Zum Inhalt springen

Dragonja

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. April 2024 um 17:32 Uhr durch imported>Wolfdietmann (Infobox: MAPFRAME-ID).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Dragonja
italienisch: Dragogna
Datei:Dragonja river in summer.JPG
Die Dragonja im Sommer 2015: Der Fluss ist fast versiegt, nur noch stellenweise stehendes Wasser.

Die Dragonja im Sommer 2015: Der Fluss ist fast versiegt, nur noch stellenweise stehendes Wasser.

Daten
Lage Istrien, Grenze Slowenien/Kroatien
Flusssystem Dragonja
Ursprung Zusammenfluss von Velika Dragonja (Dragogna Grande) und Pinjevec (Pignovazzo, Dragogna Piccolo)
45° 28′ 18″ N, 13° 45′ 4″ O
 {{#coordinates:45,471598|13,751185|
dim=500 globe= name=Ursprung Dragonja region=SI-050 type=waterbody
  }} 
Mündung bei Piran in die AdriaKoordinaten: 45° 28′ 31″ N, 13° 35′ 21″ O
 {{#coordinates:45,475179|13,589129|primary
dim=1000 globe= name=Mündung Dragonja region=SI-090 type=waterbody
  }}
45° 28′ 31″ N, 13° 35′ 21″ O {{#coordinates:45,475179|13,589129|
dim=1000 globe= name=Mündung Dragonja region=SI-090 type=waterbody
  }}

Länge 28 km
Linke Nebenflüsse Stranica, Baručkela, Mlake, Vruja, Pasjak, Arđila
Rechte Nebenflüsse Dernarnik, Truški potok, Bržanski potok, Rokova, Žedeka, Supot, Finda
Kleinstädte Piran
Gemeinden Koper

Vorlage:Maplink

Datei:Secovlje Slovenia 1.jpg
Blick über das Dorf Secovlje in die Mündungsbucht und zum kroatischen Teil Istriens (2019).

Blick über das Dorf Secovlje in die Mündungsbucht und zum kroatischen Teil Istriens (2019).

Die Dragonja ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Fluss in Istrien, der in das Adriatische Meer mündet.

Der Fluss zählt zu den größeren Fließgewässern der Halbinsel Istrien.<ref>Dmitar Čulić: Istrien und Kvarner. Beograd 1963, S. 7.</ref> Er bildet streckenweise die Grenze zwischen Kroatien und Slowenien.<ref>nach OSM.</ref> Auf den letzten Kilometern ist der Grenzverlauf aber umstritten, da Slowenien auch Gebiete südlich des Flusses beansprucht.

Der Fluss war im Altertum unter den Namen Argaonte und Argaone bekannt.

Verlauf

Datei:DragonjaIzliv.JPG
Die Dragonja im Bereich der Mündung

Die Dragonja fließt in der statistischen Region Obalno-kraška in Slowenien beziehungsweise der Gespanschaft Istrien in Kroatien. Der 28 Kilometer lange Fluss entsteht durch den Zusammenfluss der von Süden herkommenden Velika Dragonja (it. Dragogna Grande, Quelle

 {{#coordinates:45,48899|13,861778|
   |dim=
   |globe=
   |name=Quelle Velika Dragonja
   |region=SI-050
   |type=waterbody
  }}) und des von Norden herkommenden Pinjevec (it. Dragogna Piccolo, Pignovazzo oder Torrente dei Pini) im Süden Sloweniens. Sie mündet südlich des Piraner Ortsteiles Portorož in den Golf von Triest. In den niederschlagsarmen Sommermonaten kann es vorkommen, dass der Fluss kein Wasser führt.

Wirtschaft und Umwelt

Datei:Sečovlje-234888.jpg
Salzgewinnung in der Saline von Sečovlje

Im Mündungsbereich der Dragonja werden großflächige Salinen betrieben, die unter ihrem früheren Namen „Salinen von Piran“ und heute als Salinen von Sečovlje bekannt sind.<ref>Dmitar Čulić: Istrien und Kvarner. Beograd 1963, S. 12.</ref> Die erste Erwähnung der Salinen ist für das Jahr 804 nachgewiesen. Es waren Klöster, die hier die Salzgewinnung betrieben.<ref>Soline Pridelava soli: History. auf www.soline.si (englisch).</ref> Die Salzgewinnung findet in reduziertem Umfang weiterhin in Handarbeit statt. Ein Teilbereich dieses Gebietes bildet seit 2010 der Sečovlje-Salinen-Naturpark.<ref>Community of Nature Parks Slovenia: Sečovlje Salina Nature Park. auf www.naravniparkislovenije.si (englisch, slowenisch).</ref>

Weblinks

Commons: Dragonja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Anonymus: Dragonja, rijeka. Eintrag in der Istarska enciklopedija auf www.istrapedia.hr (kroatisch)
  • Tajan Trobec: Dragonja. DEDI – Digital Encyclopedia of Natural and Cultural Heritage of Slovenia, 2010, auf www.dedi.si (slowenisch)

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein