Zum Inhalt springen

Govelin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. Juli 2018 um 15:38 Uhr durch imported>Harry8 (Lage und Struktur: Link auf BKS aufgelöst).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Govelin
Gemeinde Göhrde
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Govelin 53° 9′ N, 10° 56′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 53° 8′ 51″ N, 10° 56′ 11″ O
 {{#coordinates:53,1475|10,936388888889|primary
dim=10000 globe= name=Govelin region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Govelin (Landkreis Lüchow-Dannenberg)
Govelin (Landkreis Lüchow-Dannenberg)
Lage von Govelin in Landkreis Lüchow-Dannenberg
Datei:LiliumBulbiferumCroceum2.jpg
Acker-Feuerlilien in extensiv bewirtschaftetem Roggenfeld bei Govelin

Govelin ist ein Weiler in der Gemeinde Göhrde im nördlichen Wendland (Landkreis Lüchow-Dannenberg) in Niedersachsen. Bis 1972 war es selbständige Gemeinde.

Lage und Struktur

Die Siedlung liegt auf ca. 50 m NN in einer Ausbuchtung der Hohen Geest des Drawehn. Die Umgebung bildet eine Art Trockental zwischen kuppigen, stark zerschnittenen Endmoränenzügen. Es dominieren sehr trockene, nährstoffarme Sandböden. Die Gemarkungsfläche beträgt 453 Hektar, davon sind 121 ha Landwirtschaft. Nördlich führt die Bahnstrecke Wittenberge–Buchholz vorbei, Haltestelle ist Leitstade. Südlich verläuft die B 216, die durch eine Verbindungsstraße über Metzingen und Bredenbock angebunden ist.

Govelin besteht aus drei Einzelhöfen. Große Vierständer-Haupthäuser befinden sich in lockerer Anordnung unter hohen Eichen. Die Einwohnerzahl beträgt zehn (davon vier in Nebenwohnungen; Stand: um 2000).

Natur, Tourismus

Aufgrund der besonders schonenden Wirtschaftsweise eines Goveliner Landwirts konnten sich auf einigen Trockenäckern überregional bedeutende Bestände der Acker-Feuerlilie und anderer auf nährstoffarme Standorte spezialisierter Pflanzenarten erhalten und ausbreiten. Östlich des Weilers wurde ein Feldlilienpfad ausgewiesen; zur Blütezeit der Feuerlilien im Juni/Juli finden Führungen und Vorträge statt.

Literatur

  • Wolfgang Jürries und Berndt Wachter (Hrsg.): Wendland-Lexikon. Band 1: A–K. Schriftenreihe des Heimatkundlichen Arbeitskreises Lüchow-Dannenberg, Band 12, Lüchow 2000 (2. Auflage 2008), S. 263, ISBN 978-3-926322-28-9
  • Otto Puffahrt: Ortschronik Govelin. Kreis Lüchow-Dannenberg. Selbstverlag, Lüneburg 1984

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bredenbock | Dübbekold | Göhrde | Govelin | Kollase | Metzingen | Plumbohm | Sarenseck | Schmardau | Schmessau | Tollendorf | Wedderien Vorlage:Klappleiste/Ende