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Conviasa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. November 2025 um 22:31 Uhr durch imported>Redeemer (Sinnlosen "Satz" entfernt (es war kein Satz sondern eine Aneinanderreihung von Wörtern ohne _jeglichen_ Zusammenhang und Beleg). Ich finde aber, wir sollten in der Wikipedia grundsätzlich bei Datumsangaben projektweit nur noch den Wochentag verwenden, das eigentlich Datum ist offenbar unwichtig. (Der "Satz" wurde erst über 8 Jahre nach dem Absatz, zu dem er scheinbar gehören soll, eingefügt.)).
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Conviasa
Logo der Conviasa
Airbus A340-200 der Conviasa
IATA-Code: V0
ICAO-Code: VCV
Rufzeichen: CONVIASA
Gründung: 2004
Sitz: Maiquetía, VenezuelaDatei:Flag of Venezuela.svg Venezuela
Drehkreuz: * Caracas
Heimatflughafen: Caracas
Unternehmensform: Staatsbesitz
IATA-Prefixcode: 308
Leitung: Franklin Fernandez Martinez
Vielfliegerprogramm: Infinito
Flottenstärke: 24
Ziele: national und international
Website: conviasa.aero

Conviasa (Akronym für: Consorcio Venezolano de Industrias Aeronáuticas y Servicios Aéreos; dt: Venezolanisches Konsortium der Luftfahrtindustrie und der Luftverkehrsdienste)<ref>Conviasa – Corporate Mail. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Mai 2017; abgerufen am 15. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist die staatliche Fluggesellschaft Venezuelas mit Sitz in Maiquetía und Basis auf dem Flughafen Caracas.

Conviasa untersteht dem Ministerium für Wasser- und Luftverkehr.<ref>Organigramm. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2013; abgerufen am 29. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mpptaa.gob.ve</ref> Die Fluggesellschaft gehört der venezolanischen Regierung (80 %) und der Regionalregierung von Nueva Esparta (20 %). Zwischenzeitlich hatte Conviasa ihren Sitz im Ostturm des Parque Central in Caracas.<ref name=":0">Conviasa – El Placer de Volar. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Juli 2007; abgerufen am 29. November 2018.</ref>

Geschichte

Anfänge

Im Januar 1997 stellte die ehemalige staatliche Fluggesellschaft Venezuelas wegen anhaltender finanzieller Probleme den Betrieb ein. Im Mai 2001 wurden Ideen für eine neue staatliche Fluggesellschaft vorgeschlagen, das Projekt wurde jedoch im Dezember 2002 bis zum 1. Oktober 2003 auf Eis gelegt. Am 30. März 2004 unterzeichnete der damalige Präsident von Venezuela, Hugo Chávez, ein Dekret, welches die Fluggesellschaft formell etabliert hat. Dieses wurde am nächsten Tag amtlich bekannt gegeben.

Am 28. November 2004 fand der Jungfernflug mit einer de Havilland Canada DHC-7 von Charallave nach Flughafen Isla de Margarita statt. Am 10. Dezember startete die Fluggesellschaft formal den nationalen und internationalen Flugbetrieb. Zuerst wurde Conviasa vom nun nicht mehr bestehendem Ministerium für Produktion und Handel (Ministerio de la Producción y el Comercio) betrieben, dann wurde die Fluggesellschaft vom Ministerium für Infrastruktur übernommen.

Am 17. April 2006 ersetzte José David Cabello Rondon Wilmer Castro Sotelo als Chef von Conviasa. Am 30. Juni 2006 wurde Wilmer von Ramon Alonzo Carrizalez Rengifo als Minister für Infrastruktur abgelöst. Am 18. Juli 2006 wurde Franklin Fernandez Martinez Präsident von Conviasa.<ref name=":0" />

Entwicklung seit 2010

Nach dem Absturz einer ATR 42 am 13. September 2010 hat die venezolanische Regierung alle Flüge von Conviasa einstellen lassen, um eine technische Überprüfung der Flotte der Airline durchzuführen. Die Fluggesellschaft erklärte, die vorübergehende Aussetzung würde bis zum 1. Oktober 2010 in Kraft bleiben. Flüge wurden danach wieder aufgenommen.

