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Starbreeze Studios

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Starbreeze Studios

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Starbreeze-studios.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN SE0005992831
Gründung 1998
Sitz Stockholm (Schweden)
Leitung Tobias Sjögren (CEO)
Mitarbeiterzahl 93 (2012)<ref name="gama2">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Trouble with Typecasting: Starbreeze, Syndicate, and the Future.] Gamasutra, , S. 2, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. Januar 2012 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Website www.starbreeze.com

Starbreeze Studios ist ein Spieleentwickler mit Sitz in Uppsala, Schweden. Das Unternehmen entwickelt und veröffentlicht Videospiele für PC und Spielkonsolen.

Geschichte

Starbreeze Studios wurde 1998 in Nordschweden gegründet, fusionierte 2000 mit O3 Games und zog nach Südschweden.<ref>Starbreeze. Abgerufen am 1. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Unternehmen übernahm hauptsächlich Auftragsarbeiten für Spielepublisher, vor allem Ego-Shooter. Am 25. Februar 2011 übernahm Mikael Nermark die Geschäftsführung von Johann Kristiansson.<ref>Mikael Nermark new CEO of Starbreeze AB – Starbreeze. In: www.starbreeze.com. 25. Februar 2011, abgerufen am 1. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Februar 2012 veröffentlichte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Electronic Arts seine bis dahin größte Produktion, einen Shooter zu Bullfrog Productions’ dystopischer SciFi-Reihe Syndicate. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigt die Firma etwa 93 Mitarbeiter, musste jedoch nach Abschluss von Syndicate rund 25 Mitarbeiter entlassen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Starbreeze lets 25 go after finishing Syndicate (Memento vom 7. Januar 2013 im Internet Archive)</ref> Das Spiel erwies sich sowohl finanziell als auch bei den Kritikern als Fehlschlag, laut Schätzungen wurden bis Juni 2012 gerade einmal 150.000 Kopien abgesetzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Starbreeze "proud" of Syndicate despite poor sales (Memento vom 20. Juni 2012 im Internet Archive)</ref>

Seit seiner Gründung 1998 verzeichnete das Unternehmen ausschließlich Verluste,<ref name="gstar">Andre Linken: Starbreeze Studios – Rekordergebnis dank PayDay 2 und Brothers: A Tale of Two Sons. In: GameStar. 27. Februar 2014, abgerufen am 10. Oktober 2025.</ref> zudem wurde es für unabhängige Entwickler immer schwieriger große Projektaufträge für sogenannte AAA-Titel zu erlangen. Unter Nermark begann das Unternehmen daher nach neuen Umsatzmöglichkeiten zu suchen, unter anderem mit dem Ziel, künftig zusätzlich auch kleinere Produktionen zu veröffentlichen und eigene Marken zu etablieren.<ref name="gama2" /> Anders als der deutsche Konkurrent Crytek schloss Nermark die Verlagerung auf Spiele im Bereich Free-to-play aus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Starbreeze hints new project P13 won't be an FPS (Memento vom 8. Juli 2012 im Internet Archive)</ref> Im April 2012 übernahm Starbreeze das schwedische Entwicklerstudio Overkill Software, das im Jahr zuvor mit dem Koop-Shooter Payday: The Heist einen Achtungserfolg landen konnte.<ref>Starbreeze acquires Payday dev Overkill Software. In: VG247. 19. April 2012, abgerufen am 1. Januar 2020.</ref> Im März kam es zu einem Positionswechsel in der Geschäftsführung. Mikael Nermark trat zum 1. März 2013 zugunsten seines Deputy CEO und vorherigen Overkill-Geschäftsführers Bo Andersson Klint zurück und übernahm dessen Posten als Verantwortlicher für das Business Development.<ref>Starbreeze AB (STZE.ST) Key Developments. In: Reuters. 22. November 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Mai 2014; abgerufen am 3. August 2022.</ref>

Die Fortsetzung Payday 2 wurde in Kooperation zwischen Overkill und Starbreeze entwickelt und kam 2013 auf den Markt. Wegen guter Vorverkaufszahlen hatte sich das Spiel bereits vor der eigentlichen Veröffentlichung amortisiert.<ref>The making of Payday 2: from '1.5' project to heavyweight sequel - part two. In: VG247. 13. Dezember 2013, abgerufen am 1. Januar 2020.</ref> Die guten Verkaufserlöse von Payday 2, Payday: The Heist und Brothers: A Tale of Two Sons trugen dazu bei, dass Starbreeze für das zweite Geschäftshalbjahr 2013 erstmals einen Gewinn vor Steuern von 103,7 Millionen schwedischen Kronen (etwa 11,65 Millionen Euro) verzeichnen konnte, nachdem man in den 15 Jahren zuvor noch insgesamt 94 Millionen schwedische Kronen (10,5 Millionen Euro) Verlust erwirtschaftet hatte.<ref name="gstar" />

