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The Stooges (Album)

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The Stooges
Studioalbum von The Stooges

Veröffent-
lichung

5. August 1969

Label(s)

Elektra Records

Format(e)

LP, CD, MC

Genre(s)

Garage Rock · Protopunk

Titel (Anzahl)

8

Länge

34:33

Besetzung

Produktion

John Cale

Studio(s)

The Hit Factory, New York City

Chronologie
The Stooges Fun House
(1970)

The Stooges ist das Debütalbum der US-amerikanischen Rockband The Stooges und erschien im August 1969.

Geschichte

Das Album erschien in den Vereinigten Staaten am 5. August 1969 auf dem Label Elektra Records. In Großbritannien kam The Stooges einen Monat später auf den Markt. In kommerzieller Hinsicht war das Album ein Misserfolg, es erreichte in den US-Charts nur Platz 106 und scheiterte in Großbritannien an den Charts. Zwei Singles wurden aus dem Album ausgekoppelt – mit den Musikstücken 1969 und I Wanna Be Your Dog, die in den Charts nur wenig mehr Erfolg hatten. Auch von der Kritik wurde das Album damals verrissen. In ihrem Rocklexikon schrieben Barry Graves und Siegfried Schmidt-Joos 1973 über die Stooges:

„Die Gitarristen nudelten läppische Wah-wah-Effekte herunter, der Drummer knallte sein Minimalrepertoire dazu, und Iggy Pop kreischte wie ein verunglückter Mick Jagger.“<ref>Stooges: Scott Asheton ist tot. In: diepresse.com. Abgerufen am 30. Oktober 2021.</ref>

Inzwischen gilt The Stooges als eines der einflussreichsten Alben in der Geschichte der Rockmusik. Besonders groß ist dessen Einfluss auf die Mitte der 1970er Jahre entstandene Musikrichtung Punk. Es kann auch dem Hard Rock zugeordnet werden, der Ende der 1960er Jahre aufkam.

Ursprünglich hatte die Band um „Iggy Stooge“, wie der Stooges-Leadsänger Iggy Pop vom Band-Manager Danny Fields auf der Hülle des Albums genannt wurde,<ref>„Danny machte mich auf dem ersten Album einfach zu «Iggy Stooge», ohne mich vorher zu fragen. […] Ich schwankte zwischen Wut und Selbstmordgedanken.“ (<templatestyles src="Person/styles.css" />Iggy Pop), zitiert nach: Legs McNeil, Gillian McCain: Please Kill Me. S. 303.</ref> nur fünf Titel für das Album eingeplant, nämlich I Wanna Be Your Dog, No Fun, 1969, Ann und We Will Fall. Da sich Elektra jedoch weigerte, ein Album mit einer so geringen Anzahl von Songs zu veröffentlichen, verfasste die Band in der Nacht vor den Aufnahmen zum Album drei weitere Songs, die sie im Studio das erste Mal gemeinsam spielten. Auch am ersten Mix des Albums hatte das Plattenlabel etwas auszusetzen. Verantwortlich für diesen war Produzent John Cale, der sich The Velvet Underground, das dritte Album seiner ehemaligen Band The Velvet Underground zum Vorbild genommen hatte. Der Mix, der schließlich auf dem Album zu hören war, stammte von Iggy Pop und dem Elektra-Labelchef Jac Holzman.

Trackliste

Alle Songs wurden von den Stooges (Iggy Pop, Ron Asheton, Scott Asheton, Dave Alexander) komponiert.

Seite 1
1. 1969 – 4:05
2. I Wanna Be Your Dog – 3:09
3. We Will Fall – 10:18
Seite 2
4. No Fun – 5:15
5. Real Cool Time – 2:32
6. Ann – 2:59
7. Not Right – 2:51
8. Little Doll – 3:20

Wiederveröffentlichung (2005)

Am 16. August 2005 veröffentlichten Elektra und Rhino Records das Album samt Bonustracks als Doppel-CD. 2018 folgte eine Ausgabe als Doppel-LP.

9. No Fun – 4:42 (Original John Cale Mix)
10. 1969 – 2:44 (Original John Cale Mix)
11. I Wanna Be Your Dog – 3:25 (Original John Cale Mix)
12. Little Doll – 2:48 (Original John Cale Mix)
13. 1969 – 4:47 (Alternativer Gesang)
14. I Wanna Be Your Dog – 3:28 (Alternativer Gesang)
15. Not Right – 3:11 (Alternativer Gesang)
16. Real Cool Time – 3:22 (Alternativer Mix)
17. Ann – 7:51 (Vollständige Version)
18. No Fun – 6:49 (Vollständige Version)

John Cale Mix

Der „John Cale Mix“ des Albums mit alternativer Titelliste lag der Doppel-CD-Ausgabe von 2010 bei. 2020 erschien der Mix als eigene LP.

Seite 1
1. 1969 – 2:45
2. Not Right – 2:27
3. We Will Fall – 10:22
Seite 2
4. No Fun – 4:41
5. Real Cool Time – 2:34
6. Ann – 3:01
7. Little Doll – 2:52
8. I Wanna Be Your Dog – 3:27

Rezeption

Quelle Bewertung
AllMusic SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Review von Mark Deming auf AllMusic (abgerufen am 16. Dezember 2025)</ref>
Spin SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Jack Rabid: Discography: The Stooges, in: Spin 03/2007, S. 72.</ref>
Pitchfork SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Review von Joe Tangari auf Pitchfork (abgerufen am 16. Dezember 2025)</ref>
Musikexpress SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Chris Weiss: ME-Helden (Nr. 78) Iggy Pop, in: Musikexpress 01/2018, Ausgabe 745, S. 91.</ref>

Das Magazin Rolling Stone wählte The Stooges 2003 auf Platz 185 und 2020 auf Platz 488 der 500 besten Alben aller Zeiten.<ref>500 Greatest Albums of All Time. In: Rolling Stone. 31. Mai 2009, abgerufen am 3. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>The 500 Greatest Albums of All Time. In: Rolling Stone. 22. September 2020, abgerufen am 3. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zudem belegt es Platz 56 der 100 besten Debütalben.<ref>100 Best Debut Albums of All Time. In: Rolling Stone. 1. Juli 2022, abgerufen am 16. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In der Auswahl der 200 besten Alben der 1960er Jahre von Pitchfork erreichte es Platz 20.<ref>The 200 Best Albums of the 1960s. In: Pitchfork. 22. August 2017, abgerufen am 16. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

The Stooges wurde in die 1001 Albums You Must Hear Before You Die aufgenommen.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />