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Ragnar

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Ragnar ist eine skandinavische Form<ref>Ragnar. In: Vornamen Weltweit. Matthias Grönert, abgerufen am 30. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> des männlichen Vornamens Rainer.<ref>Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden. Lexikon der Vornamen. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04946-2, S. 308.</ref>

Verbreitung

Der Name kommt in Deutschland seit 2007 fast jährlich in der Namensgebung vor. In den letzten 10 Jahren wurde er etwa 1.500 Mal vergeben. In der Schweiz ist der Name selten anzutreffen, in den letzten 10 Jahren wurde er rund 30 Mal gewählt.<ref name=":0">Ragnar. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 30. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Name kommt in Österreich seit 2002 in der Namensgebung vor und wird seit 2013 regelmäßig vergeben.<ref>Vornamen der Geborenen. In: STATISTIK AUSTRIA. Bundesanstalt Statistik Österreich, abgerufen am 30. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In den nordischen Ländern Norwegen und Schweden ist Ragnar ein geläufiger Vorname.<ref name=":1">Ragnar. In: Nordicnames. Judith Ahrholdt, abgerufen am 30. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Name befand sich in Norwegen von 1945 bis 1961 in den Top-100 der Hitlisten.<ref>Popularity in Norway. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 30. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Island und den Färöer-Inseln gehört er seit der Jahrtausendwende zu den Top-100.<ref name=":1" /> In Island kommt der Name seit den 2010er Jahren hin und wieder in den Top-50 vor.<ref>Popularity in Iceland. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 30. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dahingegen gilt er in Dänemark als nur mäßig beliebt.<ref name=":1" />

In den Niederlanden wird der Name seit den frühen 1930er Jahren bei der Namenswahl berücksichtigt, jedoch ist er nur mäßig beliebt. Von 1930 bis 2023 wurden circa 420 Jungen so genannt. Der Name kommt in Belgien und Frankreich seit 2015 fast jedes Jahr in den Vornamenscharts vor. Seitdem wurde er etwa 70 bzw. 50 Mal vergeben. In Polen befindet sich der Name seit 2013 jedes Jahr in den Hitlisten und wurde circa 90 Mal gewählt. Die Vergabe ist auch in Liechtenstein, England, Schottland, Nordirland, Kanada und den USA nachgewiesen.<ref name=":0" />

Varianten

  • Ragnarr (altnordisch)
  • Ragnar (dänisch, färöisch, isländisch, norwegisch, schwedisch)
  • Ragner (dänisch)
  • Regnar (dänisch)
  • Regner (dänisch, schwedisch)
  • Raknar (finnisch, isländisch)
  • Raknari (finnisch)
  • Raknu (finnisch)
  • Rávdnár (samisch)
  • Ragge (schwedisch)

Quelle:<ref>Ragnarr bei nordicnames.de</ref>

Namensträger

Ragnar

Ragnar Kjartansson

Zwischenname

Regnar

Regner(us)

Weiteres

  • Martti Ragnar, ein 1939 versenktes Frachtdampfschiff aus Finnland

Einzelnachweise

<references />