Am 13. August 2014 kündigten Starbreeze und Overkill die Arbeit an einem Koop-Shooter im „The Walking Dead“-Universum.<ref>The Walking Dead (Overkill Reveal Trailer). In: www.youtube.com. Abgerufen am 1. Januar 2020.</ref> Das Spiel, Overkill's The Walking Dead, soll sich ähnlich wie Payday 2 spielen, doch soll es deutlich größer ausfallen. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit Skybound Entertainment, als Publisher, und Robert Kirkman als Co-Director und Co-Producer.<ref>Overkill’s the Walking Dead – Starbreeze. In: www.starbreeze.com. 13. August 2014, abgerufen am 1. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Overkill's The Walking Dead News - Alle Neuigkeiten zum Spiel. In: www.gamestar.de. Abgerufen am 1. Januar 2020.</ref> Auf der E3 2015 gab es erstmal Material für eine VR-Umsetzung zu sehen, diese soll aber ein eigenes Spiel werden.<ref>Overkill's Walking Dead VR - Eigenes Spiel, ist aber Overkill's Walking Dead sehr ähnlich. In: www.gamestar.de. 18. Juni 2015, abgerufen am 1. Januar 2020.</ref> Des Weiteren gab es Infos, dass sich die neuste Produktion, der "Payday 2"- und Brothers-Entwickler, hauptsächlich an Erwachsene richten solle und wohl einige verstörende Inhalte zu bieten haben werde.<ref>Overkill’s The Walking Dead - Soll verstörendes Erwachsenen-Spiel werden. In: www.gamestar.de. 8. Juni 2015, abgerufen am 1. Januar 2020.</ref>

Im Juli 2015 erschien der Koop-Shooter Payday 2 als „CrimeWave-Edition“ für Xbox One und PS4. Die Neuauflage bietet alle Erweiterungen, die bis dato erschienen. Entwickelt wurde die Neuauflage von Starbreeze und Overkill. Als Publisher fungierte erneut 505 Games.<ref>Payday 2: Crimewave Edition Review - IGN. In: www.ign.com. 2. Juli 2015, abgerufen am 1. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Anfang 2016 ging Starbreeze eine Partnerschaft mit dem koreanischen Unternehmen SmileGate ein. Im Rahmen des Deals investiert SmileGate etwa 40 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Im Gegenzug wird Starbreeze einen Ego-Shooter basierend auf SmileGates' Spiel Crossfire entwickeln und Overkills The Walking Dead und Payday 2 in Asien über SmileGate vertreiben.<ref>Rachel Weber: Starbreeze receives Smilegate investment. In: gamesindustry.biz. 22. Januar 2016, abgerufen am 24. Januar 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Dezember erwarb Starbreeze außerdem 90,5 % der Anteile am indischen Entwickler Dhruva Interactive, für 7 Millionen Dollar in Bar und 1,5 Millionen in Aktien.<ref>Dean Takashi: Sweden’s Starbreeze buys Indian video game studio Dhruva Interactive. In: VentureBeat. 18. Dezember 2016, abgerufen am 7. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2018 musste Starbreeze wegen ausbleibender Erfolge Sanierungsgelder beantragen, womit nach schwedischem Recht eine Insolvenz zunächst vermieden werden kann. Geschäftsführer Bo Andersson Klint gab seinen Posten an seinen Vorgänger Mikael Nermark ab.<ref>Starbreeze-Chef tritt zurück - Payday-Macher entgeht Insolvenz. 4. Dezember 2018, abgerufen am 7. Dezember 2018.</ref> Wenige Tage später wurden die Büros des Publishers von schwedischen Wirtschaftsfahndern des staatlichen Amts für Wirtschaftskriminalität wegen des Verdachts (EBM) auf Insiderhandel durchsucht.<ref>Razzia bei Starbreeze - Das Ende für Overkill's The Walking Dead? 6. Dezember 2018, abgerufen am 7. Dezember 2018.</ref>

Divisionen

Veröffentlichungen

Literatur

  • Starbreeze Studios In: Winnie Forster: Lexikon der Computer- und Videospielmacher. Erste Auflage, S. 310. ISBN 978-3-00-021584-1.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />