Quickborn-Preis
Der Quickborn-Preis (nds: Quickborn-Pries) ist eine Auszeichnung für besondere Leistungen auf dem Gebiet der niederdeutschen Sprache, Literatur oder volkskundlichen Forschung.
Geschichte
Entstanden ist die Auszeichnung im Jahr 1962 und wurde daraufhin bis ins Jahr 1984 regelmäßig verliehen. Seit 1992 wird der Quickborn-Preis alle zwei Jahre von der Quickborn Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e. V. in Hamburg verliehen.<ref name="Quickborn">Der Quickborn-Preis. Quickborn Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e. V., abgerufen am 3. August 2017.</ref> Von 2006 bis 2020 wurde der Preis in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Sparkassenstiftung verliehen, die auch das Preisgeld in Höhe von 2.000 € stellte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Niederdeutsche Sprache. ( vom 5. August 2021 im Internet Archive) In: nsks.de. Niedersächsische Sparkassenstiftung, abgerufen am 5. August 2021.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Quickborn-Preis. ( vom 23. April 2019 im Internet Archive) In: nsks.de. Abgerufen am 25. August 2019.</ref><ref>Quickborn-Preis. Niedersächsische Sparkassenstiftung, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. August 2017; abgerufen am 3. August 2017.</ref>
Preisträger
Preisträger in den Jahren 1960 bis 1984
- 1960: Paul Selk
- 1962: Rudolf Kinau
- 1964: Alma Rogge
- 1966: Albert Mähl
- 1970: Wilhelmine Siefkes
- 1972: Heinrich Schmidt-Barrien
- 1974: Hinrich Kruse
- 1976: Theodor Schuster
- 1978: Günter Harte
- 1980: Heinrich Diers
- 1982: Johann Diedrich Bellmann
- 1984: Konrad Hansen
Preisträger seit Wiederaufnahme der Verleihung
- 1992: Heinrich Kröger
- 1994: Friedrich W. Michelsen
- 1996: Heinrich Egon Hansen
- 1998: Jürgen Schierer
- 2000: Hans Timmermann
- 2002: Inge Bichel und Ulf Bichel
- 2004: Cornelia Nenz
- 2006: Volker Holm
- 2008: Jürgen Meier
- 2010: Heike Müns
- 2012: Hartmut Cyriacks und Peter Nissen
- 2014: Georg Bühren
- 2016: Dieter Andresen
- 2018: Karl-Heinz Madauß
- 2020: Heinrich Thies<ref>Heinrich Thies erhält Quickborn-Preis - WELT. Abgerufen am 23. Oktober 2024.</ref>
- 2022: Christa Heise-Batt<ref>Sie hat sich der niederdeutschen Kultur verschrieben. In: abendblatt.de. Hamburger Abendblatt, 23. Oktober 2022.</ref>
- 2024: Peer-Marten und Gesche Scheller (Quickborn-Verlag)<ref>Pressemitteilung. Quickborn Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur, Hamburg 25. Mai 2024 (online bei ins-bremen.de, abgerufen am 4. September 2024)</ref><ref>Quickborn-Pries för Gesche und Peer-Marten Scheller. In: ndr.de. 2. September 2024, abgerufen am 4. September 2024.</ref>
Quellenangabe für alle Preisträger:<ref name="Quickborn" />
Weblinks
Einzelnachweise
<references />