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Lunner

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Lunner
Lunner (Norwegen)
Lunner (Norwegen)
Basisdaten
Staat: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Kommunennummer: 3234
Provinz (fylke): Akershus
Verwaltungssitz: Roa
Koordinaten: 60° 14′ N, 10° 41′ OKoordinaten: 60° 14′ N, 10° 41′ O
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Höhe: 420 moh.
Fläche: 291,84 km²
Einwohner: 9.463 (1. Jan. 2026)<ref>07459: Population, by region, contents and year. In: ssb.no. Statistisk sentralbyrå, abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Sprachform: Bokmål
Webpräsenz:
Verkehr
Straße: Europastraße 16
Bahnanschluss: Gjøvikbanen
Lage in der Provinz Akershus
Lage der Kommune in der Provinz Akershus

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Lunner ist eine Kommune im norwegischen Fylke Akershus. Die Kommune hat 9463 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026). Verwaltungssitz ist die Ortschaft Roa.

Geografie

Datei:Lunner sentrum.jpg
Blick auf die Ortschaft Lunner

Die Gemeinde Lunner grenzt an die Kommune Gran im Norden, Nannestad im Osten, Nittedal im Südosten, Oslo im Süden, Ringerike im Westen sowie an Jevnaker im Nordwesten. Die Grenze zu Gran stellt zugleich die Grenze zwischen den Provinzen Akershus und Innlandet dar, da Oslo ein eigenständiges Fylke ist, liegt auch an der dortigen Grenze eine Fylkesgrenze vor. In Lunner liegen mehrere Seen, so etwa Gjerdingen im Westen und das Harestuvatn im Südosten.<ref name="norgeskart">Lunner kommune. In: Norgeskart. Abgerufen am 20. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die höchsten Erhebungen sind Venehaugane mit einer Höhe von 693,3 moh. und die Bislingflaka mit 693,2 moh.<ref>Høgaste fjelltopp i kvar kommune. Kartverket, 11. November 2020, abgerufen am 20. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einwohner

Seit etwa 1900 ist die Einwohnerzahl ansteigend, was vor allem auf die Nähe zu Oslo zurückgeführt wird.<ref name="snl" /> In der Gemeinde liegen mehrere sogenannte Tettsteder, also mehrere Ansiedlungen, die für statistische Zwecke als eine städtische Siedlung gewertet werden. Diese sind Lunner mit 991, Roa mit 993, Grua mit 1606 und Harestua mit 2532 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2025).<ref>Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref>

Die Einwohner der Gemeinde werden Lunbying genannt.<ref>Innbyggjarnamn. Språkrådet, abgerufen am 20. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Offizielle Schriftsprache ist Bokmål, die weiter verbreitete der beiden norwegischen Sprachformen.<ref>Forskrift om språkvedtak i kommunar og fylkeskommunar (språkvedtaksforskrifta). In: Lovdata. 6. Januar 2020, abgerufen am 20. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl
Jahr Einwohnerzahl<ref>Population. 06913: Population 1 January and population changes during the calendar year (M) 1951 - 2025. In: ssb.no. Abgerufen am 7. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Veränderung
Anzahl Prozent
1960 5082
1970 5685 +603 +11,9 %
1980 6458 +773 +13,6 %
1990 7869 +1.411 +21,8 %
2000 8264 +395 +5,0 %
2010 8600 +336 +4,1 %
2020 9048 +448 +5,2 %

Geschichte

Die Kommune Lunner entstand zum 1. Januar 1898, als sie von Jevnaker abgespalten wurde. Lunner hatte zu diesem Zeitpunkt 2932 Einwohner, Jevnaker verblieb mit 3165 Einwohnern.<ref>Dag Juvkam: Historisk oversikt over endringer i kommune- og fylkesinndelingen. (PDF) In: ssb.no. 1999, abgerufen am 20. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bis zum 31. Dezember 2019 gehörte Lunner der damaligen Provinz Oppland an. Diese ging im Zuge der Regionalreform in Norwegen größtenteils in die zum 1. Januar 2020 neu geschaffene Provinz Innlandet über. Die Gemeinde Lunner bildete dabei jedoch eine Ausnahme und wurde Teil von Viken und nach dessen Auflösung im Jahr 2024 Teil von Akershus.<ref>Kommunal- og moderniseringsdepartementet: Nye kommune- og fylkesnummer fra 2020. In: regjeringen.no. 27. Oktober 2017, abgerufen am 20. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Datei:Lunner stasjon.jpg
Bahnhof Lunner

Der Bahnhof Lunner liegt an der Gjøvikbane von Oslo nach Gjøvik. Der Bahnhof wurde im Jahr 1900, und somit zwei Jahre bevor die Gjøvikbane fertiggestellt worden war, eröffnet.<ref>Lunner. Bane NOR, abgerufen am 21. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Durch das Gebiet der Kommune verläuft außerdem die Nationalstraße Riksvei 4 (Rv4) nach Oslo. Im Norden der Gemeinde führt die Europastraße 16 (E16) an Roa vorbei. Die Straße stellt die Verbindung nach Hønefoss im Westen und nach Osten unter anderem zum Flughafen Oslo-Gardermoen her.<ref name="norgeskart" />

Wirtschaft

Die Bedeutung von Land- und Forstwirtschaft sind rückläufig, wohingegen der Dienstleistungssektor seit den 1980er-Jahren an Wichtigkeit für die lokale Wirtschaft zunahm.<ref name="snl">Trond Olav Svendsen: Lunner. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 20. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2020 arbeiteten von über 4500 Arbeitstätigen nur etwa 1370 in Lunner selbst, etwa 1170 waren in Oslo angestellt. Die weiteren Personen verteilten sich auf umliegende Kommunen wie Gran, Nittedal und Lillestrøm.<ref>Pendlingsstrømmer. Statistics Norway, abgerufen am 20. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Name und Wappen

Das seit 1986 offizielle Wappen der Kommune zeigt ein goldenes Maiglöckchen auf rotem Hintergrund. Lunner wurde im Jahr 1317 im Zusammenhang als a Lunnum erwähnt. Der Name leitet sich vermutlich vom altnordischen Wort „(h)lunnr“ ab, einem Begriff für einen runden Stock, der als Unterlage für etwas dient, das bewegt werden soll. Der konkrete Verwendungszweck der Stöcke, die den Ortsnamen prägen, ist unbekannt.<ref>Lunner. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 21. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Lunner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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