Zum Inhalt springen

Peter Kohnke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. Dezember 2023 um 12:50 Uhr durch imported>Frank63 (oly).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Enrico Forcella and Peter Kohnke 1960.jpg
Kohnke (rechts) bei den Olympischen Spielen 1960 (links Enrico Forcella)

Peter Kohnke (* 9. Oktober 1941 in Königsberg; † 3. April 1975 in Bremervörde) war ein deutscher Sportschütze und Olympiasieger.

Kohnke wurde mit 16 Jahren in Moskau Juniorenweltmeister im Kleinkaliber-Dreistellungskampf. 1959 wurde er in Mailand Vizeeuropameister im Liegendschießen mit dem Kleinkalibergewehr. Mit 18 Jahren gewann er bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom die olympische Goldmedaille im Liegendschießen. Mit 590 Ringen hatte er einen Ring Vorsprung auf den US-Amerikaner James Hill.

Kohnke kam 1945 mit seinen Eltern nach Bremervörde. Er trat für die Schützengesellschaft zu Bremervörde an, wo er gemeinsam mit Bernd Klingner trainierte. Bei Klingners Olympiasieg 1968 im Dreistellungskampf stand auch Kohnke noch einmal in einem olympischen Finale und wurde mit sechs Ringen Rückstand auf Klingner Olympiasiebter.

Für seine schießsportlichen Leistungen wurde er am 9. Dezember 1960 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.<ref>Sportbericht der Bundesregierung vom 26. September 1973 an den Bundestag - Drucksache 7/1040 - Seite 75</ref>

Nach einer Ausbildung zum Technischen Zeichner schloss Peter Kohnke ein Studium an und wurde Bauingenieur. 1975 starb er bei einem Verkehrsunfall. Er hinterließ seine Frau und 2 junge Kinder.

Literatur

  • Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik II. London 1948 – Tokio 1964. Sportverlag Berlin, Berlin 1998, ISBN 3-328-00740-7.
  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Mexiko 1968. Unsere Mannschaft. Frankfurt 1968

Einzelnachweise <references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Frederick Hird | 1924: Dritte Französische RepublikDatei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Pierre Coquelin de Lisle | 1932: SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Bertil Rönnmark | 1936: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Willy Røgeberg | 1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Arthur Cook | 1952: Rumänien 1952Datei:Flag of Romania (1952–1965).svg Iosif Sîrbu | 1956: Kanada 1921Datei:Canadian Red Ensign (1921-1957).svg Gerald Ouellette | 1960: Deutschland Mannschaft GesamtdeutschDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Peter Kohnke | 1964: Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg László Hammerl | 1968: TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jan Kůrka | 1972: Korea NordDatei:Flag of North Korea.svg Ri Ho-jun | 1976: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Karlheinz Smieszek | 1980: Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Károly Varga | 1984: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Edward Etzel | 1988: TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Miroslav Varga | 1992: Vorlage:KOR-1984 | 1996: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christian Klees | 2000: SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Jonas Edman | 2004: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Matthew Emmons | 2008: UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Artur Ajwasjan | 2012: BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Sjarhej Martynau | 2016: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Henri Junghänel

Liste der Olympiasieger im Schießen

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein