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Zwiesel Kristallglas

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Zwiesel Kristallglas AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Zwiesel Kristallglas 2023 logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1872
Sitz Zwiesel, Deutschland
Leitung Andreas Buske, Vorstand
Mitarbeiterzahl ca. 620 weltweit
Umsatz 104,9 Mio. Euro (2021/2022)
Website www.zwiesel-glas.com

Die Zwiesel Kristallglas AG ist ein Kristallglashersteller mit Sitz in Zwiesel im Bayerischen Wald. Das Unternehmen bietet seine Produkte unter den Marken Zwiesel Glas, Schott Zwiesel und Jenaer Glas an.

Geschichte

Anfänge

Im Jahr 1872 gründete der Winterberger Händler und Unternehmer Anton Müller die Tafelglashütte Annathal.<ref>zwiesel.de</ref><ref>Christiane Sellner (Hrsg.): Der Gläserne Wald. Ein Führer zu historischen Stätten, Glashütten und Museen in Ostbayern. Prester Verlag, München 1988, S. 138.</ref><ref>Hubert Ellt: Auf dem Weg in eine neue Zeit.: Frühe Industrien im Bayerischen Wald. Lichtung Verlag, 2001, S. 55.</ref> 1884 verkaufte Müller die Glashütte zusammen mit den Gebäuden und einer Grundfläche von insgesamt 3,045 Hektar für 36.000 Goldmark an die beiden Kölner Brüder Theodor und Gustav Tasche, die fortan unter Zwieseler Farbenglashütte Gebrüder Tasche firmierten. Im Volksmund wurde die Glashütte „Tascherl-Hütte“ genannt.<ref>Sabine Herre: Bayerischer Wald. Mit Passau, Regensburg und Ausflügen in den Böhmerwald. Trescher Verlag, Berlin 2013, S. 139.</ref> In den Folgejahren entwickelte Gustav Tasche seine Kühlöfen weiter und meldete die neue Technik 1897 beim kaiserlichen Patentamt an (Patentschrift Nr. 95276, Klasse 32a Glas 29 vom 18. März 1897).<ref>Schott Zwiesel. Die Geschichte einer Glashütte im Bayerischen Wald. Schott-Zwiesel Glaswerke, Zwiesel 1979, S. 18.</ref> Nach der Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1898 erweiterte die Tasche-Hütte ihre Kapazitäten und errichtete zu diesem Zweck ein neues Werk.<ref>glass-museum-frauenau.com</ref> Mit dem Erwerb eines Glaswerks in Pirna im Jahr 1899 erfolgte die Umbenennung in Vereinigte Zwieseler und Pirnaer Farbenglaswerke AG.<ref>aktiensammler.de</ref>

20. Jahrhundert

Im Zuge der Vergrößerung beteiligten sich die Vereinigte Zwieseler und Pirnaer Farbenglaswerke AG ab 1912 an der Tafel- und Farbenglaswerke GmbH in Zuckmantel (heute Pozorka, Ortsteil von Dubí). Der Beginn des Ersten Weltkriegs führte zunächst zu starken Umsatzeinbußen und schließlich zum Produktionsverbot bis 1921.<ref>Christiane Sellner (Hrsg.): Der Gläserne Wald. Ein Führer zu historischen Stätten, Glashütten und Museen in Ostbayern. Prester Verlag, München 1988, S. 86.</ref> Ab dem Jahr 1924 produzierten die Vereinigten Farbenglaswerke im Standort Zwiesel Hohlgläser als Basis für Trinkgläser.<ref>Christiane Sellner (Hrsg.): Der Gläserne Wald. Ein Führer zu historischen Stätten, Glashütten und Museen in Ostbayern. Prester Verlag, München 1988, S. 87.</ref> In den folgenden Jahren fiel infolge der Inflation das Hauptgeschäft Bau- und Industrieglas weg. 1927 übernahmen die Jenaer Glaswerke Schott & Gen und damit die Carl-Zeiss-Stiftung die Aktienmehrheit.<ref name="Historie">schott.com</ref><ref>Christiane Sellner (Hrsg.): Der Gläserne Wald. Ein Führer zu historischen Stätten, Glashütten und Museen in Ostbayern. Prester Verlag, München 1988, S. 90.</ref>

1931 wurde die Flachglasherstellung in Zwiesel eingestellt und nur noch Hohlglas hergestellt. Die Flachglasproduktion wurde in Pirna gebündelt.<ref>Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 39. Ausgabe 1934, Band 2, S. 2086 f.</ref> In den folgenden Jahren hatte das Zwieseler Werk unter den allgemeinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten sehr zu leiden, der Hauptaktionär musste mehrfach finanzielle Hilfe leisten und die Fremdkapitalgeber auf erhebliche Forderungen verzichten.<ref>Kölnische Zeitung vom 5. Juni 1935, abgerufen über deutsche-digitale-bibliothek.de, Direktlink.</ref> Zum Bilanzstichtag 1933 verfügte das Unternehmen in Pirna über 6875 ha Grundbesitz und betrieb dort in zwei Hüttengebäuden sechs Schmelzöfen, eine Dampfmaschine und eine eigene Stromerzeugung. Ornamentglas, Rohglas, Drahtglas, farbiges Tafelglas, Antikglas und Mosaikglas wurden dort hergestellt. In Zwiesel war ein Hüttengebäude mit drei Schmelzöfen und einer größeren Schleifanlage im Betrieb. Kelch- und Kristallhohlgläser entstanden dort.<ref>Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 39. Ausgabe 1934, Band 2, S. 2086 f.</ref> Am 29. Juli 1933 zerstörte eine Unwetter das Werk in Pirna.<ref>Kölnische Zeitung vom 28. April 1934, abgerufen über deutsche-digitale-bibliothek.de, Direktlink.</ref> 1938 wurde ein neues Fabrikgebäude in Zwiesel erbaut.<ref>Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 45. Ausgabe 1940, Band 5, S. 5133.</ref> 1940 wurde nach Übernahme der Tafel- und Farbenglaswerke GmbH Zuckmantel der Firmenname in Vereinigte Farbenglaswerke AG geändert.<ref>Kölnische Zeitung vom 19. Oktober 1940, abgerufen über deutsche-digitale-bibliothek.de, Direktlink.</ref> Im Geschäftsjahr 1940 waren in Zwiesel drei Glasöfen und eine Gasgeneratorenanlage im Betrieb, in Pirna fünf Glasöfen, eine Gasgeneratorenanlage. In Zuckmantel wurde Gussglas hergestellt.<ref>Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 45. Ausgabe 1940, Band 5, S. 5134.</ref> Ebenfalls 1940 wurden ein Pressglaswerk in Tischau gekauft und Grubenfelder veräußert, die zum Werk Zuckmantel gehört hatten. Im Geschäftsjahr 1942 waren in Zwiesel drei Glasöfen im Betrieb, die Kristallhohlglas und Butzen herstellten. In Pirna entstanden in neun Öfen Gussglas und geblasenes Farbglas. In Zuckmantel wurde an zwei Wannen Gussglas hergestellt und Tischau fertigte Linsen, Glasbausteine und Scheinwerfergläser.<ref>Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften, 48. Ausgabe 1943, Band 4, S. 4061.</ref>

In den letzten Kriegsjahren wurde kriegsbedingt mit den Vorarbeiten begonnen, den Betrieb auf die Produktion von optischen Glas für Schott umzustellen. Nach dem Bombenangriff auf die Bahnlinie bei Zwiesel am 20. April 1945 musste der Betrieb eingestellt werden, weil weder Kohle noch Rohmaterialien beigeschafft werden konnten.

Ende 1945 kamen die ersten Jenaer Spezialkräfte über Heidenheim an der Brenz nach Zwiesel und begannen mit dem Ofenbau für die Herstellung von optischen Glas. Das Werk in Zwiesel war das einzige von ehemals fünf Betrieben, das dem Schott-Konzern unter seinem Leiter Erich Schott verblieben war. Die erste Schmelze der Glashütte erfolgte Pfingsten 1946.

Während des Zweiten Weltkrieges gingen die Werke in Pirna und Zuckmantel sowie das Stammwerk der Schott & Gen in Jena verloren.<ref name="Historie" /> Im Jahr 1953 zogen die Jenaer Glaswerke mit ihrem Stammwerk nach Mainz und firmierten als Schott AG.<ref>Christiane Sellner (Hrsg.): Der Gläserne Wald. Ein Führer zu historischen Stätten, Glashütten und Museen in Ostbayern. Prester Verlag, München 1988, S. 90/102.</ref> 1961 erfolgte die vollautomatische Produktion von Kelchglas<ref>Anja Schliebitz, Bernhard Abend: Baedeker Reiseführer Bayerischer Wald. Karl Baedeker Verlag, Ostfildern 2010, S. 73.</ref> und stieß in der Gastronomie auf Nachfrage.<ref>Christiane Sellner (Hrsg.): Der Gläserne Wald. Ein Führer zu historischen Stätten, Glashütten und Museen in Ostbayern. Prester Verlag, München 1988, S. 92.</ref> 1970 produzierte das Unternehmen mit der Serie Neckar das erste maschinell geblasene Bleikristallglas.<ref name="Wohnen">handelszeitung.ch</ref><ref>Florian Langenscheidt: Deutsche Standards. Marken des Jahrhunderts. Deutsche Standards Editionen, Köln 2002.</ref><ref name="Handelsdigest"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />handelsdigest.de (Memento vom 26. August 2014 im Internet Archive)</ref>

