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Tränenprobe

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Die Tränenprobe ist eine der Hexenproben, die bei Hexenprozessen zur „Wahrheitsfindung“ angewendet wurden, um festzustellen, ob es sich bei dem Angeklagten um eine Hexe bzw. einen Hexenmeister handelte.

Ausgehend von der Annahme, dass eine Hexe nicht weinen könne, wurden nicht geständige Angeklagte aufgefordert, zu weinen. Kam es dann zu einem Tränenfluss, wurde dies als Indiz für ihre Unschuld angesehen. Ebenso wurde ein Mangel an Tränen während einer Folter als Zeichen für ein Bündnis mit dem Teufel angesehen.

Literatur

  • Johannes Dillinger: Hexen und Magie. Campus Verlag, 2007, ISBN 3-593-38302-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
  • Christoph Gerst: Hexenverfolgung als juristischer Prozess: Das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel im 17. Jahrhundert. V&R Unipress, 2012, ISBN 3-89971-970-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
  • Ulrich Offenberg: Hexen: Die Bräute des Satans. Komplett-Media, 2011, ISBN 3-8312-0366-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).