Marangu
| Marangu | ||||||
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| Koordinaten | 3° 17′ S, 37° 31′ O
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dim=20000 | globe= | name=Marangu | region=TZ-09 | type=city
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| Basisdaten | ||||||
| Staat | Tansania | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Kilimandscharo | |||||
| ISO 3166-2 | TZ-09 | |||||
| Höhe | 1300 m | |||||
| Einwohner | 39.756 (2022) | |||||
Markt in Marangu
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Marangu ist eine Stadt am Fuße des Kilimandscharo in Tansania. Sie liegt im Distrikt Moshi, der Teil der Region Kilimandscharo ist.
Die Bedeutung des Ortes liegt darin, dass sich hier der Hauptzugang für alle Besucher des Kilimandscharo-Nationalparks und das Hauptquartier der Nationalparkverwaltung befinden. Hier ist der Ausgangspunkt der 68 Kilometer<ref>http://www.teichmueller24.de/kibo2.htm#die%20Trails</ref> langen Marangu-Route (auch Coca-Cola-Route genannt) zum Gipfel des Kibo.
Geografie
Marangu besteht aus den zwei Wahlkreisen Marangu Mashariki (Ost) und Marangu Magharibi (West), die zusammen 39.756 Einwohner haben (Volkszählung 2022).<ref>Administrative Units, Population Distribution Report. (PDF) The United Republic of Tanzania, Dezember 2022, S. 47, abgerufen am 26. Dezember 2024.</ref> Die Regionshauptstadt Moshi liegt in der Luftlinie etwa 20 Kilometer südwestlich, über die Schnellstraße und Himo sind es 40 Straßenkilometer.<ref>Entfernung Moshi, Kilimanjaro, TZA > -3.282771232587007,37.52205693073347. luftlinie.org, abgerufen am 11. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Lage
Die Stadt liegt am Südhang des Kilimandscharo in einer Höhenlage von rund 1300 Metern<ref>Marangu Waterfalls / Daytrip. In: Tanzania Horizon. Abgerufen am 11. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, das Krankenhaus liegt etwa 150 Meter höher, das Eingangstor zum Nationalpark befindet sich auf 1860 Metern.
Klima
Das Klima in Marangu ist gemäßigt warm, Cwb nach der effektiven Klimaklassifikation. In den Wintermonaten Juni bis September fallen nur geringe Niederschlagsmengen, im Jahresdurchschnitt regnet es 1704 Millimeter. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 19,3 Grad Celsius. Am kühlsten ist es mit 16,7 Grad im Juli, am wärmsten mit 21,2 Grad Celsius im Februar.<ref>Marangu Weather & Climate. Climate Data, abgerufen am 11. Dezember 2022.</ref>
Wirtschaft und Infrastruktur
Gesundheit
Das Krankenhaus in Marangu wird von der nördlichen Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Tansania betrieben.<ref>Marangu Hospital. ELCT Health, abgerufen am 11. Dezember 2022.</ref>
Fremdenverkehr
Der Aufstieg auf den Kilimandscharo mit dem Start in Marangu ist die älteste und meist begangene Route. Sie ist der einzige Anstieg, der Übernachtungen in Hütten statt in Zelten anbietet.<ref>Marangu Route – Kilimanjaro Routes. Abgerufen am 11. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Verkehr
Es existieren regelmäßige Busverbindungen nach Moshi.
Die wichtigste Straßenverbindung ist die asphaltierte Nationalstraße T17. Sie führt nach Süden zur Nationalstraße T2, die Arusha mit Tanga verbindet. Nach Norden umrundet sie den Kilimandscharo im Osten und führt nach Kenia.<ref>Kilimanjaro Region Roads Network. (PDF) TANROADS, Februar 2020, abgerufen am 11. Dezember 2022.</ref>
Sehenswürdigkeiten
- Kilimandscharo-Nationalpark: Das Gebiet des Nationalparks umfasst 756 Quadratkilometer rund um den Gipfel des Kilimandscharo und wurde zum UNESCO-Welterbe ernannt.<ref>UNESCO World Heritage Centre: Kilimanjaro National Park. Abgerufen am 11. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Marangu-Wasserfall: Dieser Wasserfall des Flusses Marangu wird auch Kinukamori Wasserfall genannt und ist etwa einen Kilometer von der Hauptstraße entfernt.<ref>Marangu to Marangu Falls Kinukamori. GoogleMaps, abgerufen am 11. Dezember 2022.</ref>
Persönlichkeiten
- Yohani Kinyala Lauwo, mutmaßlicher Bergführer von Hans Meyer bei der Erstbesteigung des Berges 1889<ref>Mzee Yohani Kinyala Lauwo. Tranquil Kilimanjaro, 30. November 2022, abgerufen am 11. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Bernard Martin Ngaviliau (1917–2005), römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Bischof von Sansibar
Weblinks
Einzelnachweise
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