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Putnok

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Putnok
Datei:HUN Putnok Címer.svg
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Nordungarn
Komitat: Borsod-Abaúj-Zemplén
Kleingebiet bis 31.12.2012: Ózd
Kreis: Putnok
Koordinaten: 48° 18′ N, 20° 26′ OKoordinaten: 48° 17′ 38″ N, 20° 26′ 12″ O
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Höhe: 154 m
Fläche: 34,73 km²
Einwohner: 6.213 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 179 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 48
Postleitzahl: 3630
KSH-kód: 27410
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Barnabás László Tamás<ref>Helyi önkormányzati választások 2024. június 9. - Putnok. A Nemzeti Választási Iroda, 16. Juni 2024, abgerufen am 16. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Fidesz-KDNP-PVE)
Postanschrift: Kossuth út 5.
3630 Putnok
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Putnok ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén.

Geografische Lage

Putnok liegt in Nordungarn, 40 Kilometer nordwestlich des Komitatssitzes Miskolc, am linken Ufer des Flusses Sajó.

Geschichte

Am 18. September 1560 schreibt der designierte Bischof von Eger, Antonius Verantius (Antal Verancsics) an Kaiser Karl V. über die gefährdete Situation von Putnok, das zusammen mit der Burg Gedew in den damaligen Tagen mehrfach von den Türken angegriffen wurde, die wegen der von ihnen eroberten Burg Fylek und dem so entstandenen Landkorridor eine große Gefahr für das gesamte Gebiet, einschließlich Erlau (heute Eger), darstellen würden. Wenn der Kaiser nicht bald Taten folgen lasse, indem er beispielsweise den in der Nachbarschaft fest verankerten Herrn Bebek mit Sold für Hundertschaften von Reitern versehe, wird dieses Gebiet beträchtliche Zweifel an der Tatkraft des Kaisers haben und in weitere Verunsicherung abrutschen.<ref>Verancsics Antal, Összes Munkái, 8. Bd., Briefe 1559–1562, Pest 1868 (Monumenta Hungariae Historica - Magyar Történelmi Emlékek), 19. Bd., Brief Nr. LIII, S. 170–175, hier S. 173 f.</ref>

Im Januar 1941 lebten 519 Juden in Putnok, das waren 11 % der Bevölkerung. Sie wurden im Mai 1944 ghettoisiert und im Juni des Jahres über Miskolc in das KZ Auschwitz deportiert.

Söhne und Töchter der Stadt

Städtepartnerschaften

Verkehr

Durch Putnok verläuft die Hauptstraße Nr. 26, auf die in der Stadtmitte die Landstraßen Nr. 2523 und Nr. 2602 treffen. Die Stadt ist angebunden an die Bahnstrecke Miskolc-Tiszai–Fiľakovo. Auf der abzweigenden Bahnstrecke Eger–Putnok wurde der Personenverkehr im Jahr 2009 eingestellt.<ref>87 Eger-Putnok. In: vasutallomasok.hu. Abgerufen am 2. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Putnok – Sammlung von Bildern
  • Putnok. Offizielle Webseite. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
  • Putnok. In: A Pallas nagy lexikona. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Literatur

  • Putnok, in: Guy Miron (Hrsg.): The Yad Vashem encyclopedia of the ghettos during the Holocaust. Jerusalem : Yad Vashem, 2009, ISBN 978-965-308-345-5, S. 625f.

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis PutnokVorlage:Hinweisbaustein