Zum Inhalt springen

Peter Sartorius

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. August 2024 um 10:37 Uhr durch imported>Thomas Dresler (Klammern korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Peter Sartorius (* 26. April 1937 in Tuttlingen<ref>Familienblatt der Lutheriden-Vereinigung. (PDF auf www.lutheriden.de).</ref>) ist ein deutscher Journalist und Publizist.

Leben

Peter Sartorius, Sohn des Kaufmanns Karl Sartorius und dessen Frau Elisabeth Sartorius, geborene Staiger,<ref>Nachrichten aus M. Luthers Nachkommenschaft. In: Otto Sartorius (Hrsg.): Familienblatt der Lutheriden-Vereinigung. Band 2, Heft 21, August 1937, S. 329–330, hier: S. 329.</ref> volontierte nach dem Abitur 1957 bis 1959 beim Schwarzwälder Boten, wo er bereits als Schüler am Lokalteil in Tuttlingen mitarbeitete, und arbeitete danach von 1960 bis 1969 als Redakteur im Nachrichtenressort der Nürnberger Nachrichten, 1963 war er für diese auch als Reporter unterwegs. 1969 berichtete er als Korrespondent unter anderem für die Frankfurter Rundschau aus Houston über die erste Mondlandung.<ref>www.fr.de.</ref> Danach war er als politischer Reporter für die Stuttgarter Zeitung tätig.<ref>Heinz-Dietrich Fischer: Award-Winning Foreign Correspondence in America and Germany during Cold War Times: Comparison of the Pulitzer and Theodor Wolff Prizes on International Reporting 1961–1991 (= Pulitzer Prize Panorama. Nr. 41). LIT, Berlin 2024, ISBN 978-3-643-91657-0, S. 199.</ref><ref>www.dw.com.</ref><ref>[showUid=22&cHash=74288dab94903261b5aea648da80d63f.html archiv.reporter-forum.de].</ref><ref>www.focus.de.</ref><ref>www.sueddeutsche.de.</ref> Von 1973 bis 2003 war er Redaktionsmitglied und zum Ende hin Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Seit 2003 arbeitet er freiberuflich. Er ist Autor für Geo, Die Zeit, Merian und andere Magazine. Er veröffentlichte insgesamt vier Bücher, zuletzt gemeinsam mit Joachim Mölter und Dirk Nowitzki die Biografie Nowitzki.

Peter Sartorius ist verwitwet, hat eine Tochter und lebt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Auszeichnungen

Im Laufe seiner journalistischen Laufbahn wurde er mehrfach ausgezeichnet:

Sartorius war später Jurymitglied für den Egon-Erwin-Kisch-Preis und Gründungsmitglied der Jury des Ludwig Bölkow Journalistenpreises.<ref>Ludwig Bölkow Journalistenpreis: Jury, online unter <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ludwig-boelkow-journalistenpreis.de</ref>

Veröffentlichungen

Bücher

  • Seiltanz über den Fronten – als Augenzeuge bei Krisen, Kriegen, Katastrophen. Konstanz, UVK-Medien, 1997, ISBN 3-89669-036-1
  • Die Lust am kalten Fegefeuer, 22 Geschichten. Basel, Helbing und Lichtenhahn, 1988, ISBN 3-7190-1003-1
  • Reportagen aus Amerika. München, Weismann, 1984, ISBN 3-88897-008-3
  • Nowitzki. Hamburg, Rowohlt, 2009, ISBN 3-49962-305-6

Artikel

  • Frontbericht von einem Kriegsschauplatz in Dallas, Texas: Endspiel. In: Geo-Magazin. Hamburg 1980, H. 8, S. 8–36. Informativer Erlebnisbericht über American Football. ISSN 0342-8311
  • Dynamik hinter Sandsteinmauern. Nürnberg braucht eine neue Renaissance. In: Nürnberg heute. 1999, Sonderheft, S. 92–95.

Literatur

  • Sartorius, Peter. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1049.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Hinweisbaustein