Im Jahr 1973 entstand das Werk Regenwiese mit direkter Eisenbahnanbindung. Dort konnten ab 1984 auch erstmals größere Gegenstände wie Vasen oder Schalen maschinell gefertigt werden.<ref>Schott Zwiesel. Die Geschichte einer Glashütte im Bayerischen Wald. Schott-Zwiesel Glaswerke, Zwiesel 1979, S. 55.</ref> Seit 1978 traf das Unternehmen verstärkt Vorkehrungen für den Umweltschutz. Diese führten 1991 schließlich zum Verzicht auf die Verarbeitung von Bleikristallen. Stattdessen entwickelte das Unternehmen, das inzwischen unter Schott-Zwiesel-Glaswerke AG firmierte, ein neues Kristallglas, das frei von Bleioxid ist.<ref name="Handelsblatt_Unternehmensportrait"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Handelsblatt-Unternehmensporträt „Schott Zwiesel – Das Kristallglas“ (Memento vom 26. August 2014 im Internet Archive), 18. Dezember 2012.</ref>

1997 wurde ein Zweigwerk in Husinec (Tschechien) errichtet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />naturpark-bayer-wald.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Mai 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.naturpark-bayer-wald.de</ref> Im Jahr 2002 wurde dieses durch ein schweres Hochwasser zerstört.

21. Jahrhundert

Im Jahr 2001 übernahm die Table Top Alliance AG mittels eines Management-Buy-outs unter Führung der beiden Manager Robert Hartel und Andreas Buske die Mehrheitsbeteiligung an der Schott Zwiesel AG.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />tagesspiegel.de (Memento vom 25. Juli 2021 im Internet Archive)</ref>

Ein Jahr darauf wurde das Tritan-Kristallglas entwickelt.<ref>register.dpma.de Marke Tritan</ref><ref name="Handelsblatt_Unternehmensportrait" /> In dem neuen Herstellungsverfahren entstand ein spülmaschinen- und bruchfestes Kristallglas mit besonderer Oberflächenhärte.<ref name="Wohnen" /> Das Unternehmen gründete neue Vertriebsgesellschaften in Spanien. 2003 kam eine Vertriebsgesellschaft in Japan und 2004 zwei weitere in China und den USA hinzu.

Aus der Schott Zwiesel AG wurde im Jahr 2005 die Zwiesel Kristallglas AG. Das Unternehmen führte im gleichen Jahr die Marke Zwiesel 1872 ein, unter der alle Manufaktur-Artikel vermarktet wurden.<ref name="Wohnen" /><ref>register.dpma.de Marke Zwiesel</ref> Ein Jahr später erwarb die Zwiesel Kristallglas AG die Rechte an der Marke Jenaer Glas.<ref>register.dpma.de Marke Jenaer Glas</ref> Ab 2007 fertigte das Unternehmen neben Produkten der Marken Schott Zwiesel und Zwiesel 1872 auch hitzebeständige Borosilikatglas-Produkte unter der Marke Jenaer Glas.<ref name="Handelsdigest" />

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Glaspyramide vor dem Werksverkauf von Zwiesel

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Am 25. Mai 2007 wurde vor dem Werksverkauf des Unternehmens die Kristallglaspyramide errichtet. Dafür wurden auf 65 Ebenen 93.665 Weingläser der Serie Neckar ohne Verwendung von Klebstoff aufeinandergestapelt. Mit einer Höhe von mehr als acht Metern und einem Gesamtgewicht von über elf Tonnen hält der Bau seit seiner Errichtung den Weltrekord als „höchste Kristallglas-Pyramide der Welt“. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Pyramide als Wahrzeichen der Stadt Zwiesel etabliert und zu einem Anziehungspunkt für Touristen und Besucher entwickelt. Im Rahmen des zehnten Geburtstags wurden 2017 auch kleinere Varianten der Pyramide, bestehend aus 1.496 Bar Special-Martinigläsern der Marke Schott Zwiesel, unter anderem in Paris und Flensburg aufgebaut.<ref>Marita Haller: Die höchste Kristallglas-Pyramide der Welt. Stadt Zwiesel, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>

