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Bebo

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Bebo

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Bebo war ein soziales Netzwerk, das 2007 vor allem in England eine starke Stellung hatte, aber dann deutlich hinter Facebook zurückfiel.

Das Unternehmen wurde 2005 von den Eheleuten Birch in San Francisco gegründet, hatte zeitweise 25 Millionen Mitglieder und konkurrierte mit Myspace, das seit dem Sommer 2005 dem News-Corp.-Imperium angehörte (bis 2011).<ref>Andreas Wilkens: Bericht: Yahoo an Social-Networking-Site Bebo interessiert. In: heise online. 21. Mai 2007, abgerufen am 12. September 2012.</ref><ref>www.bebo.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Mai 2008; abgerufen am 28. November 2013.</ref>

Bebo war vor allem in Europa und Ozeanien beliebt: Europäer stellten 62,5 Prozent der Bebo-Gemeinde dar. Allerdings ist Bebo in vielen Teilen Europas, so zum Beispiel in Deutschland, weitgehend unbekannt, da es lange eine rein englischsprachige Seite war.<ref>Andreas Wilkens: Facebook wuchs in den vergangenen zwölf Monaten stärker als MySpace. In: heise online. 1. August 2007, abgerufen am 12. September 2012.</ref>

In Großbritannien hatte Bebo, nach einzelnen Besuchen gerechnet, den damaligen Weltmarktführer Myspace im Juli 2007 sogar überholt: 10,7 Millionen Briten besuchten Bebo, während es bei Myspace 10,1 Millionen waren. Der Drittplatzierte, Facebook, verzeichnete 7,6 Millionen Besuche.<ref>Andreas Wilkens: Briten besuchten im Juli öfter das Sozialnetz Bebo als MySpace. 15. August 2007, abgerufen am 12. September 2012.</ref>

Am 13. März 2008 übernahm der Time-Warner-Konzern über sein Internetangebot AOL Bebo für 850 Millionen Dollar. Time Warner-Chef Jeff Bewkes bewertete dies als die „riskanteste Übernahme“ seines Unternehmens in dem Jahr.<ref>Bebo social networking website sells to AOL for $850m. In: seekingalpha. 14. März 2008, abgerufen am 12. September 2012.</ref>

Am 17. Juni 2010 wurde Bebo aufgrund von Erfolglosigkeit von AOL an den kalifornischen Finanzinvestor Criterion Capital Partners zu einem unbekannten Preis verkauft.<ref>Andreas Wilkens: AOL verkauft Bebo. In: heise online. 17. Juni 2010, abgerufen am 12. September 2012.</ref> Es sollen weniger als zehn Millionen Dollar gewesen sein. 2013 kaufte dann der Bebo-Gründer Michael Birch wieder seine Webseite für eine Million Dollar zurück.<ref>Gründer kauft Bebo zurück. In: heise online. 2. Juli 2013, abgerufen am 19. Juli 2013.</ref>

Im September 2012 wurde bekannt, dass eine Investorengesellschaft um Bebo die Berliner VZ Netzwerke von Holtzbrinck Digital übernommen hatte. Ungeachtet der Umstrukturierung des Unternehmens stieg Bebo damit vorübergehend zu einer der größten Plattformen in Deutschland auf, vor allem aufgrund des Ende April 2013 abgeschalteten SchülerVZ.<ref>Lars Budde: Bebo.com übernimmt VZ-Netzwerke von Holtzbrinck Digital. In: t3n. 12. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. September 2012; abgerufen am 12. September 2012.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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