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Adorant

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Datei:NB-Neues-Tor-26-VIII-2007-45.jpg
Acht Adorantinnen an der Stadtseite des „Neuen Tores“ in Neubrandenburg
Datei:Neustrelitz Adorant.jpg
Neustrelitzer Adorant

Adoranten (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „ich bete an“) oder Beterfiguren nennt man in der Kunstgeschichte, der Archäologie, der Anthroposophie und den Religionswissenschaften Figuren früher Kulturen, deren besonderes Kennzeichen ausgebreitete Arme sind und die im Allgemeinen Anbetende oder Huldigende darstellen sollen, was für prähistorische Darstellungen jedoch umstritten ist, da vergleichbare Darstellungen bei allen nicht vorgebildeten Malanfängern vorkommen. Darstellungen der Adoration (Anbetung) in Gebetshaltung finden sich z. B. auf Felsritzungen der Bronzezeit<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hällristningar längs Heliga Vägen vid Backa (Memento vom 18. Juni 2015 im Internet Archive)</ref> oder auf Runensteinen (Krogstastenen).<ref>Das Alphabet der Menschheit. In: Der Spiegel. Nr. 23, 2008, S. 172 (online).</ref> Die Darstellungen wurden besonders zahlreich in der Tempelruine des Gottes Abu in Eschnunna (im heutigen Irak) gefunden. Abstraktionen, welche die Adoration auf die Darstellung erhobener Arme reduzieren, fanden sich im bronzezeitlichen Stelentempel von Hazor.

Einzelbelege

<references />