Im Jahr 2008 entstand eine Vertriebsgesellschaft in Shanghai.<ref name="Handelsdigest" /> 2010 wurde eine dritte Glasschmelzwanne in Betrieb genommen und die Oxyfuel-Technologie eingesetzt. 2011 eröffnete das Unternehmen eine Niederlassung in Mumbai (Indien).<ref name="Handelsdigest" />

Im Jahr 2012 wurde die Produktion auf die Oxyfuel-Schmelzwannentechnologie umgestellt.<ref>gv-kompakt.de</ref> Der reine Sauerstoff, der hierfür benötigt wird, wird durch eine neue, vor Ort installierte Luftzerlegungsanlage gewonnen. Dadurch reduziert sich der Energieverbrauch um ca. 30 Prozent gegenüber einer konventionell betriebenen Feuerung mit Luft. Gleichzeitig werden Kohlendioxidausstoß und Stickoxidemissionen deutlich reduziert. Als eine Weiterentwicklung der Tritan-Technologie präsentierte die Zwiesel Kristallglas AG im gleichen Jahr Tritan Glass Protect, eine vergütete Stieloberfläche, die Kratzer auf den Gläsern verhindern und die Bruchfestigkeit und Widerstandsfähigkeit von Stielgläsern steigern soll.<ref name="Handelsblatt_Unternehmensportrait" />

Am 1. Oktober 2015 wurde Andreas Buske Alleineigentümer und Vorstand des Unternehmens.<ref>Management. In: zwiesel-glas.com. Abgerufen am 5. Juli 2017.</ref>

Datei:2022 Wikipedia Logos.jpg
Logo der Dachmarke Zwiesel Glas und Logo der Marke Schott Zwiesel

2020 enthüllte das Unternehmen seine neue Dachmarke Zwiesel Glas, welche die Marken Zwiesel 1872 und Schott Zwiesel repräsentieren soll. Für die neue Markenstrategie wurde das Unternehmen zweifach mit dem German Brand Award ausgezeichnet.<ref>Neue Markenära mit großer Tradition. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>

Im Oktober 2022 schlossen sich die Zwiesel Kristallglas AG und die Fortessa Tableware Solutions, LCC nach knapp 20-jähriger Kooperation zusammen. Unter der gemeinsamen Marke bieten die beiden Unternehmen Glas, Porzellan und Besteck an.<ref>Zwiesel Glas und Fortessa verkünden Zusammenschluss zum 04.10.2022. Zwiesel Kristallglas AG, Oktober 2022, abgerufen am 13. Juni 2023.</ref>

Niederlassungen

  • Hungarian Table Top Kft., Halimba (Produktion)
  • Barcelona, Spanien (Vertrieb)
  • Shanghai, China (Vertrieb)
  • Tokio, Japan (Vertrieb)
  • USA, Fortessa Tableware Solutions (Vertrieb)
  • Mumbai, Indien (Vertrieb)

Derzeit sind weltweit ca. 620 Mitarbeiter beschäftigt.<ref>unternehmen.zwiesel-kristallglas.com</ref>

Auszeichnungen (Auswahl)

Produkte

Das Sortiment von Zwiesel Glas umfasst neben handgemachten Produkten auch maschinengefertigte Serien. Es bestehen Designkooperationen mit Sommeliers, Winzern und internationalen Spitzenköchen.<ref>Neue Markenära mit großer Tradition. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>

Durch das Tritan-Kristallglas mit Triphenylmethan und ohne Blei- oder Bariumoxid<ref>Gastro-Inn: Schott Zwiesel. Abgerufen am 5. April 2025.</ref><ref>Tritan-Kristallgläser PURE. Abgerufen am 5. April 2025.</ref> sollen die Gläser von Zwiesel Glas und Schott Zwiesel über eine hohe Brillanz und Bruch- und Spülmaschinenfestigkeit verfügen. Ca. 50 % jedes Glases besteht aus recyceltem Tritan-Kristallglas.<ref>Handwerk von hörbar hoher Qualität. In: zwiesel-glas.com. Zwiesel Kristallglas AG, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>

Produktauszeichnungen (Auswahl)

  • 2006: Red Dot Design Award für die Glasserie The First von Zwiesel 1872<ref name="Handelsdigest" />
  • 2012: Deco Award für die Serie Hommage by Charles Schumann von Zwiesel 1872<ref name="Handelsdigest_Glasdesign"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />handelsdigest.de (Memento vom 26. August 2014 im Internet Archive) Glas-Design für Tee und Kaffee</ref>
  • 2012: Deco Award für die Serie Spots Neo von Schott Zwiesel<ref name="Handelsdigest_Glasdesign" />
  • 2013: Interior Innovation Award für die Serie Wine Classics von Zwiesel 1872<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />german-design-council.de (Memento vom 26. August 2014 im Internet Archive)</ref>
  • 2015: Red Dot Design Award für Vasen, Schalen und Windlichter der Serie Diamonds von Zwiesel 1872<ref>Red Dot Award Gewinner. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>
  • 2016: Mundgeblasene Serie Air Sense von Zwiesel 1872 als Testsieger beim Vinum-Profipanel gekürt<ref>Gabriel Tinguely: Vinum-Profipanel - Wie viel Glas braucht Wein? Hrsg.: Vinum - Europas führendes Magazin für Weinkultur. Ausgabe November 2016, Nr. 11. Intervinum AG, Zürich November 2016, S. 40 ff.</ref>
  • 2017: Design Plus – Ethical Desgin-Preis für die Serie Finesse von Schott Zwiesel<ref>Design Plus Gewinner. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>
  • 2018: Iconic Award für Iconics von Zwiesel 1872<ref>Iconic Award Gewinner. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>
  • 2018: iF Design Award für die Serie Simpliyfy von Zwiesel 1872<ref>iF Design Award Gewinner. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>
  • 2018: Red Dot Award für die Serie Tower von Schott Zwiesel<ref>Red Dot Design Award: TOWER. In: Red Dot Design Award. Red Dot GmbH & Co. KG, abgerufen am 10. Juli 2024.</ref>
  • 2019: German Design Award Winner für die Serie Vivid Senses von Zwiesel Glas<ref>German Design Award Gewinner. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>
  • 2020: iF Design Award für die Serie Vervino von Zwiesel Glas<ref>iF Design Award Gewinner. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>
  • 2021: iF Design Award für die Serie Glamorous von Zwiesel Glas<ref>Ausgezeichnet: iF Design Award für die Glamerous Serie von Zwiesel Glas. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, 1. April 2021, abgerufen am 1. Juli 2022 (deutsch).</ref>
  • 2021: Red Dot Winner für die Serie Fortune von Zwiesel Glas<ref>Red Dot Award 2021 für die Zwiesel Glas Serie Fortune. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, 1. April 2021, abgerufen am 1. Juli 2022 (deutsch).</ref>
  • 2023: ICONIC AWARDS: Innovative Interior für das Design der Serie Ink als „Winner“ in der Kategorie Produktdesign – Küche und Haushalt<ref>ZWIESEL GLAS: Kundenliebling mit herausragendem Design. In: Zwiesel Glas. Zwiesel Kristallglas AG, April 2023, abgerufen am 13. Juni 2023.</ref>

Literatur

  • Schott Zwiesel. Die Geschichte einer Glashütte im Bayerischen Wald. Schott-Zwiesel Glaswerke, Zwiesel 1979, OCLC 11262410.
  • Hubert Ellt: Auf dem Weg in eine neue Zeit: Frühe Industrien im Bayerischen Wald. Lichtung Verlag, 2001, ISBN 3-929517-32-9.
  • Sabine Herre: Bayerischer Wald. Mit Passau, Regensburg und Ausflügen in den Böhmerwald. Trescher Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-89794-248-6.
  • Anja Schliebitz, Bernhard Abend: Baedeker Reiseführer Bayerischer Wald. Verlag Karl Baedeker, Ostfildern 2010, ISBN 978-3-8297-1346-7.
  • Alexander Deichsel, Manfred Schmidt (Hrsg.): Jahrbuch Markentechnik 2011/2012. Gabler Verlag, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-8349-2533-6.
  • Florian Langenscheidt: Deutsche Standards. Marken des Jahrhunderts. Deutsche Standards Editionen, Köln 2002, ISBN 3-8349-0436-8.
  • Florian Langenscheidt, Berndt Venohr: Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Gabal Verlag, 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.

Weblinks

Commons: Zwiesel Kristallglas AG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Koordinaten: 49° 1′ 3,5″ N, 13° 13′ 40,9″ O

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