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Videolaryngoskop

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Stark angulierter Spatel

Das Videolaryngoskop ist ein medizinisches Instrument zur Inspektion des Kehlkopfes mit der Möglichkeit der Bildübertragung des Endoskopbildes auf einen Bildschirm. Je nach Einsatzart gibt es verschiedene Bauformen. Zum diagnostischen Einsatz durch HNO-Ärzte oder Phoniater werden starre und flexible Laryngoskope verwendet. In der Anästhesie und Notfallmedizin erfolgt der Einsatz vor allem bei Problemintubationen, da es gegenüber einem herkömmlichen Intubationslaryngoskop dem Anästhesisten ein vergrößertes Blickfeld verschafft und so die Intubation wesentlich erleichtert. Da Intubationsverletzungen unter Einsatz eines Videolaryngoskops seltener auftreten, werden inzwischen auch bei normalen Intubationen Videolaryngoskope eingesetzt.

Datei:Videolaryngoskop McGRATH® MAC.jpg
Mobiles Videolaryngoskop für die Präklinik und Klinik

Aufgrund der Entwicklung mobiler und batteriebetriebener Systeme ist auch eine Anwendung im Rettungsdienst möglich.

Erste Entwicklungen der anästhesiologischen Variante gehen auf den japanischen Neurochirurgen Junichi Koyama in Zusammenarbeit mit der Pentax Corporation zurück.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Junichi Koyama rigid indirect video laryngoscope. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.maruishi-pharm.co.jp</ref><ref> Mariko Baba, Junichi Fujimoto, Kenji Mizutani, Kyota Nakamura, Yoshitaka Kamiya, Masahide Ohtsuka, Takahisa Goto: Tracheal intubation using Airway Scope® in two patients with difficult airway during cardiopulmonary resuscitation. Journal of Anesthesia August 2010, Volume 24, Issue 4, pp 618-620 Date: 28 May 2010</ref>

Einzelnachweise

<references />