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Johanna Ikonen

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Geburtsdatum 9. Januar 1969
Geburtsort Eno, Nordkarelien, Finnland
Spitzname Jossu
Größe 165 cm
Gewicht 63 kg

Position Verteidiger
Schusshand Rechts

Karrierestationen

1988–1989 HIFK Helsinki
1989–1992 Keravan Shakers
1992–1993 Kiekko-Pojat Joensuu
1993–1996 Keravan Shakers
1996–1998 Kiekko-Espoo
2000–2001 IHK Helsinki

Johanna Annikki Ikonen (* 9. Januar 1969 in Eno, Nordkarelien) ist eine ehemalige finnische Eishockeyspielerin, die seit ihrem Karriereende als Trainerin arbeitet und seit 2024 die HC Davos Ladies aus der Women’s League betreut.

Karriere

Johanna Ikonen begann ihre Karriere bei Kiekko-Pojat Joensuu und spielte im Laufe ihrer Karriere, die mindestens von 1988 bis 2001 dauerte, außerdem für den HIFK Helsinki, die Keravan Shakers, Kiekko-Espoo sowie den IHK Helsinki. Mit den Keravan Shakers gewann sie 1994, 1995 und 1996 die finnische Meisterschaft.

International

Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano gewann sie mit der finnischen Nationalmannschaft die Bronzemedaille im olympischen Eishockeyturnier. Dabei stand sie in sechs Spielen auf dem Eis, wobei die Finnin vier Tore und eine Torvorlage erzielte. Bei Frauen-Weltmeisterschaften absolvierte sie zwischen 1990 und 1997 insgesamt 20 Partien für Finnland, in denen Ikonen neun Tore und sieben Assists verbuchte.<ref>Andrew Podnieks: IIHF Guide & Record Book 2012 2011, S. 572</ref> 1990, 1992, 1994 und 1997 errang sie jeweils die Bronzemedaille mit Finnland.

Als Trainer

1994 begann sie parallel zum aktiven Eishockeysport als Trainerin zu arbeiten. Zunächst betreute sie die Juniorinnen von Kiekko-Pojat Joensuu und die U16-Mannschaft des IHK Helsinki. Nach ihrem Karriereende war sie Cheftrainerin der Frauenteams des IHK und der Espoo Blues und gewann dabei zwei finnische Meisterschaften und eine Vizemeisterschaft. Zwischen 2001 und 2002 war sie zudem Trainerin der finnischen U20-Juniorinnen-Auswahl.

In der Saison 2009/10 war sie Cheftrainerin der Enon Jets, einem Herren-Amateurteam aus der 3. Division, das in ihrer Geburtsstadt beheimatet ist.

Vor der Saison 2011/12 wurde sie vom OSC Berlin als Co-Trainerin von René Bielke verpflichtet.<ref>eisbaeren-juniors.de, @1@2Vorlage:Toter Link/www.eisbaeren-juniors.deNeue Trainer für den Nachwuchs (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive ), 31. August 2011</ref> Da dieser sich im November 2011 aus persönlichen Gründen zurückzog, übernahm Ikonen das Amt der Cheftrainerin des Fraueneishockey-Bundesligateams des OSC Berlin.<ref>osc-berlin.de, Das Ende einer Ära in OSC Berlin, Heft November 2011, S. 10 und 11</ref> Im Dezember 2014 verließ sie den OSC Berlin.<ref>eisladies.de, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Trainer und Betreuer (Memento vom 10. Oktober 2014 im Internet Archive)</ref>

Ab 2017 war Ikonen Cheftrainerin bei den DEC Salzburg Eagles<ref name="salzburg-DEC_Salz">Johannes Brunner: DEC Salzburg Eagles setzt auf finnischen Head Coach. In: salzburg-eagles.at. 18. Oktober 2017, abgerufen am 2. Februar 2018.</ref> und füllte diese Rolle bis 2021 aus. Parallel dazu gehörte sie zum Trainerstab der U18-Frauen-Nationalmannschaft Österreichs.

Anschließend betreute sie den SDE HF aus der Svenska damhockeyligan (SDHL) für ein Jahr sowie den ESC Planegg in der Saison 2022/23.<ref>Tim Sinzenich: HCD verpflichtet Johanna Ikonen als neue Cheftrainerin der Ladies. In: frauen-eishockey.com. 19. Juni 2024, abgerufen am 24. Juli 2024.</ref>

Seit 2024 betreut sie die HC Davos Ladies aus der Women’s League.<ref>HCD Ladies: Johanna Ikonen to become the HCD Ladies' new head coach. In: swisshockeynews.ch. 19. Juni 2024, abgerufen am 24. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge und Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />