Zum Inhalt springen

Anne Breitreiner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. September 2023 um 06:14 Uhr durch imported>Hutch (Abschnittlink korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Basketballspieler
Basketballspieler
Anne Delafosse, geb. Breitreiner
Anne Breitreiner, deutsche Basketballnationalspielerin
Informationen über die Spielerin
Voller Name Anne Delafosse, geb. Breitreiner
Geburtstag 7. September 1984
Geburtsort Haag, Deutschland
Position Forward
Vereinsinformationen
Verein TS Jahn München
Liga 2. Damen-Basketball-Bundesliga
Trikotnummer 5
Vereine als Aktive
2003–2006 DeutschlandDeutschland TSV 1880 Wasserburg
2006–2007 SpanienSpanien Ros Casares Valencia
2007–2008 PolenDatei:Flag of Poland.svg Lotos Gdynia
2008–2009 PolenDatei:Flag of Poland.svg KSSSE AZS PWSZ Gorzów Wlkp.
2009–2010 FrankreichFrankreich Tarbes Gespe Bigorre
2010–2011 ItalienItalien Atletico Faenza
2011–2012 FrankreichFrankreich ESB Villeneuve-d’Ascq
2012–2015 DeutschlandDeutschland TSV 1880 Wasserburg
seit 201500 DeutschlandDeutschland TS Jahn München
Nationalmannschaft
Seit 0 2003 Deutschland 164 Spiele (Stand Juni 2015)

Anne Delafosse, geb. Breitreiner (* 7. September 1984 in Haag) ist eine deutsche Basketballspielerin und ehemalige deutsche Basketballnationalspielerin.

Werdegang

Mit zwölf Jahren begann sie ihre Basketballkarriere, spielte aber bis zum Jahr 2000 bevorzugt Tennis, bevor sie von Hans Brei, dem Trainer des Damen-Basketball-Bundesligisten TSV 1880 Wasserburg, entdeckt wurde.

2003 wurde Breitreiner als Rookie of the Year der DBBL ausgezeichnet. 2004 machte die 1,83 m große Athletin ihr Abitur und gewann mit ihrem Team den Deutschen Meistertitel. In den zwei folgenden Jahren erreichte sie jeweils das Double, also sowohl den Pokalsieg als auch den Meistertitel. Zudem war sie 2005/06 mit 546 Punkten erfolgreichste Schützin der 1. Bundesliga.

Zur Saison 2006/07 ging sie nach Spanien zu Ros Casares Valencia. Der Club wurde spanischer Pokalsieger. Anne Breitreiner wechselte noch während der laufenden Saison nach Polen zu Lotos Gdynia, wo sie in den Jahren 2007 und 2008 mit ihrem Team jeweils die Vizemeisterschaft und den Pokalsieg<ref>Porträt auf informationen-marburg.de</ref> errang. 2008 wechselte Breitreiner zum polnischen Club KSSSE AZS PWSZ Gorzów. Zur Saison 2009/10 wechselte sie nach Frankreich zu Tarbes GB. Dort gewann sie mit ihrem Team die französische Meisterschaft<ref>Porträt auf informationen-marburg.de</ref>. In der Saison 2010/2011 wechselte sie nach Italien zu C.A. Faenza TTT und in der Saison 2011/2012 zum französischen Club ESB Villeneuve d’Ascq. Zur Saison 2012/2013 kehrte sie zum deutschen Serienmeister Wasserburg zurück und gewann mit diesem die Deutsche Meisterschaft. Ein Jahr später gelang ihr mit dem Deutschen Meister 2014 und dem Deutschen Pokalsieg 2014 das Double mit dem TSV 1880 Wasserburg, welches sie 2015 ebenfalls mit dem TSV Wasserburg wiederholen konnte. Zur Saison 2015/2016 schloss sich Breitreiner dem Zweitligisten TS Jahn München an.<ref>Stadtsportal.TV: Anne Breitreiner wechselt in die 2. Liga. In: www.stadtsportal.tv. Abgerufen am 29. August 2016.</ref>

Im August 2016 heiratete sie den Franzosen Tristan Delafosse und nahm dessen Nachnamen an.<ref>Wasserburger Stimme: Anne und ihr Tristan trauen sich! • Wasserburger Stimme - Bayerisch-französische Traumhochzeit am Mittag in Wasserburg - Unsere Bilder. In: Wasserburger Stimme. 11. August 2016 (wasserburger-stimme.de [abgerufen am 20. Januar 2017]).</ref>

Nationalmannschaftskarriere

Ihr erstes Länderspiel bestritt sie am 12. August 2003 bei einem Turnier in Istanbul gegen die Türkei (66:74-Niederlage). Ihre persönliche Bestmarke im DBB-Trikot liegt bei 33 Punkten, die sie am 2. September 2007 in Marburg bei einem EM-Vorbereitungsspiel gegen Kroatien erzielte (80:77-Sieg)<ref>Nationalmannschaftsstatistik auf mahr.sb-vision.de </ref>. Sie nahm an der Europameisterschaft 2007 in Chieti (Italien) teil. 2008 war sie in allen Vorbereitungsspielen der Europameisterschaftsqualifikation und in den Qualifikationsspielen zur Europameisterschaft die erfolgreichste deutsche Korbjägerin und erzielte beim ersten Qualifikationsspiel gegen Israel 31 Punkte.

Sie bestritt bis 2014 insgesamt 165 A-Länderspiele.

Titel

  • 6× Deutsche Meisterin
  • 1× Französische Meisterin
  • 4× Deutsche Pokalsiegerin
  • 1× Spanische Pokalsiegerin
  • 2× Polnische Pokalsiegerin

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Anne Breitreiner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien