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Zheng Xuan

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Zheng Xuan chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), W.-G. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), (* 127 in Weifang; † 200), Kangcheng ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), war ein einflussreicher Kommentator<ref>Luo Guanzhong: Three Kingdoms: A Historical Novel. Nr. 1, übersetzt von Moss Roberts. Foreign Languages Press, Peking 2007 (Erste Ausgabe, Peking 1995), ISBN 7-119-00590-1, S. 546, Bemerkung 18.</ref> und konfuzianischer Gelehrter der Han-Dynastie. Er war ein Schüler von Ma Rong.

Leben und Wirken

Zheng stammte aus Gaomi (Shandong) und ging in die Hauptstadt Luoyang (Henan), um sich an der Nationalen Universität einzuschreiben. Einer seiner Lehrer dort war Diwu Yuanxian ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Anschließend kam er nach Dongjun (Henan) und wurde ein Schüler von Zhang Hongzu, der ihn in den Zhouguan Zhouli (Riten der Zhou) und anderen Schriften unterrichtete. Die konfuzianischen Texte, die er bisher studiert hatte, entstammten der Tradition der neuen Texte. So wuchs sein Interesse, auch die alttextliche Überlieferung zu studieren. Er reiste daher weiter nach Chang’an (Shaanxi) und traf dort auf den konfuzianischen Gelehrten Lu Zhi, der ein Schüler von Ma Rong war. Ma Rong selbst wurde später auf Zheng aufmerksam, als er von dessen Expertise in astronomischen Berechnungen hörte.

Zheng kehrte in seine Heimatstadt zurück und unterrichtete dort als Privatlehrer zahlreiche Schüler, da es schwierig war, einen Posten in den staatlichen Institutionen zu erhalten. Er galt als Anhänger der alttextlichen Überlieferung und es kam zu Spannungen mit den Lehrern der Neutextschule.<ref>Ulrich Theobald: Zheng Xuan 鄭玄. In: chinaknowledge.de. 29. Dezember 2011, abgerufen am 21. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Von den rund sechzig Texten, die Zheng zugeschrieben werden, sind nur wenige vollständige Werke erhalten geblieben; darunter die drei Kommentare zu den Ritenklassikern – Liji (Buch der Riten), Zhouli (Riten der Zhou) und Yili (Etikette und Riten) – sowie ein angehängter Unterkommentar zum Mao Shijing (Buch der Lieder).

Michael Nylan, Professorin für die Geschichte des Frühen China an der University of California in Berkeley, beurteilte Zhengs Intentionen wie folgt:

“aimed to ‘raise a single principle that applies to a myriad cases … so as to minimize [the need for independent] thought’”

„zielte darauf ab, ‚ein einziges Prinzip zu erheben, das für unzählige Fälle gilt … um [die Notwendigkeit für unabhängiges] Denken zu minimieren‘“

Artikel Zheng Xuan (AD 127–200. 1998.)

Werke (Auswahl)

Die gesammelten Werke von Zheng Xuan sind unter dem Titel Zheng Kangcheng ji ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in der Sammlung Han Wei Liuchao mingjia ji chuke ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) enthalten.

  • Zheng zhi. (chinesisch, (archive.org)).
  • Yi li Zheng shi zhu ju dou : [17 juan]. (chinesisch, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) archive.org).

Literatur

  • Michael Nylan: Zheng Xuan (AD 127–200). In: Edward Craig (Hrsg.): Routledge Encyclopedia of Philosophy. Routledge, London / New York 1998, doi:10.4324/9780415249126-G031-1 (archive.org).
  • Daniel Patrick Morgan: Calling out Zheng Xuan (127–200 CE) at the Crossroads of Ritual, Mathematics, Sport, and Classical Commentary. In: Karine Chemla, Glenn W. Most (Hrsg.): Mathematical Commentaries in the Ancient World: A Global Perspective. Cambridge University Press, Cambridge 2022, ISBN 978-1-108-83957-0, S. 141–196, doi:10.1017/9781108884488.004.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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