Gombe-Stream-Nationalpark
Gombe-Stream-Nationalpark
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Schimpansin mit Kind | ||||||
| Lage | Westen Tansanias | |||||
| Fläche | 52 km² | |||||
| WDPA-ID | 926 | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 4° 41′ S, 29° 37′ O
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dim= | globe= | name=Gombe-Stream-Nationalpark | region=TZ-08 | type=forest
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| Einrichtungsdatum | 1968 | |||||
| Verwaltung | TANAPA | |||||
Der Gombe-Stream-Nationalpark ist ein Nationalpark im Westen von Tansania (Ostafrika), direkt am Ostufer des Tanganjikasees. Er umfasst eine Fläche von etwa 52 Quadratkilometer und ist damit einer der kleinsten Nationalparks in Tansania. Er liegt 16 km nördlich der Stadt Kigoma in der Region Kigoma, unweit der Grenze zu Burundi.
Geographie
Die Größe des Parks wird in verschiedenen Quellen mit 34, 52 oder 71 Quadratkilometern angegeben.<ref>Gombe National Park. Abgerufen am 26. September 2020.</ref><ref>National Environment Statistics Report 2017. (PDF) The United Republic of Tanzania, 2017, S. 38, abgerufen am 26. September 2020.</ref><ref>History |TANZANIA NATIONAL PARKS. Abgerufen am 26. September 2020.</ref> Das Land steigt vom Ufer des Tanganjikasees, der rund 770 Meter über dem Meer liegt, bis auf 1600 Meter steil an. Es ist ein schmaler Streifen alten Bergwaldes, der von tiefen Tälern durchzogen wird.<ref>Maps for the World, Map 500k--xb35-2. Russian Army Maps, abgerufen am 26. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0">Jane Goodall's Wild Chimpanzees | Gombe Stream National Park | Nature | PBS. 3. März 1996, abgerufen am 26. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte
Das Gebiet wurde im Jahr 1943 als wichtiger Lebensraum für Schimpansen und andere Tiere erkannt und als Reservat ausgewiesen. Berühmt wurde es durch die Arbeiten der Verhaltensforscherin Jane Goodall, die 1960 hier ihre Arbeiten mit Schimpansen begann. Im Jahr 1968 wurde Gombe zum Nationalpark erklärt.<ref name=":1">Tanzania National Parks. Januar 2020, S. 6–7, abgerufen am 26. September 2020.</ref>
Eine der wichtigsten Erkenntnisse von Goodalls Verhaltensforschung war die Beobachtung Ende der 1980er Jahre, dass Primaten sich gegenseitig absichtsvoll töten. Dieses aggressive Verhalten wurde seitdem bei verschiedenen Schimpansenkolonien in 15 Fällen dokumentiert.<ref>Christian Weber: Konflikte unter Affen: Schimpansen sind geborene Killer. Abgerufen am 27. September 2020.</ref>
Der Nationalpark liegt rund zwanzig Kilometer nördlich von Ujiji, wo im Jahr 1871 der britische Forscher H.M. Stanley auf den verschollenen Entdecker und Missionar David Livingstone traf.<ref name=":0" />
Biodiversität
Neben den Schimpansen leben im Park Rote Stummelaffen, Anubispaviane, Rotschwanzmeerkatzen, Weißkehlmeerkatzen, Buschböcke, Buschschweine und Leoparden.<ref name=":2">Top 10 Best National Parks in Tanzania – Overview | Bookmundi. Abgerufen am 27. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Insgesamt wurden im Park 87 Säugetier-, 367 Vogel-, 40 Reptilien- und 23 Amphibienarten sowie 1.174 Pflanzenarten dokumentiert.<ref>Information auf der Website der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft (PDF; 1,5 MB)</ref>
Tourismus
Der Nationalpark wird am einfachsten mit dem Boot von Kigoma aus erreicht. Unter der Führung von Park-Rangers können Schimpansen bei ihren täglichen Aktivitäten beobachtet werden.<ref name=":1" /> Nur rund zweitausend Besucher kommen jährlich in den Park, sodass die Touren nicht überfüllt sind.<ref>The Economic Survey 2017. (PDF) Ministry of Finance and Planning, Juli 2018, S. 146, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Oktober 2019; abgerufen am 27. September 2020.</ref> Die beste Besuchszeit ist die Trockenzeit von Juli bis Oktober.<ref name=":2" />
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Arusha | Burigi-Chato | Gombe Stream | Ibanda-Kyerwa | Katavi | Kigosi | Kilimandscharo | Kitulo | Lake Manyara | Mahale-Mountains | Mikumi | Mkomazi | Nyerere | Ruaha | Rubondo | Rumanyika-Karagwe | Saadani | Saanane | Serengeti | Tarangire | Udzungwa Mountains | Ugalla River