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Jimmy Reardon

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Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1988
Länge 89 (gekürzt 88) Minuten
Altersfreigabe
  • FSK 16 (gekürzt 12)
Stab
Regie William Richert
Drehbuch William Richert
Produktion Russell Schwartz
Musik Bill Conti (USA-Version), Elmer Bernstein (Nicht-USA-Version)
Kamera John J. Connor
Schnitt Suzanne Fenn
Besetzung

Jimmy Reardon (Alternativtitel: Jimmy Reardon – Süße Träume auf dem College; Originaltitel: A Night in the Life of Jimmy Reardon) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1988. Regie führte William Richert, der das Drehbuch anhand des eigenen Romans Aren't You Even Gonna Kiss Me Goodbye? aus dem Jahr 1963 schrieb.

Handlung

Die Handlung spielt in den 1960er Jahren in Chicago. Der 17-jährige Jimmy Reardon lebt in einer bevorzugten Wohngegend in einer Vorstadt. Er lehnt den Lebensstil seines Vaters, eines Buchhalters, ab. Seine Freundin Lisa Bentwright, die einer vermögenden Familie entstammt, soll auf Hawaii studieren.

Reardon steht kurz vor dem Abschluss der High School – und vor der Entscheidung zwischen der einstigen Hochschule seines Vaters, dem Studium gemeinsam mit Bentwright und dem direkten Einstieg ins Berufsleben.

Hintergründe

Der Film wurde in Chicago und in Evanston (Illinois) gedreht.<ref>Filming locations für A Night in the Life of Jimmy Reardon, abgerufen am 19. September 2007</ref>

Der Film wurde gegen den Willen des Regisseurs von Island Pictures gekürzt und der Off-Kommentar von William Richert durch einen von River Phoenix gesprochenen Off-Kommentar ersetzt. Richert veröffentlichte seine ursprüngliche Version des Films im Jahr 2008 unter dem Titel Aren’t You Even Gonna Kiss Me Goodbye?.<ref>https://www.river-phoenix.org/digital/goodbye/</ref>

Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 6,26 Millionen US-Dollar ein.<ref>Box office / business für A Night in the Life of Jimmy Reardon, abgerufen am 19. September 2007</ref>

Kritiken

Janet Maslin schrieb in der New York Times vom 27. Februar 1988, der Film sei „kaum der erste Film über die sexuellen Heldentaten eines heranwachsenden Jugendlichen“. Er sei jedoch eine Arbeit des Regisseurs William Richert, der zuvor das „MeisterwerkWinter Kills drehte – und daher sei alles andere als die „übliche Ware“. Die Qualität der Darstellungen variiere stark. River Phoenix und Meredith Salenger hätten Probleme damit, ihre Dialogzeilen glaubwürdig wiederzugeben. Ione Skye wirke „höchst gelangweilt“. Ann Magnuson mache „fabelhafte“ Arbeit.<ref>Filmkritik von Janet Maslin, abgerufen am 19. September 2007</ref>

Die Londoner Zeitschrift Time Out schrieb, der Film habe den Charme der „rosafarbenen“ Erinnerungen und sei häufig sehr witzig. Er sei jedoch tempoarm und wirke länger als er sei. Die Sexszenen würden nicht überzeugend wirken.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.timeout.com, abgerufen am 19. September 2007 (Memento vom 26. September 2007 im Internet Archive)</ref>

Auszeichnungen

Meredith Salenger wurde im Jahr 1989 für den Young Artist Award nominiert.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>