Tokaj-Hegyalja
Tokaj-Hegyalja [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die ungarische geologische und geographische Bezeichnung eines bestimmten ungarischen Gebietes etwa nördlich der Stadt Tokaj und gleichzeitig die Bezeichnung des ungarischen Tokajer Weingebietes, in dem der berühmte Süßwein Tokajer angebaut wird. Es handelt sich im Wesentlichen um die Hänge des Zempléni-hegység (= Tokajer Gebirge; früher „Eperies-Tokajer Erzgebirge“ genannt).
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Tokaj-Hegyalja heutzutage in Ungarn auch als Bezeichnung für das Weinbaugebiet, offiziell Tokaji borvidék (Tokajer Weingebiet), verwendet. Dieses Weinbaugebiet besteht aus 28 Weinbaugemeinden, die etwa 5800 Hektar Rebland pflegen, das ausschließlich mit Weißweinsorten bepflanzt ist.
Auch die Slowakei darf ihre Region als Weinregion Tokaj bezeichnen, da eine Klage von Ungarn von der EU abgewiesen wurde.<ref>Dokument 62010TJ0194. Urteil des Gerichts (Siebte Kammer) vom 8. November 2012. In: EUR-Lex. Europäische Union, abgerufen am 24. November 2023.</ref> Die Ungarn bezeichnen die Region Tokaj-Hegyalja auch als das Tor zwischen den Karpaten und der Puszta in der Großen Ungarischen Tiefebene. Im Jahre 2002 erklärte die UNESCO Tokaj-Hegyalja als Kulturlandschaft zum Weltkulturerbe.<ref>Paysage culturel historique de la région viticole de Tokaj. In: whc.unesco.org. UNESCO, abgerufen am 24. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Interaktive Karte mit Positionen der Einzellagen. In: weinlagen-info.de.
Kulturerbe: Budapest mit Donau-Ufern, Burgviertel Buda und Andrássy-Straße (1987) | Altes Dorf Hollókő und Umgebung (1987) | Benedektinerabtei Pannonhalma (1996) | Nationalpark Hortobágy – die Puszta (1999) | Frühchristliche Nekropole von Pécs (2000) | Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See (2001) | Kulturlandschaft Tokajer Weinregion (2002)
Naturerbe: Höhlen im Aggteleker und Slowakischen Karst (1995)