Zum Inhalt springen

Luis Scola

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. August 2025 um 21:31 Uhr durch ~2025-49327-0 (Diskussion) (Ich habe im Artikel: „Amerikameisterschaften“ gelesen dass Scola auch 2015 zum MVP gewählt wurde.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Basketballspieler
Basketballspieler
Luis Scola
Datei:Luis Scola Italy (cropped).jpg
Luis Scola (2019)
Spielerinformationen
Voller Name Luis Alberto Scola Balvoa
Geburtstag 30. April 1980 (46 Jahre)
Geburtsort Buenos Aires, Argentinien
Größe 206 cm
Gewicht 110 kg
Position Power Forward
NBA Draft 2002, 56. Pick, San Antonio Spurs
Vereinsinformationen
Verein Pallacanestro Varese
Liga Lega Basket Serie A
Trikotnummer 40
Vereine als Aktiver
1995–1998 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Ferro Carril Oeste
1998–2000 SpanienSpanien Cabitel Gijón
2000–2007 SpanienSpanien Tau Cerámica Vitoria
2007–2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Rockets
2012–2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phoenix Suns
2013–2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indiana Pacers
2015–2016 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Toronto Raptors
2016–2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brooklyn Nets
2017–2018 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Shanxi Brave Dragons
2018–2019 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Shanghai Sharks
2019–2020 ItalienItalien Olimpia Milano
2020–2021 ItalienItalien Pallacanestro Varese
Nationalmannschaft1
1999–2020 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Amerikameisterschaften 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 4 × Bronzemedaille
Olympische Spiele
Gold GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg 2004 Athen
Bronze China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg 2008 Peking
Weltmeisterschaft
Silber Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg 2002 Indianapolis
Silber China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg 2019 Peking
Amerikameisterschaft
Bronze Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg 1999 San Juan
Gold ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg 2001 Neuquén
Silber Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg 2003 San Juan
Bronze Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg 2007 Las Vegas
Bronze Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg 2009 San Juan
Gold ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg 2011 Mar del Plata
Bronze VenezuelaDatei:Flag of Venezuela.svg 2013 Caracas
Silber MexikoDatei:Flag of Mexico.svg 2015 Mexiko-Stadt
1Stand: 30. April 2021

Luis Alberto Scola Balvoa (* 30. April 1980 in Buenos Aires) ist ein ehemaliger argentinischer Basketballspieler. Zurzeit steht er bei Pallacanestro Varese in der Lega Basket Serie A als Funktionär unter Vertrag. Zuvor war er unter anderem von 2007 bis 2017 in der nordamerikanischen Profiliga NBA aktiv. Außerdem spielte Scola für die argentinische Nationalmannschaft.

Karriere

Scola begann seine Karriere bei der Jugendmannschaft von Ferro Carril Oeste in Buenos Aires. Sein Profidebüt gab er mit dem Seniorenteam in der Saison 1996/97. 1998 ging er zum spanischen Zweitligisten Cabitel Gijón, dem er zum Aufstieg verhalf. 1999 unterzeichnete er bei Tau Cerámica Vitoria, blieb allerdings für eine weitere Saison bei Cabitel Gijón. In der Saison 2000/01 spielte Scola dann erstmals für Tau Cerámica in der Liga ACB.

Im NBA Draft 2002 wurde Scola in der zweiten Runde an 56. Stelle von den San Antonio Spurs ausgewählt. 2005 versuchten die Spurs ihn bei Tau Cerámica freizukaufen. Dies konnte jedoch nicht bewerkstelligt werden. Bis 2007 blieb Scola daher in Spanien.

Im Juli 2007 tauschten die Spurs die Rechte an Scola (zusammen mit Jackie Butler) an die Houston Rockets für Vasilios Spanoulis, einen zukünftigen Zweitrunden-Draftpick und Geldleistungen ein. Schon drei Tage später unterzeichnete Scola einen Dreijahresvertrag bei den Rockets. Bis zu seinem Wechsel in die NBA war Scola mit 2.054 erzielten Punkten Spitzenreiter der EuroLeague (im November 2007 von Marcus Brown übertroffen) und mit 144 Einsätzen, neben dem Italiener Denis Marconato, Rekordhalter im bedeutendsten europäischen Wettbewerb für Vereinsmannschaften.

Im Sommer 2012 nutzten die Rockets die sogenannte „Amnesty-Klausel“, um Scola aus seinem Vertrag zu entlassen. Damit wollte das Team vor allem Scolas Gehalt für zukünftige Verpflichtungen einsparen.