Im April 2012 wurde Conviasa aufgrund von Sicherheitsbedenken in die Liste der Betriebsuntersagungen für den Luftraum der Europäischen Union aufgenommen.<ref>William Neuman: Venezuela: Airline Banned by Europe. Abgerufen am 29. November 2018.</ref> Im Juli 2013 wurde dieses Verbot aufgehoben, Conviasa durfte seither wieder Flüge in die EU durchführen.<ref>EU Removes Philippine Air, Conviasa From Access Blacklist – Bloomberg. Abgerufen am 29. November 2018.</ref>

Im August 2013 musterte Conviasa als einer der letzten Betreiber dieses Subtyps ihren einzigen Airbus A340-200 aus.<ref>One less A340 in the skies as Conviasa retires its sole A340-200. In: ch-aviation.com (englisch) abgerufen am 17. August 2013.</ref>

Im August 2016 wurde berichtet, dass über 80 Prozent der Conviasa-Piloten ihren Arbeitsplatz aufgrund niedriger und ausstehender Zahlungen gekündigt haben und die Airline ihren Betrieb danach auf rund 16 Flüge pro Tag reduzieren musste. Darüber hinaus wurden einige Flugzeuge des Unternehmens für mehrere Monate ungenutzt gelagert.<ref>Venezuela: Pilotenmangel bringt Conviasa in Schwierigkeiten. In: aeroTELEGRAPH. 17. August 2016, abgerufen am 29. November 2018.</ref>

Am 5. Mai 2017 sah sich Conviasa dazu gezwungen, alle internationalen Geschäfte auszusetzen, da keine Fremdwährungen für die internationale Flugzeugversicherung zur Verfügung standen.<ref name=":1">Venezuela's Conviasa suspends international operations. In: ch-aviation.com. Abgerufen am 29. November 2018.</ref> Ebenfalls im Mai 2017 hat Wamos Air ihren Vertrag mit Conviasa kurzfristig gekündigt.<ref>Wamos Air anula contrato con Conviasa. In: Aviación 21. Abgerufen am 29. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wamos Air betrieb eine einzige Boeing 747-400 für Conviasa zwischen Caracas und Madrid.<ref name=":1" />

Am 5. Mai 2017 musste Conviasa den Flugbetrieb vorübergehend einstellen. Die Airline konnte die Versicherungsprämie nicht mehr bezahlen.<ref>Finanzielle Probleme: Conviasa musste alle Flüge einstellen. aeroTELEGRAPH.com, 9. Mai 2017, abgerufen am 26. Mai 2017.</ref>

Ziele

Conviasa bedient mehrere Ziele innerhalb Venezuelas. Derzeit verfolgt Conviasa einen Expansionsplan, um insbesondere die Länder der ALBA besser mit Venezuela zu verbinden.<ref>Globovision: Conviasa inaugura nueva conexión especial Caracas-Panamá-Nicaragua. Abgerufen am 6. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Flotte

Aktuelle Flotte

Mit Stand April 2025 besteht die Flotte der Conviasa aus 24 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 17,0 Jahren:<ref name=":2">Conviasa Fleet Details and History. 15. April 2025, abgerufen am 20. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Flugzeugtyp Anzahl bestellt Anmerkungen Sitzplätze
(First/Business/Eco)
Durchschnittsalter
ATR 42-400 01 inaktiv 48 (-/-/48) 29,4 Jahre
Airbus A319 ACJ 01 Geschäftsreiseflugzeug VIP 24,0 Jahre
Airbus A340-200 02 31,0 Jahre
Airbus A340-300 01 inaktiv 255 (8/28/219) 27,5 Jahre
Airbus A340-600 03 einer inaktiv 22,9 Jahre
Embraer ERJ-190 15 neun inaktiv 114 (-/-/114) 12,3 Jahre
Embraer Lineage 1000 01 Geschäftsreiseflugzeug VIP
Gesamt 24 - 17,0 Jahre

Für die Zukunft ist die Beschaffung von Comac C919 angesetzt.<ref>Conviasa: Comac hofft auf Auftrag aus Venezuela. In: aeroTELEGRAPH. 7. November 2018, abgerufen am 6. Dezember 2018.</ref>

Ehemalige Flugzeugtypen

Zuvor betrieb Conviasa unter anderem auch folgende Flugzeugtypen:<ref name=":2" />

Zwischenfälle

Conviasa verzeichnete in ihrer Geschichte zwei Flugzeugverluste, bei denen auch jeweils Todesopfer zu beklagen waren:<ref>Daten über die Fluggesellschaft Conviasa im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Conviasa – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aktuelle

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Ehemalige

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