Wernsbach (Neuendettelsau)
Wernsbach Gemeinde Neuendettelsau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(116)&title=Wernsbach 49° 16′ N, 10° 48′ O
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| Höhe: | 402 (401–424) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 116 (31. Dez. 2013)<ref name="Neuendettelsau" /> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 91564 | |||||
| Vorwahl: | 09871 | |||||
Lage von Wernsbach in Neuendettelsau
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Wernsbach (fränkisch: Wernschba<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 201. Dort folgendermaßen transkribiert: „wernschbə“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neuendettelsau im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Wernsbach liegt teils auf dem Gemeindegebiet von Neuendettelsau, teils auf dem Gemeindegebiet von Windsbach. Sie hat eine Fläche von 7,007 km² und ist in 1114 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6289,61 m² haben.<ref>Gemarkung Wernsbach (093240). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 16. September 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Neuses und Wernsmühle.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 30. September 2024.</ref>
Geografie
Durch das Kirchdorf fließt der Wernsbach, der in Windsbach als linker Zufluss in die Fränkische Rezat mündet. Östlich befinden sich die Fluren Breiten und Viehweide, nördlich liegt die Erhebung Geißberg (435 m ü. NHN), im Süden der Klingenbuck. Im Westen schließt sich das Waldgebiet Luderhölzer an, im Nordwesten das Waldgebiet Kessel. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Neuendettelsau (2 km nordwestlich) bzw. nach Wernsmühle (1,3 km südöstlich), weitere Gemeindeverbindungsstraßen verlaufen nach Reuth zur Kreisstraße AN 19 (2,1 km nördlich), nach Bechhofen (1,2 km westlich) und zur Staatsstraße 2223 bei Neuses (1 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Das Grundwort des Ortsnamens „-bach“ und die alamannischen Flurnamen „Brühl“ und „Breiten“ können als Hinweis darauf gelten, dass der Ort eine frühe Siedlung des 9. Jahrhunderts ist.<ref>M. Keßler: Der Rittersitz zu Dettelsau im hohen und späten Mittelalter, S. 305.
Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969922X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> Einen ersten eindeutig zuordenbaren Beleg gibt es jedoch erst 1348 als „Wernherspach“ mit der Bedeutung Siedlung, die an Wernhers Bach gelegen ist.<ref>Die Belege von 1342 und 1345 beziehen sich wahrscheinlich auf Wernsbach bei Ansbach und nicht, wie E. Fechter annimmt, auf diesen Ort. Sie hängen mit dem Gumbertusstift zusammen, das zu dieser Zeit keine Besitzungen in der Gegend von Windsbach hatte, sehr wohl aber in der Gegend von Weihenzell. Vgl. M. Keßler: Der Rittersitz zu Dettelsau im hohen und späten Mittelalter, S. 304f.</ref>
Vermutlich seit dem 13. Jahrhundert gibt es im Ort die St. Laurentiuskirche. Das Patronatrecht übte zunächst das Spalter Chorherrenstift St. Nikolaus aus, dem wohl im Jahr 1295 Konrad II., der Fromme von Nürnberg, unter anderem auch diese Kirche geschenkt hatte.<ref>Einen sicheren Hinweis dieser Schenkung gibt es jedoch nicht. Siehe dazu Artikel St. Laurentius (Wernsbach).</ref> Das Chorherrenstift hatte in Wernsbach auch eine abgabenpflichtige Untertansfamilie, wie aus den Salbüchern des Stifts von 1380, 1460 und 1549 hervorgeht.<ref>Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6, S. 113 f. </ref>
Im Jahr 1434 erwarb das Kloster Heilsbronn eine Wiese und in der Folgezeit noch drei Höfe.<ref name="M302">G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 302 ff.</ref>
Der Hauptmannschaft Hergersbach der Reichsstadt Nürnberg unterstanden 1529 zwei Untertansfamilien.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 347.</ref>
Im 16-Punkte-Bericht des Oberamts Windsbach aus dem Jahr 1608 wurden für Wernsbach 14 Mannschaften verzeichnet: 1 Anwesen unterstand dem Hofkastenamt Ansbach, 3 Anwesen dem Klosterverwalteramt Heilsbronn, 2 Anwesen dem Kastenamt Spalt, 1 Anwesen dem Kastenamt Abenberg, 5 Anwesen der Reichsstadt Nürnberg und 2 Anwesen dem Rittergut Neuendettelsau. Außerdem gab es ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach aus.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 43/1, 5. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 732.
Im Salbuch des Spalter Kollegiatstiftes von 1619 wurde nur 1 Gut für Wernsbach aufgelistet. F. Eigler: Schwabach, S. 114.</ref> Im 16-Punkte-Bericht des Klosteramts Heilsbronn von 1608 wurden die drei Heilsbronner Anwesen als drei Höfe qualifiziert.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 43/2, 16. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 740.</ref> Im Dreißigjährigen Krieg verödeten zwei von den drei Heilsbronner Höfen.<ref name="M302" /> Die Angaben im Salbuch des Fürstentums Ansbach von 1684 sind für Wernsbach fast identisch. Die zwei Anwesen, die dem Rittergut Neuendettelsau unterstanden, hatten nun das Kastenamt Windsbach als Grundherrn.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Ansbacher Salbuch 129, 4485. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 698.</ref>
In der Amtsbeschreibung des Pflegamtes Lichtenau aus dem Jahr 1748 wurden für den Ort 16 Untertansfamilien angegeben, wovon 5 der Hauptmannschaft Immeldorf des Pflegamts unterstanden und 11 Fremdherren.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 746.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Wernsbach 15 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach aus. Grundherren waren das Fürstentum Ansbach (7 Anwesen; Kastenamt Windsbach: 2 Güter, 1 Gütlein, 1 Wirtshaus; Klosterverwalteramt Heilsbronn: 1 Hof, 1 Drittelhof, Hofkastenamt Ansbach: 1 Gütlein), die Reichsstadt Nürnberg (5 Anwesen; Siechkobelstiftung St. Jobst: 1 Halbhof, 2 Güter; Siechkobelstiftung St. Johannis: 1 Hof; Landesalmosenamt: 1 Halbhof) und der Hochstift Eichstätt (Kastenamt Spalt: 1 Halbhof; Kastenamt Abenberg: 1 Hof, 1 Gut).<ref name="J927">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 927.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Windsbach.<ref name="J1015">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1015.</ref> Es gab 16 Untertansfamilien.<ref>Johann Bernhard Fischer: Wernspach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 409 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 172. Hiernach soll ein Anwesen „zum Pfleg- und Kastenamte Abenberg“ gehören, „zwey aber zum fürstlichen Steueramte der Kollegiate in Spalt“.</ref>
Im Jahre 1806 kam Wernsbach an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Wernsbach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Immeldorf und der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Immeldorf zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 963.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Wernsbach, zu der Neuses gehörte. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Heilsbronn zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Windsbach.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 45 (Digitalisat).</ref> Von 1862 bis 1879 gehörte Wernsbach zum Bezirksamt Heilsbronn, seit 1880 zum Bezirksamt Ansbach (1939 in Landkreis Ansbach umbenannt). In der Finanzverwaltung war das Rentamt Heilsbronn zuständig (1919 in Finanzamt Heilsbronn umbenannt), seit 1929 ist es das Finanzamt Ansbach. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Heilsbronn (1879 in Amtsgericht Heilsbronn umbenannt), seit 1956 ist das Amtsgericht Ansbach zuständig.<ref name="J1015"/>
Im Jahre 1952 wurde der Gemeindename von „Wernsbach“ nach „Wernsbach bei Windsbach“ geändert.<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 29, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat). </ref> Zwischen 1954 und 1958 hat die Umgemeindung der Wernsmühle von Windsbach nach Wernsbach stattgefunden.<ref>Bei E. Fechter (S. 201) wird der Ort noch als der Gemeinde Windsbach zugehörig beschrieben, bei G. P. Fehring (S. 153) jedoch ist es die Gemeinde Wernsbach.</ref> 1955 wurden Sandbuck und Holzgarten am Stadtrand von Windsbach samt einigen Häusern der Wernsmühle nach Windsbach umgemeindet. Für die entgangene Gewerbesteuer erhielt die Gemeinde jährlich 3500 DM als Ausgleich. Insgesamt kam es zu einem Gebietszuwachs von 6,923<ref name="OV 1950"/> auf 6,998 km².<ref name="OV 1961"/>
Am 1. Januar 1972 wurde Wernsbach im Zuge der Gebietsreform nach Neuendettelsau eingemeindet, Neuses und der Rest der Wernsmühle nach Windsbach.<ref> </ref><ref>Neuendettelsau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 30. Oktober 2024.</ref><ref name="J1015"/>
Bis zum 24. September 1989 hatte der Ort eine Haltestelle an der Bahnstrecke Wicklesgreuth–Windsbach.
Historische Ortskarte
-
Ortsplan 1826
Bau- und Bodendenkmäler
- St. Laurentius: Chorturmkirche aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Die Ummauerung des Friedhofs ist wohl mittelalterlich.<ref>G. P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach, S. 153.</ref>
- Südlich von Wernsbach gibt es Funde aus dem Meso- und Neolithikum, die auf eine Besiedlung hinweisen.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 19.</ref>
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Einwohnerentwicklung
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Gemeinde Wernsbach
Ort Wernsbach
| Jahr | 1818 | 1836 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2007 | 2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 82 | 104 | 108 | 118 | 106 | 114 | 121 | 118 | 131 | 108 | 134 | 106 | 128 | 116 |
| Häuser<ref name="Häuser" /> | 18 | 20 | 23 | 22 | 23 | 22 | 23 | 25 | 31 | |||||
| Quelle | <ref name="OV 1818"/> | <ref>Vorlage:Meyer Rezatkreis 1837</ref> | <ref name="OV 1846"/> | <ref name="OV 1861"/> | <ref name="OV 1875"/> | <ref name="OV 1885"/> | <ref name="OV 1900"/> | <ref name="OV 1925"/> | <ref name="OV 1950" /> | <ref name="OV 1961"/> | <ref name="OV 1970"/> | <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 329 (Digitalisat).</ref> | <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. auf: neuendettelsau.eu</ref> |
<ref name="Neuendettelsau">Gemeindeverwaltung Neuendettelsau (Hrsg.): Neuendettelsau. Informationen, Behördenwegweiser. Neuendettelsau 2014, S. 7.</ref> |
Politik
Gemeindevorsteher
| Name | Herkunft | Amtszeit |
|---|---|---|
| Georg Geyer | Neuses | 1830–1839 |
| Konrad Scheuerlein | Wernsbach | 1839–1856 |
| Georg Grillenberger Sr. | Neuses | 1856–1867 |
| Johann Seibold Sr. | Wernsbach | 1867–1869 |
| Johann Seibold Jr. | Wernsbach | 1870–1882 |
| Johann Bühler | Wernsbach | 1882–1888 |
| Johann Seibold Jr. | Wernsbach | 1888–1894 |
| Georg Grillenberger Jr. | Neuses | 1894–1906 |
| Michael Steinmetz | Wernsbach | 1906–1919 |
| Johann Böhmländer | Neuses | 1919–1933 |
| Johann Bühler | Wernsbach | 1933–1946 |
| Johann Böhmländer | Neuses | 1946–1949 |
| Konrad Scheuerlein | Wernsbach | 1949–1962 |
| Georg Schwab | Neuses | 1962–1971 |
Wappen
Erst seit den 1960er Jahren führte die Gemeinde ein Wappen. Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt von Blau und Gelb; oben die Laurentiuskirche von Wernsbach, unten der Kopf des Neusener Wolfes.
Religion
Seit der Reformation ist der Ort evangelisch-lutherisch geprägt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession gehören zur Kirchengemeinde St. Laurentius (Wernsbach), die eine Filiale von St. Nikolai (Neuendettelsau) ist.<ref name="J927"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Franziskus (Neuendettelsau) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 12. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Wernsbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 172 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 201.
- Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 153.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Manfred Keßler: Der Rittersitz zu Dettelsau im hohen und späten Mittelalter. Dissertation. Erlangen 2009, DNB 998940933, S. 303–317 (PDF; 11,1 MB).
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 302–303 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf 1964, DNB 450093387, OCLC 17146040, S. 208.
Weblinks
- Freiwillige Feuerwehr Wernsbach
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Wernsbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Wernsbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Gemeindeteile:
Aich |
Bechhofen |
Birkenhof |
Froschmühle |
Geichsenhof |
Geichsenmühle |
Haag |
Hammerschmiede |
Jakobsruh |
Mausendorf |
Mausenmühle |
Neuendettelsau |
Reuth |
Steinhof |
Steinmühle |
Watzendorf |
Wernsbach |
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- Ort im Landkreis Ansbach
- Ortsteil von Neuendettelsau
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)
- Ersterwähnung 1348
- Gemeindegründung 1818
- Gemeindeauflösung 1971
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Ansbach