OKAL
| OKAL Haus GmbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | OKAL Haus GmbH Logo.png | |
| Rechtsform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| Gründung | 1928 |
| Sitz | Simmern/Hunsrück Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Leitung | Sascha Witascheck, Jürgen Rehberg<ref>Impressum. In: Okal. Abgerufen am 1. Juli 2025.</ref> |
| Umsatz | 165,8 Mio. Euro (2023)<ref>DFH Deutsche Fertighaus Holding AG, Simmern. Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023, veröffentlicht im Unternehmensregister am 6. Mai 2025, abgerufen am 1. Juli 2025.</ref> |
| Branche | Fertighausbau |
| Website | www.okal.de |
Die OKAL Haus GmbH (Otto Kreibaum aus Lauenstein) ist ein Bauunternehmen mit Sitz in Simmern im Hunsrück, das im Bau von schlüsselfertigen Fertighäusern tätig ist.<ref>Bernd Freytag: Neuer Aufschwung in der Fertighausbranche. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28. September 2016, abgerufen am 25. Juni 2025.</ref> Der Name geht auf den Gründer Otto Kreibaum aus Lauenstein zurück, der 1928 den Grundstein für das Unternehmen in Lauenstein am Ith legte. Seit 2001 ist die Deutsche Fertighaus Holding (DFH) Eigentümer des Unternehmens.
Geschichte
1928 bis 1959: Anfangsjahre
Im Jahr 1928 pachtete Otto Kreibaum senior eine Tischlerei in Lauenstein zur Möbelherstellung. Er nannte sein Unternehmen später OKAL, als Abkürzung für „Otto Kreibaum aus Lauenstein“. 1931 begann er mit der Serienanfertigung von Speisezimmern, 1937 von Schlafzimmern.<ref name="ifau" /> Im selben Jahr lag die Zahl der Mitarbeiter bei 500.<ref name=medien /> Nach Kriegsbeginn wurden unter anderem Munitionskisten hergestellt. 1940 zerstörte eine Lackexplosion den Betrieb. Kriegsbedingt wurde der Wiederaufbau untersagt. Dieser folgte 1947.<ref name=":0">Lauensteins Industriegeschichte. In: Salzhemmendorf.de. 9. Juni 2011, abgerufen am 3. März 2022.</ref>
1949 wurde mit der Produktion von Röhrenspanplatten begonnen. 1951 entwickelte Otto Kreibaum senior ein Versuchshaus.<ref name=medien /> 1953 nahm ein Spanplattenwerk in Elsendorf (Bayern) die Produktion auf.<ref name=":0" />
1959 bis 2000: Etablierung als Fertighausbauer
1959 wurde die Möbelproduktion eingestellt, das Angebot wurde komplett auf Fertighäuser umgestellt. Der auf der Bundesgartenschau 1959 vorgestellte Typ 2 kostet 18.300 D-Mark und verfügte über ein Raumangebot von 72,79 qm.<ref name=medien>Geschichte. In: Okal-Mediacenter. Abgerufen am 29. September 2025.</ref> Ab 1960 wurden die Hausaußenwände im Werk vorproduziert (Großtafelbau). 1962 wurde auf Eternit-Platten verzichtet.<ref name=medien />
1967 wurde OKAL Branchenführer in Deutschland mit rund 1800 gefertigten Häusern im Jahr und einem Umsatz von rund 112 Millionen Mark.<ref>Zwischen Norm und Tradition. In: Die Zeit. Nr. 42, 18. Oktober 1968, ISSN 0044-2070, S. 49 (zeit.de [abgerufen am 25. Juni 2025]).</ref> Im Jahr 1971 übernahm Otto Kreibaum junior die Firma von seinem Vater. 1972 wurde auf Fußbodenheizung umgestellt. Ab 1973 ließ OKAL von der Brown, Boveri & Cie. Solarkollektoren<ref>Land der Burgen. In: Der Spiegel. 26. Oktober 1975, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 25. Juni 2025]).</ref> und Luft-Wasser-Wärmepumpen<ref>Umschau in Wissenschaft und Technik. Umschau Verlag, 1976 (google.de [abgerufen am 25. Juni 2025]).</ref> erforschen. 1978 hatte sie 4000 Mitarbeiter und acht Werke (in Wahlstedt, Büdingen, Titisee-Neustadt). Knapp 50.000 Häuser waren bis zu diesem Zeitpunkt verkauft worden.<ref name=":0" />
Seit 1987 verzichtet OKAL auf vorbeugenden chemischen Holzschutz.<ref name="ifau">Zur Geschichte von Fertighäusern. In: IfAU. Abgerufen am 25. Juni 2025.</ref> OKAL baute in den 1980er-Jahren die britische Antarktisstation Halley V (1989–2012) als Fertigbau.<ref name=":1">95 Jahre OKAL. In: Okal. Abgerufen am 3. März 2022.</ref>
Im Jahr 2000 übernahm Divaco die Mehrheitsbeteiligung bei OKAL.<ref name=":0" />
2006 wurde die Produktion in Lauenstein eingestellt und der Hauptsitz des Unternehmens nach Simmern verlagert.<ref name=":0" />
Unternehmensstruktur
Der Hauptsitz der OKAL Haus GmbH liegt in Simmern im Hunsrück, ebenso wie der ihres Mutterkonzerns Deutsche Fertighaus Holding.<ref>OKAL Haus GmbH, Simmern/Hunsrück. In: Northdata. Abgerufen am 5. März 2022.</ref> Das Unternehmen hat ein Kapital von 2,8 Millionen Euro (Stand 2022).<ref>Firmenprofil OKAL Haus GmbH. In: Deutschland – CRIF Firmenprofile. 15. Februar 2022</ref>
Produkte
OKAL Haus produziert Fertighäuser in verschiedenen Größen.<ref>Bernd Schröder: Fertighaus-Firma Okal eröffnet Musterhaus in Eutin. In: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag. 22. April 2022, abgerufen am 1. Juli 2025.</ref> Die Häuser können an mehreren Standorten in Musterhausparks sowie mit einer Virtual-Reality-Brille in einem eigenen Ladengeschäft in Hamburg besichtigt werden.<ref>Sabine Richter: Eigenheime aus dem Shopping-Center. In: HandelsimmobilienReport Nr. 364. 11. Februar 2022, abgerufen am 3. März 2022.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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