Framework
Ein {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (englisch für Rahmenstruktur) ist ein Programmiergerüst, das in der Softwaretechnik eingesetzt wird – insbesondere in der objektorientierten Softwareentwicklung sowie in komponentenbasierten Ansätzen.
Beschreibung
Ein {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ist kein eigenständiges Programm, sondern stellt eine Struktur bereit, innerhalb derer Entwickler Anwendungen erstellen. Durch die im {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verwendeten Entwurfsmuster beeinflusst es typischerweise auch die Architektur der entstehenden Software. So unterstützen etwa die Microsoft Foundation Classes das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Muster.
Ralph E. Johnson und Brian Foote beschrieben ein Framework 1988 im Artikel Designing Reusable Classes im Journal of Object-Oriented Programming als:
„Ein Framework ist eine semi-vollständige Applikation. Es stellt für Applikationen eine wiederverwendbare, gemeinsame Struktur zur Verfügung. Die Entwickler bauen das Framework in ihre eigene Applikation ein und erweitern es derart, dass es ihren spezifischen Anforderungen entspricht. Frameworks unterscheiden sich von Toolkits dahingehend, dass sie eine kohärente Struktur zur Verfügung stellen, anstatt einer einfachen Menge von Hilfsklassen.“<ref>Ralph E. Johnson, Brian Foote: “Designing Reusable Classes” im "Journal of Object-Oriented Programming" (1988); "A framework is a semi-complete application. A framework provides a reusable, common structure to share among applications. Developers incorporate the framework into their own application and extend it to meet their specific needs. Frameworks differ from toolkits by providing a coherent structure, rather than a simple set of utility classes."; Quelle: Petar Tahchiev, Felipe Leme, Vincent Massol: JUnit in Action, 2. Auflage, broschiert, Manning Publications, 2010, ISBN 1935182021, Seite 4</ref>
Frameworks geben in der Regel die grundlegende Anwendungsarchitektur vor. Charakteristisch ist dabei die ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) (Umkehrung der Steuerung): Programmierer registrieren konkrete Implementierungen, die anschließend vom {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) aufgerufen und verwaltet werden. Wird diese Registrierung nicht im Quellcode festgelegt, sondern extern konfiguriert, spricht man von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).
Ein {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) definiert insbesondere den Kontrollfluss einer Anwendung sowie die Schnittstellen, die konkrete Klassen implementieren müssen. Es dient damit der Wiederverwendung bewährter architektonischer Muster. Da solche Muster stets auf eine bestimmte Problemdomäne zugeschnitten sind, sind {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) meist domänenspezifisch oder auf bestimmte Anwendungstypen beschränkt – etwa grafische Editoren, Buchhaltungssysteme oder Webshops.
Eine allgemeingültige Definition existiert nicht, da Frameworks sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können. Der Begriff wird daher häufig unscharf verwendet; mitunter werden bereits umfangreiche Klassensammlungen als Framework bezeichnet.
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)- und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Die Unterscheidung zwischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)- und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Frameworks bezieht sich auf die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der Implementierung hinter einer Schnittstelle.
- Bei einer {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Abstraktion kennen Klienten nur die Spezifikation der Schnittstelle, nicht jedoch deren interne Umsetzung.
- Bei einer {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Abstraktion ist die Implementierung einsehbar und kann durch Vererbung erweitert werden, auch wenn die Schnittstelle weiterhin eine gewisse Kapselung erzwingt.
Einige Autoren unterscheiden zusätzlich zwischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Erweiterung möglich) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (nur Einsicht möglich).<ref name="Component Software">Clemens Szyperski, Dominik Gruntz, Stephan Murer: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). 2. Auflage. Addison-Wesley, London; München 2002, ISBN 0-201-74572-0, S. 40 f.</ref>
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Typen
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) lassen sich – ohne strikte Abgrenzung – in folgende Kategorien einteilen:
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
- bilden das Programmiergerüst für eine bestimmte Klasse von Anwendungen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), die grundlegende Funktionen und Programmstrukturen bereitstellen.
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
- bilden das Programmiergerüst für einen spezifischen Problembereich ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), das typische Funktionen und Strukturen dieser Domäne bündelt.
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
- fassen Klassen und Methoden zusammen, die Unterstützung auf einer bestimmten Abstraktionsebene für ein breites Anwendungsspektrum bieten.
- Komponenten-{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
- abstrahieren von der objektorientierten Ebene und stellen eine Umgebung zur Entwicklung und Integration von Software-Komponenten bereit. Software-Komponenten werden dabei meist als Bündel von Klassen mit eindeutig definierten Schnittstellen betrachtet.
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
- (wie Jini und UPnP) ermöglichen die Interaktionen zwischen Geräten und unterstützen deren Interoperabilität. Wenn beispielsweise ein „Jini-fähiger“ Drucker an ein Netzwerk angeschlossen wird, welches Jini verwendet, so kann er selbständig anderen Geräten mitteilen, was für eine Art von Drucker dazugekommen ist.
- {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
- dienen zur Ausführung automatisierter Softwaretests, etwa JUnit für Modultests oder Selenium für Webanwendungen.
- Webframeworks
- sind ausgelegt für die Entwicklung dynamischer Websites, Webanwendungen oder Webservices.
Bekannte Frameworks
Aufgrund der uneinheitlichen Begriffsverwendung ist die Zuordnung einzelner Systeme nicht immer eindeutig. Beispiele sind:
- .Net-Framework von Microsoft
- 1C:Enterprise
- ACE
- Action Request System (ARS) – Application Framework von BMC Remedy
- Adobe Flex
- Angular
- AngularJS
- Apache Spark
- Bootstrap Framework von Twitter
- Cocoa
- CakePHP
- Django (Framework)
- Drupal
- Eclipse Rich Client Platform
- TYPO3 Flow
- Grails
- Horde (Framework)
- JavaServer Faces
- JBoss Seam
- JHotDraw
- JUnit
- Laravel
- OpenIDE RCP
- Microsoft Foundation Classes
- Qt
- Robot Framework
- Robot Operating System
- Ruby on Rails
- Selenium
- Spring (Framework)
- Struts
- Symfony
- Visual Component Library (VCL) – Komponentenbibliothek von Borland
- WoltLab Community Framework (WCF) – PHP-Framework
- YAML (Framework) CSS-Framework
- Yii
- Zend Framework
Literatur
- Wolfgang Pree: Komponentenbasierte Softwareentwicklung mit Frameworks. dpunkt, 1997, ISBN 3-920993-68-3.
- Krzysztof Cwalina, Brad Abrams: Richtlinien für das Framework-Design – Konventionen, Ausdrücke und Muster für wiederverwendbare .NET-Bibliotheken. Addison-Wesley, 2007, ISBN 3-8273-2626-5.
Einzelnachweise
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