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Jacob Gould Schurman

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Datei:June 1925 photo, Bundesarchiv Bild 102-09830, Jacob Gould Schurman (cropped).jpg
Jacob Gould Schurman (1930)
Datei:Heidelberg - Universitätsplatz.jpg
Blick auf die Alte Universität (links im Bild) und die Neue Universität, den durch Spendenaktionen Jacob Gould Schurmans ermöglichten Bau (rechts im Bild)
Datei:Zu Ehren des Gelehrten und Staatsmannes Jacob Gould Schurman ist diese Gedenktafel von den Söhnen ihrer Alma Mater Cornell University in Freundschaft der Ruperto Carola gewidmet .JPG
Gedenktafel für Jacob Gould Schurman, gestiftet von den Söhnen ihrer Alma Mater der Cornell University, in Freundschaft den Söhnen der Alma Mater Ruperto Carola gewidmet, die Gedenktafel befindet sich in der Neuen Universität

Jacob Gould Schurman (* 22. Mai 1854 in Freetown, Prince Edward Island, Kanada; † 12. August 1942 in New York) war ein US-amerikanischer Hochschullehrer und Diplomat.

Leben

Schurman hatte niederländische Vorfahren in New York City. Er studierte am Acadia College in Wolfville, Nova Scotia. Im Jahr 1875 gewann er dabei die Canadian Gilchrist Scholarship, ein Stipendium der University of London; dort graduierte er im Jahr 1877 zum BA und im Jahr 1878 zum MA. Weitere Studien führten ihn an die Universitäten in Paris, Edinburgh, Heidelberg, Berlin und Göttingen.

Als Professor für englische Literatur, Politikwissenschaft und Psychologie (Beschäftigung mit der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte) lehrte Schurman am Acadia College (1880–1882) und an der Dalhousie University in Halifax, Nova Scotia (1882–1886). Als Professor für Philosophie wirkte er anschließend an der Cornell University in Ithaca im Bundesstaat New York (1886–1892). Er war von 1892 bis 1920 als Nachfolger von Charles Kendall Adams ihr Präsident; anschließend fiel der Posten an Livingston Farrand.

1892 erwarb er die amerikanische Staatsangehörigkeit.<ref>Sauerländisches Volksblatt Nr. 110, 11. Mai 1929, S. 1.</ref>

Am 20. Januar 1900 wurde er zum Vorsitzenden der Schurman-Kommission berufen, die auf den Philippinen arbeitete.<ref>United States Rule</ref> Als Botschafter der Vereinigten Staaten war er in China (1921–1925) und Deutschland (1925–1929) tätig; zuvor war er bereits von 1912 bis 1913 Gesandter in Griechenland. Im Ruhestand lebte Schurman ab 1930 in Bedford Hills, New York.

Werke

  • Philippine Affairs – A Retrospect and an Outlook (1902; als Vorsitzender der First United States Philippine Commission seit 1899).
  • Kantian Ethics and the Ethics of Evolution (1881)
  • The Ethical Import of Darwinism (1888)
  • Belief in God (1890, etwa: Glaube an Gott)
  • Agnosticism and Religion (1896).

Ehrungen

Literatur

  • Moser, Maynard: Jacob Gould Schurman, political activist and ambassador of good will, 1892-1942. Dissertation an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara, 1977.
    • Buchausgabe: Arno Press, New York 1982 (Dissertations in American Biography), ISBN 978-0-405-14100-3.

Weblinks

Commons: Jacob Gould Schurman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
George H. MosesUS-Gesandter in Athen
1912–1913
George F. Williams
Charles Richard CraneUS-Gesandter in Peking
1921–1925
John Van Antwerp MacMurray
Alanson B. HoughtonUS-Botschafter in Berlin
1925–1929
Frederic M. Sackett

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