In seiner ersten NBA-Saison konnte er durchschnittlich 10,3 Punkte und 6,4 Rebounds erreichen, wofür er am Ende der Saison in das NBA All-Rookie First Team berufen wurde.

Am 15. Juli 2012 gewannen die Phoenix Suns das Rennen um Scola und nahmen ihn unter Vertrag.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Suns awarded forward Luis Scola (Memento vom 17. Juli 2012 im Internet Archive)</ref> Nach einem Jahr bei den Suns wurde Scola im Sommer 2013 für Gerald Green zu den Indiana Pacers transferiert.

In der Saison 2015/16 spielte er für die Toronto Raptors. Im Sommer 2016 wechselte er zu den Brooklyn Nets. Er wurde jedoch nach wenigen Monaten entlassen. Danach fand er kein NBA-Team mehr.

Von 2017 bis 2019 spielte er in China. Zunächst für die Shanxi Brave Dragons und in der Saison 2018/19 für die Shanghai Sharks.

Bei der Basketball-Weltmeisterschaft in China 2019 führte er seine Mannschaft ins Finale gegen Spanien und war der Liebling des Publikums.<ref name="SZ-4600948">Jonas Beckenkamp: WM in China - "Er ist unser Lehrer". In: sueddeutsche.de. 14. September 2019, abgerufen am 28. Januar 2024.</ref> Er war der drittälteste Spieler des Turniers und gehörte zu den zehn besten Spielern.<ref name="SZ-4600948" />

Nach der Erfahrung in China kehrt er nach Europa zurück und unterschreibt im September 2019 bei Olimpia Milano in der obersten italienischen Lega Basket Serie A.<ref>[1]</ref>

Im Juli 2020 wechselt er innerhalb der Lega Basket zu Pallacanestro Varese.<ref>[2]</ref>

Erfolge und Auszeichnungen

Sonstiges

Scola gehörte Anfang 2008 zu einem Kreis von 105 Basketballspielern, die von der EuroLeague nominiert wurden, um fünfzig bedeutende Persönlichkeiten des Basketballsports in Europa bestimmen und in der Folge im Mai 2008 in Madrid (Spanien) ehren zu können. Alle nominierten Spieler haben in den Europapokal-Wettbewerben der FIBA Europa und der EuroLeague eine besonders herausragende Rolle gespielt und gehörten jeweils zu den besonders herausgehobenen „Stars“ ihrer nationalen Ligateams.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The All-Time Player Nominees (Memento vom 2. Januar 2015 im Internet Archive) - A bis Z. Website Euroleague Basketball. Abgerufen am 21. Oktober 2011.</ref>

Weblinks

Commons: Luis Scola – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1991/92: Darryl Middleton | 1992/93: Darryl Middleton | 1993/94: Arvydas Sabonis | 1994/95: Arvydas Sabonis | 1995/96: Michael Anderson | 1996/97: Kenny Green | 1997/98: Dejan Bodiroga | 1998/99: Tanoka Beard | 1999/2000: Darryl Middleton | 2000/01: Lou Roe | 2001/02: Tanoka Beard | 2002/03: Wálter Herrmann | 2003/04: Andrés Nocioni | 2004/05: Luis Scola | 2005/06: Juan Carlos Navarro | 2006/07: Luis Scola | 2007/08: Marc Gasol | 2008/09: Felipe Reyes | 2009/10: Tiago Splitter | 2010/11: Fernando San Emeterio | 2011/12: Andy Panko | 2012/13: Nikola Mirotić | 2013/14: Justin Doellman | 2014/15: Felipe Reyes | 2015/16: Ioannis Bourousis | 2016/17: Sergio Llull | 2017/18: Luka Dončić | 2018/19: Nicolás Laprovíttola | 2019/20: Nikola Mirotić | 2020/21: Giorgi Schermadini | 2021/22: Džanan Musa Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 2004: Dejan Bodiroga | 2005: Tiago Splitter | 2006: Luis Scola | 2007: Tiago Splitter | 2008: Pablo Prigioni | 2009: Juan Carlos Navarro | 2010: Juan Carlos Navarro | 2011: Juan Carlos Navarro | 2012: Rudy Fernández | 2013: Sergio Rodríguez | 2014: Sergio Llull | 2015: Pau Ribas | 2016: Kyle Kuric | 2017: Erick Green | 2018: Sergio Llull | 2019: Facundo Campazzo | 2020: Facundo Campazzo | 2021: Sergio Llull | 2022: Walter Tavares Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende