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Corabia

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Corabia
Datei:ROU OT Corabia CoA.PNG
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Kleine Walachei
Kreis: Olt
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(13527) 43° 46′ N, 24° 30′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(13527) 43° 46′ 25″ N, 24° 30′ 12″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 35 m
Fläche: 92,84 km²
Einwohner: 13.527 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km²
Postleitzahl: 235300
Telefonvorwahl: (+40) 02 49
Kfz-Kennzeichen: OT
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 3. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 2 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Tudor Vladimirescu, Vârtopu
Bürgermeister : Iulică Oane (PSD)
Postanschrift: Str. Cuza Vodă, nr. 54
loc. Corabia, jud. Olt, RO–235300
Website:

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Corabia ist eine kleine Hafenstadt im rumänischen im Kreis Olt in der Kleinen Walachei, die an der Donau und damit nördlich der bulgarischen Grenze bei Gigen liegt. Der Hafen wurde vor dem Zweiten Weltkrieg vom damaligen Bezirk Romanați genutzt.

Geschichte

Der Name geht darauf zurück, dass die ursprüngliche Siedlung aus den Überresten eines gekenterten genuesischen Schiffs errichtet worden sein soll („corabia“ ist die rumänische Sprachenbezeichnung für „Segelschiff“, auch „Galeere“). Die Stadt wurde um das Jahr 1880 ein bedeutender Hafenort.

Unter dem kommunistischen Regime entwickelte sich Corabia zu einer beträchtlichen Industriestadt, mit einer Zuckerraffinerie, Möbelfabrik, Gerberei, einer Faserproduktionsanlage usw. Jedoch sank die Einwohnerzahl in den letzten Jahren. Viele Einwohner sind nach dem Schließen vieler Fabriken in größere Städte abgewandert.

Corabia ist einer der zentralen Orte des Kreises Olt. Die Dörfer Tudor Vladimirescu und Vârtopu sind in die Stadt eingemeindet.

Erhalten sind Reste einer Burg (Sucidava), die auf die römische Periode zurückgeht. In der Nähe gibt es den „geheimen Brunnen“ (ein ungewöhnliches technisches Denkmal) und die orthodoxe Kathedrale „Heilige Dreieinigkeit“ (eines der größten Gebäude seiner Art in Rumänien), außerdem eine Statue mitten in der Stadt, die der Stadt Corabia als Ausgangspunkt der Kämpfe des Unabhängigkeitskrieges von 1877/78 gedenkt. Corabia hat ein wichtiges archäologisches Museum, u. a. mit einer Sammlung römischer Tonwaren.

In der Stadt gibt es einen Fußballverein, einige Geschäfte und Bars.

Söhne und Töchter der Stadt

Galerie

Siehe auch

Weblinks

Commons: Corabia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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