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Zinn(II,IV)-oxid

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Allgemeines
Name Zinn(II,IV)-oxid
Andere Namen

Zinnsesquioxid

Summenformel Sn2O3
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 285,4 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Murken" />

Dichte

5,9 g·cm−3<ref name="Murken">G. Murken, M. Trom: Über das bei der Disproportionierung von SnO entstehende Zinnoxid, Sn2O3, in: Z. anorg. allg. Chem. 1973, 397, 117–126.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Zinn(II,IV)-oxid (auch Zinnsesquioxid) ist eine metastabile Verbindung bestehend aus Zinn und Sauerstoff. Es besitzt die Summenformel Sn2O3.

Eigenschaften

Zinnsesquioxid ist ein metastabiler weiß-gelber Feststoff. Unterhalb von ca. 450 °C disproportioniert Sn2O3. Die Zersetzung verläuft zu metallischem Zinn und Zinn(IV)-oxid hinreichend langsam.<ref name="Murken" />

<math>\mathrm{2 \ Sn_2O_3 \xrightarrow{\Delta T} \ Sn + 3 \ SnO_2}</math>
Pulverförmiges Zinnsequioxid mit geringer Verunreinigung von SnO2.
Pulverförmiges Zinnsequioxid mit geringer Verunreinigung von SnO2.

Herstellung

Das einzig bekannte Herstellungsverfahren ist die Disproportionierung bei niedrigen Temperaturen von speziell hergestelltem Zinn(II)-oxid (SnO) zu Zinn, Zinn(IV)-oxid (SnO2) und Zinnsesquioxid.<ref name="Murken" />

<math>\mathrm{5 \ SnO \longrightarrow 2 \ Sn + \ Sn_2O_3 + \ SnO_2}</math>

Das metallische Zinn kann danach durch chemische Reaktion abgetrennt werden, so dass eine Mischung aus Sn2O3 und SnO2 übrig bleibt.<ref name="Murken" />

Nanokristalle der Verbindung können auch durch Erhitzung einer Lösung von Natriumhydroxid und Zinn(II)-chlorid gewonnen werden.<ref>Xinliang Kuang, Tianmo Liu, Wen Zeng, Xianghe Peng, Zhongchang Wang: Hydrothermal synthesis and characterization of novel Sn2O3 hierarchical nanostructures. In: Materials Letters. Band 165, 2016, S. 235–238, doi:10.1016/j.matlet.2015.10.142.</ref>

Einzelnachweise

<references />