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Fuchsbach (Schrakelbach)

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Fuchsbach
Oberlauf: Freinsheimer Bach<ref name="LANIS" /><ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref>
Mittellauf: Kesserbach<ref name="LANIS" />
Datei:Fuchsbach Lambsheim Brückelgraben.jpg
Teilung des Fuchsbachs (von links hinten) in Nebenarm (links vorne nach Süden, zur Isenach) und Hauptarm (rechts nach Norden, zum Schrakelbach)

Teilung des Fuchsbachs (von links hinten) in Nebenarm (links vorne nach Süden, zur Isenach) und Hauptarm (rechts nach Norden, zum Schrakelbach)

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2391682
Lage Vorderpfälzer Tiefland

Rheinland-Pfalz

Flusssystem Rhein
Abfluss über Schrakelbach → Eckbach → Rhein → Nordsee
Ursprung Quelle des Oberlaufes
Talweid(en)graben:

ca. 0,9 km westlich des Ortsrandes von Freinsheim an den Wasseräckern von Herxheim am Berg
49° 30′ 23″ N, 8° 11′ 27″ O

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  }}

Quelle des Oberlaufes
Freinsheimer Bach:

Graben der ehemaligen Wasserburg in Freinsheim
49° 30′ 16″ N, 8° 12′ 55″ O

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  }} 
Quellhöhe 106 m ü. NHN<ref name="LANIS" /> 
Q. d. Freinsheimer Bachs

ca. 133 m ü. NHN<ref name="LANIS" />
Q. d. Talweid(en)grabens
Mündung am Hahnenhof westlich von Frankenthal von links in den SchrakelbachKoordinaten: 49° 31′ 40″ N, 8° 19′ 27″ O
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  }}
49° 31′ 40″ N, 8° 19′ 27″ O {{#coordinates:49,527756|8,324299|
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  }} 
Mündungshöhe 94 m ü. NHN<ref name="LANIS" />
Höhenunterschied 12 m
Sohlgefälle 1,2 ‰
Länge 9,8 km<ref name="WW+LANIS-abgemessen" /> 
mit Oberlauf Freinsheimer Bach

11,4 km<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref>
mit Oberlauf Talweid(en)graben
Einzugsgebiet 24,921 km²<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref>
Linke Nebenflüsse Talweid(en)graben

Der Fuchsbach ist nach der regionalen Tradition und auf dem Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS) ein gut 9,8 km langer Wasserlauf und linker Zufluss des Schrakelbachs in der nördlichen Vorderpfalz (Rheinland-Pfalz). In seinem Quellgebiet wird das Gewässer, der mundartlichen Spracheigentümlichkeit folgend, oft die Fuchsbach genannt.

Auf aktuellen Karten der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (WW) ist der Oberlauf des Fuchsbachs in Freinsheimer Bach umbenannt,<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref> und zwar bis zur Einmündung seines einzigen starken Zuflusses, des von links kommenden Talweidgrabens. Dieser ist beim Zusammenfluss 4,46 km lang, während der herkömmliche Fuchsbach an dieser Stelle 2,916 km Länge aufweist. Offenbar wegen der Längendifferenz von 1,5 km hat die Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz den – vor Ort gleichwohl weiter gebräuchlichen – Namen Talweidgraben von ihren Karten gestrichen und nennt Talweidgraben plus Mittel- und Unterlauf des Fuchsbachs nun Fuchsbach. Diesem schreibt sie 11,373 km Länge<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref> zu; daraus resultiert als Quellort (

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   |name=Quelle des Talweidgrabens
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   |type=waterbody
  }}) die südöstliche Feldgemarkung von Herxheim am Berg.

Geographie

Verlauf

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Im Gegensatz zur einleitend erwähnten Quelle (

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   |globe=
   |name=Quelle des Fuchsbachs nach WW = Quelle des Talweidgrabens nach LANIS
   |region=DE-RP
   |type=waterbody
  }}) nach WW liegt der nach LANIS geltende Quellort des Fuchsbachs in der Kleinstadt Freinsheim (
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   |name=Quelle des Fuchsbachs nach LANIS = Quelle des Freinsheimer Bachs nach WW
   |region=DE-RP
   |type=waterbody
  }}), und zwar knapp 100 m südöstlich des ehemaligen Wasserwerks auf einer Höhe von 106 m ü. NHN<ref name="LANIS" /> im Graben der Wasserburg, die 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen zerstört wurde.

Sich stets in östlicher bis nordöstlicher Richtung bewegend durchfließt der Fuchsbach zunächst Freinsheim, anschließend die Ortsgemeinden Weisenheim am Sand, wo auch der Zusammenfluss mit dem Talweidgraben erfolgt (

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   |name=Zusammenfluss mit dem Talweidgraben
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   |type=waterbody
  }}), und Lambsheim (
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   |globe=
   |name=Lambsheim
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   |type=landmark
  }}). Östlich von Lambsheim knickte der Bach schon immer nach links ab (
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   |name=Teilung des Fuchsbachs mit Hauptarm nach links
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   |type=waterbody
  }}). Seit 1970 wird dort der größte Teil des Fuchsbachwassers nach links in den Schrakelbach eingeleitet, einen rechten Zufluss des Eckbachs; ein kleinerer Teil fließt nach rechts zur Isenach. Zugleich wurde der ursprüngliche Fuchsbach in der Kernstadt von Frankenthal verrohrt und verschwand im Untergrund.

Der nach links führende jetzige Hauptarm des Fuchsbachs verliert gleich unterhalb von Lambsheim einen weiteren Teil seines Wassers durch einen Abzweig nach links (

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   |name=Abzweig nach links (als Talgraben)
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  }}), der als (Oberer) Talgraben nach Norden fließt und nach 4 km in Heßheim als Nachtweidgraben von links in den Schrakelbach mündet. Der nach dem Abzweig verbleibende Fuchsbach passiert anschließend ohne oberirdische Verbindung den Lambsheimer Weiher (
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   |name=Passage des Lambsheimer Weihers
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  }}), einen Badesee mit Bewirtschaftung, auf der nordwestlichen Seite und unterquert in nordöstlicher Richtung die Autobahn 61 (
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   |globe=
   |name=Unterquerung der A 61
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   |type=landmark
  }}).

Die Fuchsbachmündung in den Schrakelbach (

 {{#coordinates:49,527756|8,324299|
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   |name=Fuchsbach-Mündung in den Schrakelbach
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   |type=waterbody
  }}) liegt auf einer Höhe von 93 m ü. NHN<ref name="LANIS" /> beim zu Frankenthal gehörenden Weiler Hahnenhof neben der Landesstraße 522 (Lambsheim–Frankenthal).

Zuflüsse

Der Fuchsbach hat nur einen nennenswerten Zufluss, den 4,5 km langen, am Ortseingang von Weisenheim am Sand von links zulaufenden Talweid(en)graben, der seinerseits zuvor von links vom 2,7 km langen Sauborngraben gespeist wird. In neuerer Zeit wird der Talweidgraben durch die Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz offenbar als Hauptoberlauf des Fuchsbach-Systems angesehen.<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref>

Geschichte

Seine geologische Abflussrinne führte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts den Bach vom Hahnenhof aus durch Frankenthal und über die Gemarkung des heutigen Ludwigshafener Ortsteils Pfingstweide direkt zum Rhein. Zwischen 1772 und 1781 wurde das Bachbett unterhalb von Frankenthal zum – heute trockengelegten – Kanal vertieft, um der Stadt die Anlage ihres Kanalhafens zu ermöglichen. Zur Wasserlieferung wurde auch die stärkere Isenach nach Norden in den Kanal umgeleitet, so dass der Fuchsbach deren linker Zufluss wurde. Dies blieb so bis zu den im Abschnitt → Verlauf erwähnten Veränderungen im Jahr 1970.

Weblinks

Commons: Fuchsbach (Schrakelbach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references>

   <ref name="LANIS">Höhen, Lage und Naturräume des Fuchsbachs auf: <ref name="DE-RP_LANDIS-Karte">Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)</ref>, abgerufen am 27. Januar 2021.</ref>
   <ref name="WW+LANIS-abgemessen">Berechnet aus

</references>