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Arnd Stuke

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Arnd Stuke (andere Schreibweisen des Namens: Arnoldus, Arnold, Arndt<ref>Petra Bauersfeld: Die gesellschaftliche Bedeutung der Vitalienbrüder Eine sozial-und kulturhistorische Betrachtung der Seeräuber um Klaus Störtebeker. In: Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein. Band 11, S. 19–40 (beirat-fuer-geschichte.de [PDF]).</ref>, Arnd Stüke, * um 1365) war neben Nikolaus Milies wichtigster Hauptmann der frühen Vitalienbrüder. Er stammte aus einem bei Schwerin ansässigen mecklenburgischen Adelsgeschlecht. Der Familienname geht auf die Ortschaft Stück zurück.<ref name="cordsen" /> Der Sitz der Familie, die Burg Kützin bei Camin (nahe Wittenburg), wurde im Jahre 1349 im Rahmen eines Kriegszugs der Hansestadt Lübeck gegen adlige Landfriedensbrecher geschleift.

Leben

Ab 1380 ist seine Tätigkeit als Hauptmann von Seeräubern vor der Küste Livlands nachweisbar, ab 1392 tritt er als führender Kopf der Vitalienbrüder auf. In einem Brief des livländischen Ordensmeisters an den Ordensprokurator in Rom vom 12. Oktober 1392 wird Stuke als einer der capitanei der fratres victualium genannt. Sein Name taucht seither in verschiedenen Dokumenten auf. Gemeinsam mit Nikolaus Milies war Stuke maßgeblich an der Gefangennahme des Bischofs (1378–1401) Tord Gunnarsson von Strängnäs in der historischen schwedischen Provinz Närke beteiligt, die sich auf der Fahrt zu den Verhandlungen von Vordingborg im Jahre 1392 ereignete. 1394 wird er in einer Stiftungsurkunde der Messe zu Stockholm erwähnt.<ref name="cordsen" />

Literatur

Einzelnachweise

<references> <ref name="cordsen">Beiträge zur Geschichte der Vitalienbrüder. In: Jahrbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde (Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern). 1908, abgerufen am 15. Dezember 2016.</ref> </references>

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