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Gerhard Gustmann

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Gerhard Gustmann Vorlage:SportPicto
Datei:Gerhard Gustmann (cropped).jpg
Nation Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Deutsches Reich
Geburtstag 13. August 1910
Geburtsort TempelhofDeutsches Reich
Sterbedatum 30. März 1992
Sterbeort BonnDeutschland
Beruf Polizist
Karriere
Disziplin Rudern
Verein Ruderverein Friesen Berlin
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Deutsches Meisterschaftsrudern 6 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold 1936 Berlin Zweier mit Steuermann
 Europameisterschaften
Gold 1937 Amsterdam Zweier mit
Silber 1938 Mailand Zweier mit
 Deutsches Meisterschaftsrudern
Bronze 1930 Berlin Vierer mit
Bronze 1934 Mainz Vierer mit
Gold 1935 Essen Achter
Gold 1936 Berlin Zweier mit
Silber 1936 Berlin Vierer mit
Gold 1937 Leipzig Zweier mit
Silber 1937 Leipzig Vierer mit
Gold 1938 Heilbronn Zweier mit
Gold 1939 Hannover Zweier mit
Gold 1939 Hannover Vierer mit
Silber 1939 Hannover Achter

Gerhard Gustmann (* 13. August 1910 in Tempelhof, heute Teil von Berlin; † 30. März 1992 in Bonn) war ein deutscher Ruderer vom Ruderverein „Friesen“ in Berlin.

Zusammen mit Herbert Adamski und Steuermann Dieter Arend gewann er bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin die Goldmedaille im Zweier mit Steuermann. 1937 siegte er mit Adamski und dem neuen Steuermann Günter Holstein bei der Europameisterschaft, 1938 wurden die drei Ruderer Vize-Europameister.

Seinen ersten Deutschen Meistertitel gewann Gustmann 1935 im Achter. Adamski und Gustmann wurden von 1936 bis 1939 viermal in Folge Deutscher Meister, 1939 saßen sie auch im siegreichen Vierer mit Steuermann.

Literatur

  • Bodo Harenberg (Red.): Die Stars des Sports von A–Z. Darmstadt 1970

Weblinks

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1900: Brandt, Klein, Stm. Brockmann / unbekannter Steuermann (Gemischte Mannschaft) | Zwischenspiele 1906 (1000 m sowie 1 Meile): Bruna, Fontanella, Stm. Cesana (ITA) | 1920: Olgeni, Scatturin, Stm. De Filip (ITA) | 1924: Candeveau, Felber, Stm. Lachapelle (SUI) | 1928: H. Schöchlin, K. Schöchlin, Stm. Bourquin (SUI) | 1932: Schauers, Kieffer, Stm. Jennings (USA) | 1936: Gustmann, Adamski, Stm. Arend (GER) | 1948: Pedersen, Henriksen, Stm. Andersen (DEN) | 1952: Salles, Mercier, Stm. Malivoire (FRA) | 1956: Ayrault, Findlay, Stm. Seiffert (USA) | 1960: Knubel, Renneberg, Stm. Zerta (EUA) | 1964: Ferry, Findlay, Stm. Mitchell (USA) | 1968: Baran, Sambo, Stm. Cipolla (ITA) | 1972: Gunkel, Lucke, Stm. Neubert (DDR) | 1976, 1980: Jährling, Ulrich, Stm. Spohr (DDR) | 1984, 1988: C. Abbagnale, G. Abbagnale, Stm. Di Capua (ITA) | 1992: J. Searle, G. Searle, Stm. Herbert (GBR)

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