Aich (Neuendettelsau)
Aich Gemeinde Neuendettelsau
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(180)&title=Aich 49° 19′ N, 10° 48′ O
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| Höhe: | 408 (407–424) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 180 (31. Dez. 2013)<ref name="Neuendettelsau"/> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 91564 | |||||
| Vorwahl: | 09872 | |||||
Lage von Aich in Neuendettelsau
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Aich (<templatestyles src="IPA/styles.css" />, fränkisch: Aach<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 36. Dort folgendermaßen transkribiert: „āch“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neuendettelsau im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Aich hat eine Fläche von 6,099 km². Sie ist in 743 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8208,96 m² haben.<ref>Gemarkung Aich (093101). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 16. September 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Birkenhof, Geichsenhof, Geichsenmühle, Hammerschmiede, Mausendorf und Mausenmühle.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. September 2024.</ref>
Geografie
Durch das Dorf fließt die Aurach. Im Norden grenzt der Weißenbronner Wald an, 0,5 km westlich liegt der Lerchenbuck (433 m ü. NHN) und 0,2 km östlich der Hirtenbuck (428 m ü. NHN). Die Staatsstraße 2410 verläuft zur Anschlussstelle 54 der Bundesautobahn 6 (0,6 km südlich) bzw. zur Bundesstraße 14 bei Heilsbronn (2,8 km nördlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Heilsbronn (2,5 km nördlich), Petersaurach (3,2 km westlich), Mausendorf (1 km östlich) und Geichsenhof (0,8 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1150 als „Eich“ erstmals urkundlich erwähnt. Dem Namen nach zu schließen handelte es sich um eine Siedlung, die ursprünglich an einem Eichenwald lag.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 36.</ref> Die Siedlungstätigkeit dürfte bereits im 10. Jahrhundert begonnen haben.<ref>M. Keßler: Der Rittersitz zu Dettelsau im hohen und späten Mittelalter, S. 369.</ref>
Ursprünglich waren die Höfe in Besitz der Herren von Abenberg, der Herren von Vestenberg/Bruckberg, eines Dietrich von Wunnenstein sowie der Brüder Ulrich und Friedrich von Emmendorf. Das Kloster Heilsbronn kam nach und nach (1152–1402) in den Besitz aller dieser Güter.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 141 f.</ref>
Im 16-Punkte-Bericht des Oberamts Windsbach aus dem Jahr 1608 wurden für Aich 20 Mannschaften verzeichnet: die fünf Bauern und 15 Köbler unterstanden alle dem Klosterverwalteramt Heilsbronn. Außerdem gab es ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach aus.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 43/1, 7. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 729.</ref> Im Dreißigjährigen Krieg blieben von den damals 28 Anwesen sieben bewohnt, fünf brannten ab, 16 verfielen und verödeten. Im Gegensatz zu anderen Orten der Umgegend erholte sich Aich rasch: Zwanzig Jahre nach dem Krieg waren bereits 25 Anwesen wieder besetzt.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 142.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bildete Aich mit der Froschmühle eine Realgemeinde mit 25 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte weiterhin das Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach aus, die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Klosterverwalteramt Heilsbronn. Grundherren waren das Klosterverwalteramt Heilsbronn (24 Anwesen: 2 Höfe, 1 Halbhof, 2 Viertelhöfe, 3 Güter, 12 Gütlein, 1 Gütlein mit Zapfenwirtschaft, 1 Mühlgut mit Hammerschmiede, 2 Häuser) und das Rittergut Rügland der Herren von Crailsheim (1 Mühle).<ref name="J827">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 827.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der gesamte Ort dem Justiz- und Kammeramt Windsbach.<ref name="J975">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 975 f.</ref> Die Zahl der Anwesen blieb unverändert.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 33.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Aich. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 404 (Digitalisat).</ref>
Im Jahr 1806 kam Aich zum Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 der Steuerdistrikt Aich gebildet. Zu diesem gehörten Altendettelsau, Birkenhof, Geichsenhof, Geichsenmühle, Froschmühle, Haag, Hammerschmiede, Jakobsruh, Mausendorf, Mausenmühle, Reuth, Steinhof und Steinmühle. Die Ruralgemeinde Aich wurde 1810 gebildet<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 963.</ref> und war deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Heilsbronn zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Windsbach. 1811/1812 kamen vom Steuerdistrikt Bertholdsdorf Watzendorf und Wollersdorf hinzu, die bereits 1816 wieder zum Steuerdistrikt Bertholdsdorf wechselten.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1017.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstanden vier Ruralgemeinden:
- Aich mit Geichsenhof, Geichsenmühle, Hammerschmiede, Mausendorf und Mausenmühle;
- Altendettelsau mit Froschmühle;
- Haag mit Jakobsruh, Reuth, Steinhof und Steinmühle;
- Wollersdorf mit Watzendorf.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 43 (Digitalisat).</ref>
Von 1862 bis 1879 gehörte Aich zum Bezirksamt Heilsbronn, seit 1880 zum Bezirksamt Ansbach (1939 in Landkreis Ansbach umbenannt). In der Finanzverwaltung war das Rentamt Heilsbronn zuständig (1919 in Finanzamt Heilsbronn umbenannt), seit 1929 ist es das Finanzamt Ansbach. In der Gerichtsbarkeit blieb das Landgericht Heilsbronn zuständig (1879 in Amtsgericht Heilsbronn umbenannt), seit 1956 ist es das Amtsgericht Ansbach.<ref name="J975"/> Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 6,082 km².<ref name="OV 1961"/>
Am 1. Januar 1972 wurde Aich im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Neuendettelsau eingemeindet.<ref> </ref><ref>Neuendettelsau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 30. Oktober 2024.</ref><ref name="J975"/>
Historische Ortskarte
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Ortsplan 1827
Bau- und Bodendenkmäler
- Beim Dorf gab es eine Freilandstation der Mittelsteinzeit und mehrere Siedlungen der Jungsteinzeit.<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Neuendettelsau (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Winterseite 4: ein eingeschossiges Wohnstallhaus mit Steildach und Fachwerkgiebel aus dem 17. Jahrhundert<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
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Gemeinde Aich
| Jahr | 1818 | 1840 | 1852 | 1855 | 1861 | 1867 | 1871 | 1875 | 1880 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 | 1905 | 1910 | 1919 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1952 | 1961 | 1970 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 231 | 259 | 265 | 277 | 289 | 299 | 282 | 278 | 279 | 274 | 272 | 284 | 313 | 312 | 300 | 295 | 308 | 301 | 296 | 354 | 325 | 298 | 269 | 280 |
| Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. In den Jahren 1807 und 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1836 und von 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> | 48 | 50 | 49 | 57 | 58 | 58 | 54 | 53 | 52 | |||||||||||||||
| Quelle | <ref name="OV 1818">Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 3 (Digitalisat). Für die Gemeinde Aich zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Birkenhof (S. 10), Geichsenhof (S. 29), Geichsenmühle (S. 29), Mausendorf (S. 58) und Mausenmühle (S. 58).</ref> | <ref name="OV 1846">Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 144 (Digitalisat).</ref> | <ref name="HGV1">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 174, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> | <ref name="HGV1"/> | <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1041, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> | <ref>
Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 164 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1205, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat). Dort fälschlicherweise mit 282 angegeben. Dies beruht auf eine falsche Angabe für die Einwohnerzahl von Geichsenhof. Laut Volkszählung von 1871 hatte Gde. Aich: 299 E. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 174, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1093 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1157 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV2">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 164, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1195 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1021 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV2"/> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 751 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 170 (Digitalisat).</ref> |
Ort Aich
| Jahr | 1807 | 1818 | 1836 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2007 | 2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | <templatestyles src="FN/styles.css" /> *131 | <templatestyles src="FN/styles.css" /> *129 | 129 | 126 | <templatestyles src="FN/styles.css" /> *155 | 147 | 129 | 160 | 149 | 152 | 141 | 145 | <templatestyles src="FN/styles.css" /> *166 | 185 | 180 |
| Häuser<ref name="Häuser"/> | <templatestyles src="FN/styles.css" /> *28 | <templatestyles src="FN/styles.css" /> *28 | 27 | 29 | 29 | 30 | 26 | 26 | 26 | <templatestyles src="FN/styles.css" /> *39 | |||||
| Quelle | <ref>Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach, S. 106.</ref> | <ref name="OV 1818"/> | <ref>Vorlage:Meyer Rezatkreis 1837 Im Original 159. Vermutlich Satzfehler (5 ist spiegelverkehrt zu 2).</ref> | <ref name="OV 1846"/> | <ref name="OV 1861"/> | <ref name="OV 1875"/> | <ref name="OV 1885"/> | <ref name="OV 1900"/> | <ref name="OV 1925"/> | <ref name="OV 1950"/> | <ref name="OV 1961"/> | <ref name="OV 1970"/> | <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 329 (Digitalisat – Die Bewohner und Wohngebäude der Hammerschmiede sind hier dazugerechnet worden).</ref> | <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. auf: neuendettelsau.eu</ref> |
<ref name="Neuendettelsau">Gemeindeverwaltung Neuendettelsau (Hrsg.): Neuendettelsau. Informationen, Behördenwegweiser. Neuendettelsau 2014, S. 7.</ref> |
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war teils nach St. Michael (Weißenbronn), teils nach St. Peter (Petersaurach) (die sogenannte „Winterseite“) gepfarrt.<ref name="J827"/> Seit 1818 ist Weißenbronn für den ganzen Ort zuständig. Seit 1901 gibt es in Aich eine Kapelle. Sie wurde von Georg Michael Wurth gestiftet (→ Kapelle (Aich)).
Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Vitus (Veitsaurach) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> später war die Pfarrei Unsere Liebe Frau (Heilsbronn) zuständig, seit 1992 ist es die Pfarrei St. Franziskus (Neuendettelsau).<ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 12. März 2023.</ref>
Bilder
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Wohnstallhaus, vermutlich im 17. Jahrhundert erbaut
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Die Anwesen Petersauracher Straße 2 und 4 im Ortskern
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Kapelle
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Stiftungstafel
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Buswartehäuschen mit Postbriefkasten und Sitzgruppe
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Aich. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 33 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 36.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Manfred Keßler: Der Rittersitz zu Dettelsau im hohen und späten Mittelalter. Dissertation. Erlangen 2009, DNB 998940933, S. 363–370 (PDF; 11,1 MB).
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 141–142 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf 1964, DNB 450093387, OCLC 17146040, S. 106.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Aich in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Aich im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Gemeindeteile:
Aich |
Bechhofen |
Birkenhof |
Froschmühle |
Geichsenhof |
Geichsenmühle |
Haag |
Hammerschmiede |
Jakobsruh |
Mausendorf |
Mausenmühle |
Neuendettelsau |
Reuth |
Steinhof |
Steinmühle |
Watzendorf |
Wernsbach |
Wollersdorf
Sonstige Wohnplätze:
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- Ortsteil von Neuendettelsau
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)
- Ersterwähnung 1150
- Gemeindegründung 1810
- Gemeindeauflösung 1971
- Ort an der Aurach (Rednitz)
- Gemarkung im Landkreis Ansbach