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Adelheid Seeck

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Adelheid Seeck (* 3. November 1912<ref>Als Geburtsjahr wird auch 1899 (z. B. in der IMDb) bzw. 1913 (z. B. bei Filmportal.de) genannt. Der Grabstein zeigt eindeutig „1912“ als Geburtsjahr.</ref> in Berlin; † 17. Februar 1973 in Stuttgart) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Sie erhielt Ballettunterricht bei Max Terpis und trat ab 1933 als Tänzerin auf. Nach privatem Schauspielunterricht gab sie ihr Debüt 1939 an der Schlesischen Landesbühne in Bunzlau. Ab 1940 spielte sie, bis zur allgemeinen Theatersperre im Herbst 1944, am Berliner Staatstheater bei Gustaf Gründgens. Sie stand 1944 in der Gottbegnadeten-Liste des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda.<ref>Seeck, Adelheid. In: Theodor Kellenter: Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 405</ref>

Nach Kriegsende nahm sie ihre Bühnenarbeit am Theater der Stadt Heidelberg wieder auf, ab 1948 spielte sie an den Städtischen Bühnen Düsseldorf wieder bei Gustaf Gründgens, zuletzt war sie als freie Schauspielerin tätig.

Die dunkelhaarige, vornehm-zurückhaltend wirkende Seeck übernahm ab 1941 Hauptrollen und größere Nebenrollen beim Film. Für ihre Darstellung der Sylvia Angermann in Teufel in Seide erhielt sie 1956 als beste weibliche Nebenrolle ein Filmband in Silber. Mehrmals verkörperte sie eine Prinzessin oder Gräfin wie in dem Filmdrama Mädchen in Uniform (1958). Im selben Jahr stand sie an der Seite von Ewald Balser, der einen Professor verkörperte, in dem Film mit dem bezeichnenden Titel Ohne Mutter geht es nicht vor der Kamera.

Adelheid Seecks Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof von Stuttgart-Degerloch.

Filmografie

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Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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