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Centrolepidaceae

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Centrolepidaceae
Datei:Transactions of the Linnean Society of London, Volume 10 - tab. 12-renewed.jpg

Illustration von zwei Centrolepis-Arten.

Systematik
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Commeliniden
Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
Familie: Centrolepidaceae
Wissenschaftlicher Name
Centrolepidaceae
Endl.

Die Centrolepidaceae sind eine kleine Pflanzenfamilie, die zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales) gehört. Die Arten der Centrolepidaceae haben ihre Areale in gemäßigten bis tropischen Gebieten in Südostasien, Australasien und Südamerika.

Beschreibung

Datei:Centrolepis fascicularis.jpg
Habitus von Centrolepis fascicularis im Habitat

Die Arten der Centrolepidaceae sind kleine, gras- oder moosähnliche, einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen; bei einjährigen Arten sind die Blätter an der Pflanzenbasis (grundständig) konzentriert. Die wechselständig und spiralig am Stängel angeordneten Laubblätter sind einfach, ungestielt, parallelnervig und ganzrandig.

Sie sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die Blütenstände sind Pseudanthien, in denen viele weibliche und männliche Blüten zusammengefasst sind, oder es gibt rein männliche und rein weibliche Blütenstände; selten stehen die Blüten einzeln. Die Blüten sind eingeschlechtig oder selten zwittrig. Blütenhüllblätter fehlen. Die männlichen Blüten enthalten nur ein fertiles Staubblatt. Bei den weiblichen Blüten sind ein oder viele freie, oberständige Fruchtblätter und gleich viele Griffel vorhanden. Die Bestäubung erfolgt durch den Wind (Anemophilie).

Mehrere kleine Balgfrüchte sind zu einer kapselähnlichen Sammelfrucht zusammengefasst. Die winzigen Samen enthalten Stärke.

Systematik

Die Familie Centrolepidaceae wurde durch Stephan Ladislaus Endlicher aufgestellt. Die Arten der Familie Hanguanaceae wurden 1975 ausgegliedert damit die Familie Centrolepidaceae monophyletisch ist.

Es gibt nur etwa drei (bis fünf) Gattungen mit etwa elf bis 40 Arten in der Familie der Centrolepidaceae:<ref name="GRIN" /><ref name="WCSP" />

  • Aphelia <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Br. (Syn.: Brizula <templatestyles src="Person/styles.css" />Hieron.). Beachte: In der Zoologie ist Aphelia <templatestyles src="Person/styles.css" />Hübner 1825 ist eine Gattung der Wickler (Tortricidae). Die etwa sechs Pflanzenarten sind vom südwestlichen bis südöstlichen Australien, einschließlich Tasmanien, verbreitet:<ref name="WCSP" />
    • Aphelia brizula <templatestyles src="Person/styles.css" />F.Muell.
    • Aphelia cyperoides <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Br.
    • Aphelia drummondii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Hieron.) Benth. (Syn.: Brizula drummondii <templatestyles src="Person/styles.css" />Hieron.)
    • Aphelia gracilis <templatestyles src="Person/styles.css" />Sond. (Syn.: Brizula gracilis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Sond.) Hieron.)
    • Aphelia nutans <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth. (Syn.: Brizula nutans <templatestyles src="Person/styles.css" />(Benth.) A.W.Hill)
    • Aphelia pumilio <templatestyles src="Person/styles.css" />F.Muell. ex Sond.
  • Centrolepis <templatestyles src="Person/styles.css" />Labill. (Syn.: Alepyrum <templatestyles src="Person/styles.css" />Hieron., Alepyrum <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Br., Devauxia <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Br. nom. superfl., Pseudalepyrum <templatestyles src="Person/styles.css" />Dandy): Die etwa 25 Arten sind von der südlichen chinesischen Provinz Hainan (eine Art) über Kambodscha, Vietnam, Thailand, Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Papua-Neuguinea, Australien, Neuseeland bis auf Pazifischen Inseln verbreitet.<ref name="WCSP" />
  • Gaimardia <templatestyles src="Person/styles.css" />Gaudich.: Es gibt etwa vier Arten in einem disjunkten Areal auf der Südhalbkugel:
    • Gaimardia amblyphylla <templatestyles src="Person/styles.css" />W.M.Curtis: Sie kommt auf Tasmanien vor.<ref name="WCSP" />
    • Gaimardia australis <templatestyles src="Person/styles.css" />Gaud.: Sie ist die einzige Art der Familie, die im südlichen (antarktischen) Südamerika in der Magellan Region und auf den Falkland-Inseln vorkommt.<ref name="WCSP" />
    • Gaimardia fitzgeraldii <templatestyles src="Person/styles.css" />F.Muell. & Rodw.: Sie kommt nur im westlichen Tasmanien vor.<ref name="WCSP" />
    • Gaimardia setacea <templatestyles src="Person/styles.css" />Hook. f.: Sie kommt auf dem Mt. Wichmann in Neuguinea, in Tasmanien auf der neuseeländischen Südinsel vor.<ref name="WCSP" />

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="WCSP">Rafaël Govaerts (Hrsg.): Datenblatt bei World Checklist of Selected Plant Families des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 3. Dezember 2014</ref> <ref name="GRIN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref> </references>

Weblinks

Commons: Restionaceae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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