 2,0 cm
  • 3 × MG 7,7 mm
  • 6 × Torpedorohr ⌀ 53,3 cm (12 Torpedos oder Seeminen)

HMS Sleuth (Kennung: P261) war ein U-Boot der britischen Royal Navy im Zweiten Weltkrieg und danach.

Geschichte

Die Sleuth (engl.: Detektiv, Synonym für Bluthund) war ein Boot des vierten Bauloses der britischen S-Klasse. Dieses Baulos wird auch als Subtle-Klasse bezeichnet. Das Boot wurde am 30. Juni 1943 bei Cammell, Laird & Company im nordwestenglischen Birkenhead aufgelegt, lief am 6. Juli 1944 vom Stapel und wurde von der Royal Navy am 8. Oktober 1944 in Dienst gestellt.<ref name= "Indienststellung der Sleuth" />

Am 26. April 1945 versenkte die Sleuth (Kommandant: Lt. K.H. Martin) gemeinsam mit ihrem Schwesterboot Solent (Kommandant: Lt. J.D. Martin) vor Kalambau in der Javasee bei 4° 50′ S, 115° 40′ O

 {{#coordinates:−4,8333333333333|115,66666666667|
   |dim=
   |globe=
   |name=Versenkung Wa 3
   |region=XI
   |type=landmark
  }} den japanischen Hilfsminensucher Wa 3 (215 ts) mit ihren Deckgeschützen. Zwischen dem 5. und dem 15. August 1945 versenkten die beiden Boote gemeinsam 15 japanische Segelschiffe im Golf von Thailand.

Nach dem Krieg verblieb die Sleuth im aktiven Dienst der Royal Navy. Am 13. Juni 1952 kollidierte sie im Hafen von Portland mit dem Zerstörer Zephyr.

Nachdem die Sleuth zur Verschrottung verkauft worden war, erreichte sie am 15. September 1958 Charlestown, wo sie anschließend abgebrochen wurde.

Literatur

  • Erminio Bagnasco: Uboote im 2. Weltkrieg. (Technik – Klassen – Typen. Eine umfassende Enzyklopädie). 5. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-613-01252-9.
  • Robert Hutchinson: Kampf unter Wasser – Unterseeboote von 1776 bis heute, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1. Auflage 2006, ISBN 3-613-02585-X
  • Anthony Preston: Die Geschichte der U-Boote, Karl Müller Verlag, Erlangen, Deutsche Ausgabe 1998, ISBN 3-86070-697-7

Weblinks

Commons: Britische S-Klasse U-Boote – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende