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Atemi

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Atemi (jap.: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), wörtlich „Schlagkörper“, von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), sinngemäß „Schlagtechnik“<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Wadoku. Abgerufen am 29. Dezember 2021.</ref><ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Wadoku. Abgerufen am 29. Dezember 2021.</ref>) ist ein Begriff aus den japanischen Kampfkünsten (Budō). Er bezeichnet einen Stoß, Stich,<ref>DJJV: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atemitechniken mit der Hand (Memento vom 29. Juni 2016 im Internet Archive)</ref><ref>Taekwonde.de: Stichtechniken</ref> Schlag oder Tritt auf empfindliche Körperpunkte des Gegners.<ref>DJJV: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atemitechniken (Memento vom 29. Juni 2016 im Internet Archive)</ref><ref>Taekwonde.de: Fußtechniken, Handtechniken: Stoßtechniken, Stichtechniken, Schlagtechniken</ref>

Ziel im ursprünglichen Bujutsu (Kriegskunst) war es, den Gegner mit einem Schlag kampfunfähig zu machen, zum Beispiel durch Atemi auf lebenswichtige vitale Punkte (Kyūsho, chin. Dian Xue, Dim Mak), Organe oder auch Chakren.

In vielen Kampfsportarten spielen Atemitechniken eine große Rolle, wie z. B. im Quanfa, Karate, Kickboxen, Taekwondo, Capoeira, Muay Thai und Ju-Jutsu. In einigen Jiu-Jitsu- und Aikidō-Stilen werden Atemi hauptsächlich eingesetzt, um die Konzentration beziehungsweise Körperbalance des Gegners zu stören und ihn zu kontrollieren. Da Aikidō eine rein defensive Kampfkunst darstellt und daher keine reinen Angriffe beinhaltet, wird Atemi hier nur als Bedrohung eingesetzt, um den Angreifer zu einer Bewegung zu zwingen oder ihn von einer Bewegung abzuhalten und ihn dadurch zu kontrollieren.

Viele Verteidigungstechniken lassen sich nicht ausführen, wenn ein Atemi nicht oder nur unzulänglich angewandt wird.

In Schwertschulen wird der Atemi ebenfalls als einleitende Ablenkung, Störung gelehrt, um sich einen Vorteil zu schaffen. Dabei sind die empfindlichen, ungeschützten Körperregionen zu treffende Bereiche.

Literatur

  • Peter Haase: Das Aikido Brevier. Nachdruck Auflage. Weinmann, 2007, ISBN 978-3-87892-045-8.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />