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Winsock

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Winsock oder Windows Sockets ist eine Windows-Programmierschnittstelle (API) zum Zugriff auf Rechnernetze über Sockets.

Winsock ergänzt das Betriebssystem Windows um die Internetprotokollfamilie und ist für die Verbindung des Computers mit dem Internet zuständig. Es wird von Programmen verwendet, um über das Internetprotokoll (IP) auf das Netzwerk zuzugreifen.<ref>Steven White et al.: Windows Sockets 2. In: learn.microsoft.com. Microsoft, 7. Januar 2021, abgerufen am 29. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Betriebssystem stellt dafür diverse Funktionen in Programmbibliotheken bereit.<ref>Steven White et al.: Winsock functions. In: learn.microsoft.com. Microsoft, 7. Januar 2021, abgerufen am 29. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Standardbibliotheken von Programmiersprachen stellen Funktionen und Methoden zum Zugriff auf die einzelnen Socket-Funktionen des Betriebssystems bereit.

Funktionsweise

Wenn ein Programm (z. B. ein Webbrowser) über das Netzwerk kommunizieren will (z. B. mit einem Webserver), gibt es die Anforderung an Winsock weiter, welches dann versucht, die Verbindung aufzubauen. Winsock meldet an das aufrufende Programm zurück, ob der Verbindungsaufbau gelungen oder fehlgeschlagen ist. Konnte eine Verbindung hergestellt werden, können mit weiteren Winsock-Funktionsaufrufen über diese Verbindung Daten über das Netzwerk ausgetauscht werden (z. B. einzelne Webseiten).<ref name="Buchanan"></ref>

Durch die Verwendung der Winsock-API ist es prinzipiell möglich, IP-benutzende Programme zu schreiben, die quellcodekompatibel zwischen Windows und POSIX-Betriebssystemen sind, wobei seit Winsock 2.0 auch andere Protokolle als die der Internetprotokollfamilie möglich sind, wie z. B. IrDA oder Bluetooth. In älteren Versionen des Betriebssystems Windows wurden u. a. auch die Protokolle IPX und AppleTalk nativ unterstützt.<ref>Steven White et al.: Winsock Network Protocol Support in Windows. In: learn.microsoft.com. Microsoft, 7. Januar 2021, abgerufen am 29. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Viktor Toth, Dirk Louis: Visual C++ 6. Markt und Technik, München 1999, ISBN 3-8272-5467-1, TCP/IP-Programmierung mit WinSock, S. 867–890 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Die Kommunikation über Sockets kann via SSL/TLS verschlüsselt erfolgen.<ref>Steven White et al.: Secure Winsock Programming. In: learn.microsoft.com. Microsoft, 7. Januar 2021, abgerufen am 29. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Steven White et al.: Winsock Secure Socket Extensions. In: learn.microsoft.com. Microsoft, 7. Januar 2021, abgerufen am 29. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Winsock wurde ab 1991 (damals in der Eigenschreibweise „WinSock“) von zahlreichen interessierten Firmen – jedoch ohne Microsoft – entwickelt<ref></ref> und war ab 1992 für Windows 3.x verfügbar.<ref></ref> Dazu wurde praktisch die Funktion der Netzwerk-Sockets von BSD-Unix 1:1 übernommen. 1994 stellte auch Microsoft einen mit Winsock kompatiblen TCP/IP-Treiber für Windows für Workgroups 3.11 frei zur Verfügung, der später für Windows 95 weiterentwickelt und ins Betriebssystem integriert wurde. Davor war man auf Implementationen von Drittanbietern angewiesen, wie z. B. der verbreiteten Shareware „Trumpet Winsock“ von Peter Tattam.<ref>Trumpet Winsock v5.0. In: tattsoft.com. Tattam Software Enterprises Pty. Ltd., abgerufen am 26. Januar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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